Soziale Hilfsorganisationen und Stiftungen

Национальные телефоны помощи

Aktion Mensch e. V.

Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
0228 2092200aktion-mensch.de

Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. | AWO

Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
030 26309 0awo.org

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
06421 491 0lebenshilfe.de

Deutsche Aidshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
030 690 087 0aidshilfe.de

Deutscher Blaue Kreuz e. V.

Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
0228 955 88 0blaue-kreuz.de

Deutscher Caritasverband e. V.

Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
0761 200 0caritas.de

Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.

Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
030 65211 0diakonie.de

Deutsche Herzstiftung e. V.

Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
069 95431 0herzstiftung.de

Deutsche Krebshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
0228 72990 0krebshilfe.de

Kinderschutzbund Bundesverband e. V.

Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
030 214 809 0kinderschutzbund.de

Weisser Ring e. V.

Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
06131 8303 0weisser-ring.de
Фонды и ассоциации

Deutsches Rotes Kreuz e. V.

Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
drk.de

Bayern11

Psychosoziale Krebsberatungsstellen und Außensprechstunden | Bayerische Krebsgesellschaft e. V. (Bayern)

Die Bayerische Krebsgesellschaft e. V. unterstützt seit 1925 Menschen mit Krebs und deren Angehörige bei der Bewältigung der Krankheit. In den Psychosozialen Krebsberatungsstellen und Außensprechstunden bietet die Gesellschaft professionelle, vertrauliche und kostenfreie Unterstützung - persönlich, telefonisch oder online. Zudem vernetzt sie Betroffene und Angehörige in rund 200 Selbsthilfegruppen, die von qualifizierten Mitarbeitern begleitet werden:
bayerische-krebsgesellschaft.de/krebsberatungsstellen/auflistung-der-psychosozialen-krebsberatungsstellen

KIDRO - Niedrigschwellige Hilfen e. V. (Bad Kissingen)

Hilfe für Menschen mit Drogenabhängigkeit und ihre Angehörigen. Zielgruppen: Menschen mit schwerer Drogenabhängigkeit, die Unterstützung bei alltäglichen und verwaltungstechnischen Herausforderungen benötigen (Schulden, Wohnungssuche, Dokumente, Gerichtsverfahren usw.); Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Abhängigkeit; Menschen, die aus der Abhängigkeit aussteigen möchten - Unterstützung bei Motivation, Entgiftung und Substitutionsbehandlung; Menschen, die Hilfe bei der Strukturierung des Alltags und der Gestaltung der Freizeit benötigen. Hilfeleistungen: Ambulante Beratung auf niederschwelliger Ebene: Beratung nach Vereinbarung, mit möglichst wenig Bürokratie; Alltags- und Verwaltungsunterstützung: Begleitung bei wichtigen Aufgaben: Wohnungssuche, Klärung von Schulden, Beantragungen, Kommunikation mit Behörden und Gerichten; Motivationsunterstützung und Hilfe beim Ausstieg aus der Abhängigkeit; Vermittlung zu medizinischen und rehabilitativen Angeboten - z. B. zur Entgiftung, zur Substitutionsbehandlung und zu weiterführenden Hilfen; Freizeit- und Alltagsgestaltung als Teil der Rehabilitation - Hilfe, den Alltag strukturiert zu gestalten und sinnvolle Freizeitaktivitäten zu finden. Wichtig: Es wird vertrauliche Beratung gewährleistet - keine Weitergabe von personenbezogenen Daten an Dritte:
Maxstraße 40, 97688 Bad Kissingen (Zentrale), Deutschland0971-699-3803 / 0170-852-5180kidro.de

Bayerische Stiftung Hospiz - c/o Zentrum Bayern Familie und Sozial (Bayreuth)

Die Stiftung wurde 1999 im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von vier Akteuren gegründet: dem Freistaat Bayern; dem Bayerischen Hospiz- und Palliativverband; dem Orden der Barmherzigen Brüder; dem Christophorus Hospizverein. Die Stiftung fördert gemeinnützige und soziale Projekte im Bereich der Hospizbewegung und der Palliativmedizin in Bayern. Schwerpunkte der Förderung: Unterstützung des Ehrenamts. Zielgerichtete Finanzierung ehrenamtlicher Hospizarbeit, unter anderem über eine festgelegte Stundensatzvergütung (beispielsweise 1 Euro pro Begleitstunde); Ausbildung und Qualifizierung; Finanzierung von Programmen zur Aus‑ und Weiterbildung von Hospizbegleiterinnen und -begleitern. Projektförderung: Jährlich unterstützt die Stiftung rund 50 Projekte bayerischer Hospize - dazu gehören Veranstaltungen, Ausstattung und innovative Arbeitsformate. Preise: Der jährliche Hospizpreis ehrt vorbildliche Initiativen und langjähriges ehrenamtliches Engagement (Einsendeschluss: 31. Juli). Interkulturelle und inklusive Hospizarbeit: Förderung von Projekten für Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderung sowie andere schwer erreichbare Zielgruppen. Beispiel: ein Leitfaden zur palliativen Versorgung in 10 Sprachen. Öffentlichkeitsarbeit und PR. Steigerung der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit für das Hospizgedankengut und die palliative Versorgung. Die Förderung richtet sich ausschließlich auf Projekte in Bayern; Projekte im Ausland werden nicht unterstützt:
Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth (Hauptsitz), Deutschland0921-605-3350bayerische-stiftung-hospiz.bayern.de

DSCK - Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (Fürth)

Rechtsschutz-, Aufklärungs- und Koordinierungsstruktur: Unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden, ihre Rechte durchzusetzen und umfassende Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zielgruppen: chronisch Kranke Menschen (jeglichen Alters und Krankheitsbilder - von Diabetes und Asthma bis hin zu seltenen und progredienten Erkrankungen); Angehörige und informelle Pflegepersonen; Nichtregierungsorganisationen und Patientenselbsthilfegruppen, die methodische und organisatorische Unterstützung benötigen; Fachkräfte (Ärztinnen und Ärzte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Mitarbeitende der Krankenkassen), denen ein besseres Verständnis für die Perspektive der Patientinnen und Patienten und eine verbesserte Kommunikation wichtig sind; Vertreterinnen und Vertreter von Behörden sowie Verantwortliche für Gesundheitsprogramme. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Patienteninteressenvertretung: Lobbyarbeit für die Interessen chronisch Kranker auf Bundesebene; Beteiligung an der Entwicklung von Rechtsvorschriften, Versorgungsstandards und sozialen Leistungsprogrammen; Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen, Berufsverbänden und staatlichen Stellen. Informations- und Beratungsleistungen: verständliche Materialien zu Patientenrechten, der Versicherungswelt, Zugang zu Behandlung und Rehabilitation; Aufklärung zu komplexen Themen (z. B. wie man einen Antrag auf Schwerbehinderung stellt, Hilfsmittel beantragt oder ein zweites ärztliches Gutachten einholt); Online-Angebote, Broschüren, Informationskampagnen; Hotline / Kontaktformular für individuelle Beratungsgespräche. Gesundheitsaufklärung und Steigerung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy): Programme zur Förderung von Selbsthilfe- und Selbstmanagement-Fähigkeiten; Schulung der Patientinnen und Patienten im Umgang mit medizinischen Daten, zum Verständnis von Diagnosen und Therapievorschlägen; Projekte für Angehörige und pflegende Personen zur Reduktion der Belastung und zur Prävention von Burnout. Förderung von Forschung und Umsetzung bewährter Praxisverfahren: Vergabe von Grants und Durchführung von Pilotprojekten zur Verbesserung der Lebensqualität chronisch Kranker; Förderung von Studien zu nichtmedizinischen Aspekten (soziale Barrieren, Barrierefreiheit, Beschäftigung, psychosoziale Belastungen); Verbreitung evidenzbasierter Verfahren in Kliniken, sozialen Diensten und Nichtregierungsorganisationen. Projekte zur sozialen Teilhabe und Abbau von Barrieren: Unterstützung bei der Arbeitsplatzfindung und dem Erhalt der Erwerbstätigkeit von Menschen mit chronischen Erkrankungen; Anpassung der städtischen Infrastruktur, des öffentlichen Nahverkehrs und digitaler Dienste an die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten; Reduktion von Stigmatisierung und Diskriminierung in der Gesellschaft und am Arbeitsplatz:
Schwabacher Straße 32, 90762 Fürth (Hauptsitz), Deutschland030-30109030dsck.de

Suchtberatung und Drogenhilfe | Condrobs e. V. (München)

Einer der größten überkonfessionellen Anbieter sozialer Hilfen in Bayern. Gegründet am 13. Dezember 1971 in München als Selbsthilfeinitiative von Eltern drogenabhängiger Jugendlicher und Fachkräften. Heute rund 950 Mitarbeiter:innen, über 70 Einrichtungen in ganz Bayern. Zielgruppen: Menschen mit Abhängigkeit (Alkohol, Drogen, Glücksspiel) jeden Alters - einschließlich älterer abhängiger Menschen; Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Abhängigkeit; Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lebenslagen; minderjährige und volljährige Geflüchtete; wohnungslose Menschen; inhaftierte Menschen mit Abhängigkeit (einschließlich Frauen in Justizvollzugsanstalten); Menschen ohne Krankenversicherung. Hilfeleistungen: Akzeptanzorientierte Suchtberatung: Ambulante Beratung zu Alkohol, Drogen und Glücksspiel; anonym, unter Wahrung der Schweigepflicht (§ 203 StGB); auch ambulante Therapien. Ambulante Rehabilitation: Eigene ambulante Rehabilitation, anerkannt vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz (§ 35 BtmG); Überweisung bei gerichtlichen Auflagen möglich. Betreutes Wohnen: Betreutes Wohnen für abhängige Menschen, einschließlich eines spezialisierten Angebots für ältere Menschen (Betreutes Einzelwohnen 40+). Externe Suchtberatung in Justizvollzugsanstalten: Suchtberatung in Haft; spezielle Angebote für inhaftierte Frauen. Frauenspezifische Suchthilfe: Programm «Prima Donna» (seit 1986) — erste bayerische Wohneinrichtung für abhängige Frauen; Angebote orientieren sich an der Lebensgeschichte und sozialen Situation von Frauen. Geflüchteten- und Migrationshilfe: Unterstützung von Geflüchteten und Migranten, Integrationsangebote. Hilfen für ältere Suchtmittelabhängige: Betreuung älterer Menschen mit Abhängigkeit durch Kontaktläden und Wohngemeinschaften. Kinder- und Jugendhilfe: Prävention, Beratung, Streetwork, ambulante Erziehungshilfen, therapeutische Wohnformen; Arbeit mit Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen. Kontaktläden und Wohnungslosenhilfe: Kontaktläden für Wohnungslose: sicherer Aufenthaltsort, warme Mahlzeiten, Dusche, Kleidung; Notschlafstellen; Begleitung beim Umzug in Wohnungen; Clearingstelle Gesundheit — Beratungsstelle für Menschen ohne Krankenversicherung. Prävention: Bildungsprogramme in Schulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen. Vermittlung: Weitervermittlung in stationäre Entgiftung, Therapie und Nachsorge:
Berg-am-Laim-Straße 47, 81673 München (Zentralverwaltung), Deutschland089-4549-09-0 / 0800-3410-100Infolinecondrobs.de

Stiftung Bayerische Landesschule für Gehörlose (München)

Zielgruppen: gehörlose und hörgeschädigte Kinder und Jugendliche (auch mit Mehrfachbeeinträchtigungen); Familien von gehörlosen und hörgeschädigten Kindern, Eltern, Vormundschaftsberechtigte; Lehrkräfte, Hörbeeinträchtigtenpädagoginnen und -pädagogen, Psychologinnen und Psychologen, Sozialfachkräfte, die mit Kindern mit Hörbehinderungen arbeiten; Nichtregierungsorganisationen, Elternverbände, Gemeinschaften von Gehörlosen, die lokale Projekte umsetzen; Bildungsverwaltungen und Fachkräfte, die für die inklusive Bildungspolitik in Schulen verantwortlich sind. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Finanzielle und projektbezogene Unterstützung von Bildung und Integration: Vergabe von Stipendien und Zweckmitteln zur Ausstattung von Klassenräumen, Anschaffung technischer Hilfsmittel (z. B. FM‑Systeme, visuelle Kommunikationshilfen usw.); Förderung inklusiver und spezialisierter Bildungsprojekte; Unterstützung der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an kulturellen, sportlichen und berufsvorbereitenden Programmen. Frühförderung und Beratung von Familien: Beratung für Eltern zu Fragen der Diagnostik, der Wahl des geeigneten Bildungsweges und der verfügbaren Ressourcen; Informationsunterstützung zur Nutzung der Deutschen Gebärdensprache (DGS) und alternativer Kommunikationsformen; Koordination mit audiologischen sowie psychologisch‑pädagogischen Diensten. Entwicklung von Kommunikations‑ und Lebenskompetenzen: Projekte zur Vermittlung von Gebärdensprache für Kinder, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen; Programme zur Förderung von Selbstständigkeit und sozialer Anpassung; Berufsvorbereitung und Vorbereitung auf die berufliche Tätigkeit für Jugendliche und junge Erwachsene. Fortbildung von Fachkräften und Aufklärungsarbeit: Seminare und methodische Materialien für Lehrkräfte, Hörbeeinträchtigtenpädagoginnen und -pädagogen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialfachkräfte; Informationskampagnen zu den Bedürfnissen von Gehörlosen und Hörgeschädigten, Bekämpfung von Stigmatisierung und Abbau von Zugangsbarrieren zu Bildung und Kultur; Zusammenarbeit mit Elternverbänden und Gemeinschaften von Gehörlosen. Unterstützung der Infrastruktur und von Partnerprojekten: Finanzierung von Pilotinitiativen in Schulen und Frühförderzentren; Unterstützung bei der Anpassung der städtischen Infrastruktur sowie digitaler Dienste an die Bedürfnisse von Menschen mit Hörbehinderungen; Partnerschaften mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zu Themen der inklusiven Bildung und Audiologie:
In den Kirschen 1, 80992 München (Hauptsitz), Deutschland089-17905‑283stiftung-blfg.de

Stiftung Bayerische Landesschule für Körperbehinderte (München)

Die Stiftung unterstützt Bildungs- und Rehabilitationsprojekte, entwickelt inklusive Praktiken und stellt technische Ausstattung sowie fachliche Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit schweren Bewegungseinschränkungen bereit (auch bei Mehrfachbeeinträchtigungen). Die Stiftung kooperiert mit bayerischen Bildungsbehörden, Rehabilitationszentren und Nichtregierungsorganisationen; ein Teil der Leistungen wird über Partnereinrichtungen umgesetzt. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Bildungsangebote und inklusive Unterstützung: Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Bewegungseinschränkungen in spezialisierten und inklusiven Formaten; individuelle Bildungswege, angepasste Lehrmaterialien und Betreuung durch Tutorinnen und Tutoren; Verzahnung mit rehabilitativen Maßnahmen im Bildungsprozess (Physiotherapie, Ergotherapie, logopädische Versorgung). Technische und infrastrukturelle Unterstützung: Ausstattung von Schulen und Klassenräumen mit Sonderausrüstung (adaptive Arbeitsplätze, Hubsysteme, Alternativ‑ und Ergänzungskommunikationssysteme usw.); Anpassung von Gebäuden und Wegeführungen zur Schaffung einer barrierefreien Umgebung; Bereitstellung von Hilfsmitteln und technischen Lösungen für selbstständiges Lernen und Fortbewegung. Rehabilitation und Entwicklung funktioneller Fähigkeiten: Physiotherapie-, Ergotherapie‑ und Logoprogramme im Bildungskontext; Förderung von Selbstversorgung, Mobilität und alltagsbezogener Selbstständigkeit; Koordination mit medizinischen und sozialen Diensten zur umfassenden Begleitung. Berufsvorbereitung und Übergang ins Erwachsenenleben: Berufsorientierungsangebote und Betriebsbesichtigungen; Praktika, Werkstätten und Projekte zur beruflichen Integration:
Kurzstraße 2, 81547 München (Hauptsitz), Deutschland089-6258-0baylfk.com

Stiftung Bayern gegen Krebs (München)

Kampf gegen Krebs in Bayern durch Förderung der Forschung, Verbesserung der medizinischen Versorgung und umfassende Unterstützung von Patientinnen, Patienten und ihren Familien; Reduktion von Ungleichheiten beim Zugang zu Diagnostik und Therapie. Zielgruppen: Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen sowie ihre Familien; Nachwuchswissenschaftlerinnen, Nachwuchswissenschaftler und Forschungsteams, die im Bereich Onkologie arbeiten; Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Psychologinnen und Psychologen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die onkologische Patientinnen und Patienten betreuen; Kommunen, Arbeitgeber und lokale Gemeinschaften, die sich für Prävention und Früherkennung von Krebs interessieren; Nichtregierungsorganisationen und Patientenselbsthilfegruppen, die Projekte zur Unterstützung und Aufklärung umsetzen. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Forschungsförderung und wissenschaftliche Entwicklung: Vergabe von Grants für wissenschaftliche Projekte im Bereich Onkologie (u. a. translationale Forschung, klinische und epidemiologische Studien); Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Stipendien, Forschungsstellen, Projekte unter Leitung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler); Interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle von Onkologie, Immunologie, Molekularbiologie und digitalen Technologien. Unterstützung von Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen: Psychosoziale Hilfeprogramme, Beratungsangebote, Selbsthilfegruppen; Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten in verständlicher Sprache (zum Krankheitsbild, der Therapie, der Rehabilitation, den Patientenrechten); Unterstützung bei der Orientierung im Gesundheitssystem (Hilfe bei der Suche nach Spezialistinnen und Spezialisten, Kliniken, Rehabilitationszentren). Prävention und Früherkennung: Aufklärungskampagnen zu Risikofaktoren, Vorsorgeuntersuchungen und frühzeitiger Diagnose; Projekte zur Steigerung der Aufmerksamkeit in Kommunen und am Arbeitsplatz; Partnerschaften mit Hausärztinnen und Hausärzten sowie Präventionszentren, um den Zugang zu Screening‑Programmen zu verbessern. Infrastrukturentwicklung und Umsetzung bewährter Verfahren: Finanzierung von Pilotprojekten in Kliniken und ambulanten Einrichtungen (z. B. zur Organisation von «Onkopatien», zur Verbesserung der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, zur Einführung digitaler Tools); Unterstützung beim Aufbau und der Entwicklung von onkologischen Zentren sowie von Vernetzungsstrukturen zwischen verschiedenen Einrichtungen; Verbreitung evidenzbasierter Verfahren und Leitlinien für Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte. Gesellschaftliche Beteiligung und Abbau von Stigmatisierung: Plattformen für den Austausch zwischen Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten, NGOs und Behörden; Informationskampagnen, um Ängste und Stigmatisierung im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung zu reduzieren; Einbindung von Ehrenamtlichen sowie Zusammenarbeit mit Patientenselbsthilfeorganisationen:
Ludwigstraße 14, 80539 München (Hauptsitz), Deutschland089-221790bayerische-krebsgesellschaft.de/spenden-und-helfen/stiftung-bayern-gegen-krebs

Marianne Strauß Foundation - Stiftung zur Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen (München)

Unterstützung von Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden (u. a. aufgrund von Armut, Obdachlosigkeit, Sucht, psychischen Krisen, sozialer Ausgrenzung), durch Förderung von Projekten der Nichtregierungsorganisationen, direkte Hilfe und Entwicklung systemischer Lösungen. Zielgruppen: Menschen in akuter Krisensituation (u. a. Obdachlose, Menschen ohne Einkommen, Gewaltopfer, Personen in akuter psychischer Krise); Menschen mit Suchtproblematik und ihre Familien; Jugendliche und Erwachsene in Gefahr der sozialen Ausgrenzung (u. a. nach Entlassung, ohne Papiere, mit Vorstrafen); Nichtregierungsorganisationen und lokale Projekte, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten und finanzielle sowie fachliche Unterstützung benötigen; Fachkräfte und Ehrenamtliche, die in Krisendiensten Hilfe leisten. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Förderung von NGOs und lokalen Initiativen: Bereitstellung von Zweckmitteln für Projekte, die Menschen in Krisensituationen helfen sollen; Finanzierung von Pilotprogrammen, mit denen neue Unterstützungsmodelle getestet werden; Schwerpunktthemen: Bekämpfung der Obdachlosigkeit, Hilfe bei Suchtproblematiken, psychosoziale Unterstützung, soziale Integration. Direkte Hilfe und Krisenbegleitung: Unterstützung über Partnerorganisationen (Tageszentren, Notunterkünfte, Beratungsstellen); Notfallhilfe (u. a. Deckung elementarer Bedarfe, Unterstützung bei der Wohnungssuche, rechtliche und soziale Beratung); Begleitung beim Ausstieg aus der Krisensituation (Stabilisierungsplan, Anbindung an langfristige Angebote). Prävention und frühzeitiges Eingreifen: Projekte zur Identifizierung vulnerabler Gruppen und zur Risikominderung (z. B. für Jugendliche, Menschen nach Entlassung aus der Haft, Personen mit psychischen Störungen); Programme zur Stärkung der Ressourcen von Familie und sozialem Umfeld; Aufklärungs‑ und Schulungsangebote für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Entwicklung systemischer Lösungen und Austausch bewährter Praxisbeispiele: Sammlung und Verbreitung evidenzbasierter Verfahren der Arbeit mit vulnerablen Gruppen; Zusammenarbeit mit Kommunen, sozialen Diensten und Forschungseinrichtungen; Unterstützung bei der Verbreitung erfolgreicher lokaler Projekte. Community‑Engagement und Arbeit mit Ehrenamtlichen: Schulung und fachliche Unterstützung von Ehrenamtlichen; Informationskampagnen zur Reduktion von Stigmatisierung und zur Steigerung der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit; Plattformen für den Dialog zwischen NGOs, Staat und Menschen mit eigenem Erfahrungshintergrund in Krisensituationen:
Oettingenstraße 22/EG, 80538 München (Hauptsitz), Deutschland089-2949-67msshilft.de/de

Stiftung Tuberkulosehilfe Würzburg (Würzburg)

Eine Stiftung des bürgerlichen Rechts, die 2008 vom Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose e. V. gegründet wurde. Die Stiftung verfolgt eine doppelte Ausrichtung: Inland - Förderung von Maßnahmen zur Tuberkulosebekämpfung in Deutschland (Diagnostik, Behandlung, Aufklärung, soziale Hilfen für Patienten); Ausland - Unterstützung von Programmen zur Tuberkulosebekämpfung in Ländern, in denen die Krankheit ein akutes Problem bleibt (insbesondere in Entwicklungsländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas). Die Stiftung verfügt über keine eigenen Büroräume. Ihre Post- und Rechtsanschrift ist an die katholische Wohlfahrtsorganisation des Bistums Würzburg angebunden: c/o Caritasverband für die Diözese Würzburg e.V. Die Stiftung ist in das Partnernetzwerk der Organisation medmissio - Institut für Gesundheit Weltweit — eingebunden, das ebenfalls in Würzburg ansässig ist (Hermann-Schell-Str. 7, 97074 Würzburg). Zu den weiteren Partnern von medmissio im selben Netzwerk gehören: DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. - die größte Würzburger Organisation auf diesem Gebiet, 1957 gegründet, in über 15 Ländern tätig; Klinikum Würzburg Mitte - klinische Basis; Universität Würzburg und Uniklinikum Würzburg - wissenschaftliche und medizinische Partner:
Franziskanergasse 3, 97070 Würzburg (Hauptsitz), Deutschland0931-8048-539caritas-wuerzburg.de

DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. (Würzburg)

Die DAHW kämpft gegen Lepra (Aussatz), Tuberkulose und vernachlässigte Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs) und unterstützt Menschen, die unter den Folgen dieser Krankheiten leiden - etwa Behinderungen, Stigmatisierung und sozialer Ausgrenzung. Der Ansatz ist ganzheitlich: medizinische und soziale Hilfe, aktive Suche nach Erkrankungsfällen, Aufklärungskampagnen zur Reduzierung der Stigmatisierung, Forschung, Lebensbedingungen verbessern und Unterstützung bei der Einkommensgenerierung. Die Organisation setzt rund 80 Projekte in etwa 20 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika um, mit Fokus auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen. Sie verfügt über regionale Büros in Ost- und Westafrika. Die DAHW trägt das Gütesiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und ist Mitglied im Bündnis Entwicklung Hilft:
Raiffeisenstraße 3, 97080 Würzburg, Deutschland0931-7948-0dahw.de

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