Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Ein großer deutscher sozial‑wohltätiger Verband (gegründet 1945, Sitz in Berlin). Hauptleistungsbereiche: Hilfe für ältere Menschen und Pflege: ambulante Pflege zu Hause, Tagespflegeeinrichtungen, Betreuung, Begegnungs- und Freizeitzentren, «Essen auf Rädern» (Mahlzeitendienst); Kinder, Jugendliche und Familien: Kindertagesstätten (Kitas), Hortangebote, soziale Familienhilfe, Beratung bei Scheidung/Sorgerecht, Jugendarbeit; Soziale Arbeit und Selbsthilfe: Selbsthilfegruppen, Nachbarschaftsprojekte, Beratung zu alltäglichen und sozialen Fragen; Gesundheit und Prävention: Gesundheitszentren, Kurse zur körperlichen Therapie (z. B. Krankengymnastik, Physiotherapie), Podologie, präventive Programme; Inklusion und Hilfe für vulnerable Gruppen: Unterstützung von Menschen mit Behinderung, Geflüchteten, einkommensschwachen und alleinstehenden Personen; Maßnahmen zur Reduzierung sozialer Isolation. Die Leistungen werden über eigene Einrichtungen und lokale Gruppen bereitgestellt - passende Angebote lassen sich auf der Website nach Region und Art der Hilfe finden:
Haupttätigkeitsbereiche: Ambulante Hilfe und Pflege: ambulante Pflegeleistungen, Sozialstationen, häusliche Krankenpflege; Wohnen für ältere Menschen: u. a. Senioren-Pflege-Wohngemeinschaften; Kindergärten und Hortgruppen: Kitas und Nachmittagsbetreuung; Kinderheime und Jugendwohngemeinschaften: stationäre Wohn- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche; Suchtberatung: Beratungsstelle für suchtkranke Menschen und Angehörige; Transportleistungen für Klient:innen: Fahrdienste:
Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. (Berlin)
Evangelischer Wohlfahrtsverband der EKD. Wurzeln in der Inneren Mission (Johann Hinrich Wichern, 1849). 1975 als Diakonisches Werk der EKD organisiert, seit 2012 Teil des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung unter dem Namen Diakonie Deutschland. Einer von sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Rund 525.000 hauptamtliche Mitarbeitende und ca. 700.000 Ehrenamtliche in über 31.500 Einrichtungen. Föderaler Aufbau: Bundesverband mit Sitz in Berlin, 17 Landesverbände, 67 Fachverbände. Arbeitsfelder:Alter und Pflege: Ambulante Pflegedienste und Sozialstationen; Stationäre Altenpflege (Seniorenzentren, Pflegeheime); Betreutes Wohnen im Alter; Pflegeberatung; Unterstützung pflegender Angehöriger. Arbeitsförderung und Beschäftigung: Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte für Arbeitslose; Arbeitsvermittlung; Integrationsfirmen und -betriebe. Behindertenhilfe und Inklusion: Wohnangebote für Menschen mit Behinderung; Ambulante Dienste und Eingliederungshilfe; Werkstätten für behinderte Menschen; Inklusionsprojekte; Frühförderung und Therapie für Kinder mit Behinderungen. Freiwilligendienste und Ehrenamt: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ); Bundesfreiwilligendienst (BFD); Freiwilligenzentren; Ehrenamtsbörsen. Gesundheit, Medizin und Rehabilitation: Krankenhäuser; Rehabilitationseinrichtungen; Gesundheitsförderung; Sozialpsychiatrie und psychiatrische Hilfen; Krisenintervention; Telefonseelsorge. Internationale Hilfe: Katastrophenhilfe weltweit (Diakonie Katastrophenhilfe); Entwicklungszusammenarbeit (Brot für die Welt); ökumenische Netzwerke weltweit. Kinder, Jugend und Familie: Kindergärten und Kitas; Jugendhilfezentren; Erziehungshilfe; Offene Ganztagsbetreuung; Familienberatung; Hilfen zur Erziehung; Kinder- und Jugendhospize. Migration, Flucht und Integration: Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte; Jugendmigrationsdienst; Flüchtlings- und Asylberatung; Integrationskurse; Beratung bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse; Sozialdienst in Wohnheimen für Asylbewerbern. Politik- und Interessenvertretung: Anwaltsfunktion in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft; Stellungnahmen zu Bundesgesetzen (Pflege, Gesundheit, Migration, Soziales); Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit; Sozialberichterstattung und Forschung. Schuldnerberatung und Existenzsicherung: Allgemeine Sozialberatung; Schuldnerberatung; Gefährdetenhilfe; Krisenintervention; Armut und Existenzsicherung. Schwangerschaftsberatung: Schwangerschaftskonfliktberatung; Unterstützung bei Schwangerschaft und frühen Lebensjahren. Straffälligenhilfe: Bewährungshilfe; Resozialisierungsprogramme; Beratung und Begleitung; Übergangsmanagement bei Haftentlassung; Haftvermeidung. Suchthilfe: Sucht- und Drogenberatung (ambulant und stationär); Substitutionsbegleitung; Prävention und Aufklärung; Spezifische Angebote: Glücksspielsucht, pathologischer Medienkonsum, Doppeldiagnosen; Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern; Selbsthilfe-Unterstützung. Wohnungslosenhilfe: Straßensozialarbeit / Aufsuchende Hilfe; Notunterkünfte und Übernachtungsstellen; Tagesaufenthalte, Suppenküchen/Tafeln, Kleiderkammern; Wohnraumbeschaffung und Betreutes Wohnen; Schuldner- und Sozialberatung für Wohnungslose:
Das DRK ist sowohl die nationale Rotkreuz-Gesellschaft Deutschlands als auch einer von sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Angebote: Rettungsdienst und Katastrophenschutz: Rettungsdienst - Notfallrettung, Krankentransport, Notfalleinsätze; Katastrophenschutz - Hilfe bei Naturkatastrophen, Hochwasser, Bränden und Großschadensereignissen in Deutschland; Bevölkerungsschutz - Zivilschutz, Vorbereitung auf Notlagen; Erste-Hilfe-Kurse - Ausbildung in Erster Hilfe für Bevölkerung, Unternehmen und Schulen. Gesundheits- und Pflegedienste: Ambulante Pflege - Sozialstationen: häusliche Pflege, medizinische Versorgung, Rehabilitation; Stationäre Pflege - DRK-Seniorenzentren und Reha-Einrichtungen; Hausnotruf - Notruffsystem für ältere und kranke Menschen, sicheres selbstständiges Wohnen; Pflegeberatung - Beratung zu Pflegegraden und Finanzierung; Hilfsmittelverleih — Ausleihe von Rollstühlen, Gehhilfen, Krankenbetten u. a. Soziale Dienste: Migrationsberatung - Begleitung von Migranten, Flüchtlingen und Spätaussiedlern; Integration, Sprachkurse; Flüchtlingshilfe - Kleidung, Beratung, praktische Unterstützung, ehrenamtliche Initiativen; Familienhilfe - Elternlotsen, Nachbarschaftsmütter, Familienberatung; Kleiderkammern / Altkleidercontainer - Kleidungsausgabe und Sammlung; Begegnungsstätten - Soziale Treffpunkte gegen Einsamkeit. Humanitäre Hilfe weltweit: Internationale Katastrophenhilfe (Erdbeben, Hochwasser, Konflikte): Rettung, Wasserversorgung, medizinische Hilfe; Unterstützung nationaler Rotkreuz-Gesellschaften in anderen Ländern: Aufbau, Ausbildung, langfristiger Wiederaufbau; Verbreitung des humanitären Völkerrechts. Jugendrotkreuz: Kinder- und Jugendbewegung im DRK: Bildung, Ehrenamt, Erste Hilfe für Kinder, soziale Projekte. Blutspende: Organisation der Blutspende über die DRK-Blutspendedienste:
Carstennstraße 58, 12205 Berlin (Zentrale), Deutschland030-85404-0drk.de
vista Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit gGmbH (Berlin)
Zielgruppen: Menschen mit alkohol-, drogen- oder anderen Suchterkrankungen (auch bei schweren und chronischen Verläufen); Menschen, die eine Substitutionstherapie in Anspruch nehmen und hierzu Begleitung benötigen; Menschen in Krisen- und akuten Zuständen, einschließlich Überdosierungen und akuten psychotischen Episoden (über niedrigschwellige Angebote); Familien, Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Suchtproblematik; Kinder und Jugendliche aus belasteten Familien oder mit eigenen Problemen (Verhalten, Konsum, Krisen); Klient:innen, die ein sicheres Umfeld, einen strukturierten Alltag und betreutes Wohnen benötigen. Arbeitsfelder:Suchtberatung (ambulante Beratung zu Suchtfragen): anonym, niedrigschwellig, ohne Überweisung; Ersteinschätzung der Situation, Motivationsarbeit, Planung weiterer Schritte; Ambulante Suchttherapie: regelmäßige therapeutische Gespräche, Begleitung, Arbeit mit Rückfällen und Auslösern; Substitutionsbetreuung: Koordination mit Ärzt:innen, Kontrolle der Einnahme, Risikoprävention, soziale Unterstützung; Konsumräume: niedrigschwellige Räume zum Konsum unter Aufsicht; Schadensminimierung, Überdosierungsprävention, Erste-Hilfe-Zugang, Substanztestung, Austausch von Spritzen; Betreutes Wohnen: Wohnen mit Begleitung für Menschen mit Sucht‑ und/oder psychischen Problemen; Unterstützung im Alltag, bei der Planung, der beruflichen Eingliederung; Kinder‑ und Jugendhilfe: Beratung von Jugendlichen, Arbeit mit Familien, Prävention des Konsums, Hilfe in Krisensituationen, Begleitung in Schule und Alltag; Prävention und Öffentlichkeitsarbeit: Bildungsangebote, Vorträge, Trainings, Kooperation mit Schulen und Jugendeinrichtungen; Vermittlung und Koordination: Weiterleitung in stationäre Angebote, Kliniken, soziale Dienste; Unterstützung bei Anträgen und dem Zugang zu Leistungen. Praktische Hinweise für das Handbuch: Format der Hilfen: ambulant, teilstationär und rund um die Uhr verfügbar (inklusive niedrigschwelliger Angebote und betreutem Wohnen). Zugänglichkeit: anonym, ohne Überweisung, teilweise nach Voranmeldung oder in niedrigschwelligen Einrichtungen. Geografische Abdeckung: 15 Standorte in Berlin. Mitarbeiterzahl: ca. 230–240:
ACHSE Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (Berlin)
Die Stiftung ist auf die Unterstützung von Menschen mit seltenen (orphanen) Erkrankungen und ihren Familien ausgerichtet. Ihr Schwerpunkt liegt weniger auf der direkten Behandlung, sondern auf der sozialpsychologischen und informatorischen Hilfe sowie auf der Reduzierung von Barrieren beim Zugang zum Gesundheitssystem. Schwerpunkte der Arbeit: Informationsunterstützung: Aufklärungsmaterialien zu seltenen Krankheiten, Patientenrechten, Versorgungswegen und verfügbaren Ressourcen. Begleitung und Beratung: Hilfe beim Verständnis der Diagnose, bei der Suche nach Fachärztinnen und -ärzten sowie bei der Beantragung von Leistungen und sozialen Dienstleistungen. Reduktion von Isolation: Unterstützung von Patientengemeinschaften, Organisation von Treffen und Austausch zwischen Familien. Advocacy und Mitwirkung an der Entwicklung von Standards: Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, medizinischen Einrichtungen und Gesundheitsbehörden, um die Versorgung von Patienten mit seltenen Erkrankungen zu verbessern. Die Stiftung positioniert sich als «Brücke» zwischen Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten sowie dem sozialen Versorgungssystem:
Johanniterorden - Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem (Berlin)
Der älteste geistliche Ritterorden, der seine Herkunft von einer in Jerusalem zwischen 1048 und 1071 gegründeten Hospitalbruderschaft ableitet. Nach dem Ersten Kreuzzug entwickelte sich die Bruderschaft zu einem Ritterorden. 1538 trat die Ballei Brandenburg zum Protestantismus über und wurde damit zur Grundlage des heutigen evangelischen Johanniterordens. Doppelter Auftrag des Ordens: Einsatz für den Glauben und Dienst an Kranken und Bedürftigen. Der Orden ist Träger einer Reihe eigenständiger Organisationen und Einrichtungen, in denen weltweit über 90.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) - Rettungs- und Unfallhilfsdienst, 1,4 Millionen aktive und fördernde Mitglieder; Johanniter-Hilfsgemeinschaften (JHG) - örtliche Zusammenschlüsse ehrenamtlich Engagierter; Johanniter-Schwesternschaft e. V. - Schwesterngemeinschaft der Diakonie; Johanniter GmbH - Krankenhäuser, Kliniken, medizinische Zentren; Johanniter-Seniorenhäuser GmbH (JoSe) - Alten- und Seniorenheime; Johanniter-Kliniken - Klinikverbund; Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, Hilfszentren:
Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e. V. (Berlin)
Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen - stoffgebunden (Drogen, Alkohol, Medikamente, Nikotin) und stoffungebunden (z. B. pathologisches Spielen); Menschen, die ihren Konsum reflektieren oder verändern möchten - auch ohne bestehende Abhängigkeit; Schwerstabhängige, insbesondere Opioidabhängige (Heroin, Kokain) in akuten Krisensituationen (Suizidgefahr, Therapieabbrüche, Rückfälle); Jugendliche mit Cannabisabhängigkeit und Alkoholmissbrauch; Angehörige, Familien, Freund:innen, Partner:innen von suchterkrankten Menschen; Eltern von konsumierenden Minderjährigen sowie selbst betroffene Eltern; Drogen konsumierende Frauen, Trans*frauen und Sexarbeiterinnen; Wohnungslose suchterkrankte Menschen; Geflüchtete mit Suchtproblematik; Eltern, Lehrer:innen, Fachöffentlichkeit und Multiplikator:innen (Prävention und Information). Arbeitsfelder:Drogennotdienst / Drogenhotline (24 Std): Rund um die Uhr erreichbare Erste-Hilfe-Beratung an jedem Tag im Jahr; akute Krisenintervention, auch wenn andere Einrichtungen geschlossen sind; ohne Voranmeldung, ohne Abstinenzpflicht. Zusätzlich Berliner Anbieter für die bundesweite Sucht- und Drogenhotline der BZgA. Beratung und Reha: Beratung bei allen Formen stoffgebundener und stoffungebundener Süchte; Beratung auch per Videocall (45 Min) und Telefon (45 Min); Vermittlung in weiterführende Hilfen (Entgiftung, Therapie, Nachsorge). Substitution und Psychosoziale Betreuung (PsB): Psychosoziale Betreuung in Kooperation mit Arztpraxen und drei spezialisierten AIDs (Ambulanzen für Integrierte Drogenhilfe); multiprofessionelle Teams für schwerstkranke opioidabhängige Menschen. Wohnen und Notübernachtung: Betreute Wohnplätze für substituierte Menschen an sechs Standorten (Mitte, Neukölln, Friedrichshain‑Kreuzberg, Schöneberg, Marzahn, Charlottenburg, Spandau); Krisenwohnung für wohnungslose suchterkrankte Menschen. Jugend- und Familienhilfe (ESCAPE): Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Eltern bei allen Problemen rund um die Sucht; Frühinterventionskurse für Jugendliche und junge Erwachsene, die durch Konsum aufgefallen sind; Elternsprechstunde jeden Donnerstag 16–20 Uhr. Frauentreff Olga: Anlauf- und Beratungsstelle für Drogen konsumierende Frauen, Trans*frauen und Sexarbeiterinnen nahe dem Straßenstrich der Kurfürstenstraße; Grundversorgung, medizinische Hilfen, muttersprachliche Drogen- und Sozialberatung; Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote (Frau Nolle). Partydrogensprechstunde: Individuelle Beratung zu Partydrogen-Themen, Safer Use und Achtsamkeit; Infostände in der Berliner Partyszene. Streetwork/Aufsuchende Straßensozialarbeit: Ansprechpartner:innen bei Nutzungskonflikten im Bezirk Tempelhof‑Schöneberg. Arbeit und Beschäftigung: Niedrigschwellige Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote. Prävention und Schulung: Workshops zur Suchtprävention; Schulungen zu Substanzen, Methoden- und Netzwerkkompetenzen; Konsumutensilien nach Empfehlungen der DRUCK-Studie. Geflüchtetenhilfe: Hilfsangebote für Geflüchtete mit Suchtproblematik. Praktische Hinweise für das Handbuch: Format der Hilfen: ambulant, telefonisch (24 Std), per Videocall, aufsuchend, betreutes Wohnen, Krisenwohnung. Zugänglichkeit: anonym, ohne Voranmeldung (Drogenhotline 24 Std), ohne Überweisung, ohne Abstinenzpflicht. Öffnungszeiten Beratungsstelle: Mo–Fr 9:00–19:00, Sa 14:00–19:00. Standorte: über 25 Projekte an mehreren Standorten in Berlin. Besonderheit: Der Drogennotdienst hat einen Alleinstellungsmerkmal in Berlin - 24‑Stunden-Erreichbarkeit auch außerhalb der Öffnungszeiten anderer Einrichtungen:
Die Stiftung unterstützt Patientinnen und Patienten sowie deren Familien: Sie übernimmt Kosten, die von der Krankenkasse nicht gedeckt werden, hilft bei alltäglichen und sozialen Herausforderungen und bietet psychologische Unterstützung. Schwerpunkte der Hilfe: Finanzielle Unterstützung. Erstattung von Kosten, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden: Fahrtkosten zur Behandlung, Unterkunft, spezielle Pflegehilfsmittel, Unterstützungsgeräte. Psychosoziale Hilfe: Beratung, Selbsthilfegruppen, Unterstützung bei der Bewältigung von Stress und Angst. Informative Unterstützung: Aufklärung über die Rechte von Patientinnen und Patienten, Hilfe beim Verständnis von ärztlichen Befunden und Behandlungsoptionen. Familienprojekte: Unterstützung von Kindern in Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist, sowie Hilfe bei der Organisation des Alltags während der Behandlung. Die Stiftung arbeitet über partnerorganisationen und vor Ort tätige Beraterinnen und Berater zusammen; die Hilfe wird individuell nach Eingang eines Antrags gewährt:
Die Stiftung gewährt finanzielle Unterstützung schwangeren Frauen und Familien, die sich in einer Krisensituation befinden. Ihr Ziel ist es, dazu beizutragen, das Kind zu erhalten und die Grundbedürfnisse der Familie sicherzustellen. Schwerpunkt der Hilfe: Empfängergruppen: schwangere Frauen, denen es an Mitteln fehlt, um die Schwangerschaft fortzuführen und das Kind später zu versorgen; Familien (einschließlich alleinerziehender Eltern) mit minderjährigen Kindern sowie mit Kindern oder Angehörigen mit Behinderung oder Pflegebedarf; Familien in akuter finanzieller Not, wenn alle verfügbaren Sozialleistungen und Zuschüsse nicht ausreichen. Formen der Unterstützung: Einmalzahlungen und zinslose Darlehen zur Deckung dringender Bedarfe (Kleidung, Möbel, Kinderwagen, Pflege‑ und Babyartikel, Miete, Nebenkosten); Hilfe bei der Bewältigung von Schulden (in Einzelfällen auch Bürgschaften oder gezielte Zahlungen über Beratungsstellen); Begleitung über ein Netzwerk von Partnerberatungsstellen (mehr als 50 Standorte in Berlin), die bei der Antragsstellung unterstützen und weitere Formen der Sozialhilfe aufzeigen. In 40 Jahren ihrer Arbeit hat die Stiftung mehr als 253 000 Frauen und Familien geholfen; die Gesamtsumme der Auszahlungen überstieg 181 Millionen Euro. In den letzten Jahren erhalten jährlich etwa 5 900 Antragstellende Unterstützung:
DSCK - Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (Berlin)
Die Stiftung hilft Menschen mit chronischen Erkrankungen, nichtmedizinische Hürden zu überwinden: finanzielle, alltägliche und soziale Belastungen. Ihr Fokus liegt nicht auf der Behandlung, sondern auf der Verbesserung der Lebensqualität und der Reduzierung der Belastungen, die durch eine langandauernde Erkrankung entstehen. Schwerpunkte der Arbeit: Finanzielle und materielle Unterstützung: Erstattung von Kosten, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden: technische Hilfsmittel, Unterstützungsgeräte, Wohnanpassungen, Fahrtkosten für regelmäßige Behandlungen oder Therapien. Informative und rechtliche Unterstützung: Hilfe beim Verständnis der Patientenrechte, Aufklärung über die Antragsverfahren für Leistungen und Hilfsmittel sowie Begleitung bei der Kommunikation mit Krankenkassen und Behörden. Projekte zur sozialen Integration: Unterstützung von Programmen, die Menschen mit chronischen Erkrankungen dabei helfen, im Berufsleben tätig zu bleiben, eine Ausbildung zu absolvieren oder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Aufklärungs- und Methodenprojekte: Entwicklung von Materialien für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Fachkräfte zu einem systematischen Umgang mit der chronischen Erkrankung im Alltag. Die Stiftung arbeitet über Partnerorganisationen und vor Ort tätige Beraterinnen und Berater zusammen; die Hilfe wird individuell nach Eingang eines Antrags gewährt:
Pariser Platz 6, 10117 Berlin (Repräsentative Adresse), Deutschland030-30109030dsck.de
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. - Suchtberatung und Therapie (Berlin)
Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V. - ein katholischer Wohlfahrtsverband (Caritas), einer der beiden großen kirchlichen Sozialverbände in Deutschland. In Berlin wirkt er als Dachorganisation und als zusammengefasster Vertreter der Freien Wohlfahrtspflege für Berlin, Brandenburg und Vorpommern. Mission und Profil (Bereich «Sucht / Beratung und Therapie»). Die Einrichtung unterstützt Menschen mit Abhängigkeiten - Alkohol, Drogen, Medikamente, Nikotin, Glücksspiel 0 sowie deren Angehörige. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym. Schwerpunkte des Angebots: Einzelberatung: Hilfe bei der Einschätzung des eigenen Konsums oder des Konsums einer nahestehenden Person; Erarbeitung individueller Strategien zur Schadensminderung oder zum Entzug. Angehörigenberatung: Unterstützung für Menschen, die von der Abhängigkeit einer nahestehenden Person betroffen sind; Möglichkeit zu gemeinsamen Gesprächen. Ambulante Nachsorge: Ergänzung zu einer abgeschlossenen stationären, teilstationären oder ambulanten Rehabilitation; unterstützt dabei, die Abstinenz im Alltag zu halten. Die Dauer beträgt in der Regel etwa 6 Monate, mit Möglichkeit der Verlängerung auf bis zu 12 Monate. Vorbereitungsgruppe: Stärkt die Motivation während der Wartezeit auf den Beginn einer Therapie. Betreutes Einzelwohnen: Für chronisch abhängige Menschen, denen der Umgang mit den alltäglichen Belastungen besonders schwerfällt. Betreutes Wohnen für Substituierte: Wohnangebot und Unterstützung beim Aufbau eines selbstständigen Lebens. Aufsuchende Arbeit: Beratungsangebote in Krankenhäusern, Justizeinrichtungen, Flüchtlingsunterkünften; regelmäßige Streifengänge in Berlin (Alexanderplatz, Hackescher Markt, Friedrichstraße). Digitale Beratung. Online-Beratung über die Plattform - für Menschen, für die ein direkter persönlicher Kontakt zunächst zu belastend ist. Anerkennung im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes §§ 35/36 BtMG («Therapie statt Strafe»):
Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin «Walter May» (Berlin)
Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel) – Erwachsene und Jugendliche; Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem oder problematischem Konsum (über das HaLT‑Projekt); Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Suchtproblematik; Wohnungslose und Menschen in akuten Lebenslagen; Familien in belasteten Situationen (auch mit Migrationshintergrund); Minderjährige Geflüchtete ohne Begleitung; Menschen, die eine strukturierte Tagesgestaltung und/oder betreutes Wohnen benötigen; Ältere Menschen (mehrgenerationale Häuser, soziale und kulturelle Angebote). Suchtberatung: anonym, niedrigschwellig; in fünf Berliner Bezirken (Reinickendorf, Pankow, Lichtenberg, Friedrichshain‑Kreuzberg, Treptow‑Köpenick); separate Beratungsstellen für Alkohol/Medikamente sowie für Drogen. Arbeitsfelder:Ambulante Therapie und Nachsorge: regelmäßige therapeutische Gespräche, Begleitung, Arbeit mit Rückfällen. Betreutes Wohnen für Suchtkranke: Wohnen mit professioneller Begleitung. Tagesstätten für Suchtkranke: strukturierter Tagesablauf, Verpflegung, soziales Miteinander, Aktivitäten. Kontaktläden und Begegnungsstätten: niedrigschwellige Angebote: sicherer Aufenthaltsort, Essen, Kleidung, Dusche, soziale Unterstützung. Glücksspielberatung Deck24: Beratung bei Glücksspielproblemen. HaLT‑Projekt (Frühintervention): Frühzeitige Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Alkohol‑ oder Mischkonsum. Beschäftigung und Zuverdienst: Arbeitsangebote in Handwerk, Küche, Einzelhandel; 3–15 Stunden pro Woche; soziales Lernen, Struktur und materielle Anerkennung. Kinder‑ und Jugendhilfe: schulische Sozialarbeit, Beratung, Streetwork, Prävention, Krisenhilfe. Prävention von Jugenddelinquenz: Clearingstelle Jugendhilfe/Polizei, Rechtskunde‑Programm, diversionale Beratung. Geflüchteten‑ und Migrationshilfe: Begleitung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter, Integrationsangebote, Sprachkurse, psychologische und rechtliche Unterstützung. Vermittlung: Weiterleitung in stationäre Entgiftung, Therapie, weitere soziale Dienste. Praktische Hinweise für das Handbuch: Format der Hilfen: ambulant, teilstationär, betreutes Wohnen, Kontaktläden, Tagesstruktur, Beschäftigung. Zugänglichkeit: anonym, teilweise ohne Überweisung, zum Teil nach Voranmeldung. Standorte: über 20 Projekte in 5 Berliner Bezirken; zusätzlich Niederlassung in Brandenburg. Mitarbeiter:innen: mehrere hundert (Gesamtverbund):
Die Stiftung fördert gezielt Forschung, wissenschaftliche Talente und praktische Projekte im Bereich der Rheumatologie mit dem langfristigen Ziel, rheumatische Erkrankungen besser behandelbar und idealerweise heilbar zu machen. Der Schwerpunkt der Stiftung ist vorwiegend medizinisch‑wissenschaftlich, umfasst aber auch Projekte, die die Lebenssituation von Patientinnen und Patienten direkt verbessern. Schwerpunkte der Arbeit: Ideenwettbewerb: Jährlicher Wettbewerb für kreative wissenschaftliche Ideen in der Rheumatologie. Die drei besten Ideen erhalten jeweils 3 000 Euro. Das Themenspektrum ist nicht eingeschränkt. Projektpreis: Jährlicher Preis für konkrete Projekte in der Rheumatologie – jeweils 10 000 Euro pro Projekt. Themenbereiche umfassen u. a. «Rheuma und Alter (65+)», «Rheuma und Gesellschaft», «Rheumatologische Versorgung und soziale Hürden», «Rheuma und Mikrobiom». Carol‑Nachman‑Nachwuchs‑Forschungspreis: Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich rheumatologischer Forschung. Stiftungsprofessur: Die Stiftung finanziert eine Professur im Bereich Rheumatologie zur Stärkung der akademischen Struktur. Förderprojekte: Zielgerichtete Forschungsprojekte, beispielsweise zur Chondrokalzinose: Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit im Selbsthilfebereich: Unterstützung und Würdigung von tausenden Ehrenamtlichen, die Menschen mit rheumatischen Erkrankungen helfen. Die Stiftung arbeitet in enger Abstimmung mit der Deutschen Rheuma‑Liga und der DGRh zusammen und unterstützt darüber hinaus einen partizipativen Forschungsansatz - also die Einbeziehung der Patientinnen und Patienten selbst in wissenschaftliche Projekte:
Björn Schulz Stiftung - Kinderhospizarbeit (Berlin)
Die Stiftung für Kinderhospizarbeit, gegründet im Jahr 1996. Im Jahr 2026 feiert sie ihr 30-jähriges Bestehen. Die Stiftung begleitet Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensbedrohlichen (lebensverkürzenden) Erkrankungen – von der Diagnosestellung über die längere Krankheitsphase bis hin zu Abschied und Trauer. Die Stiftung ist in Berlin, Brandenburg und Bayern tätig und bietet Hilfe in drei Formaten an: stationär, ambulant und rehabilitativ. Schwerpunkte der Arbeit: Kinderhospiz Sonnenhof (Berlin): Stationäres Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Medizinische Pflege, palliative Versorgung, pädagogische Begleitung, Kunst- und Musiktherapie. Ambulante Dienste (Berlin und Brandenburg): Ambulanter Kinderhospizdienst, ambulante Familienhilfe, sozialmedizinische Nachsorge, Palliativteam KinderPaCT Berlin sowie Koordinierungsstelle für die Hilfsmittelversorgung. Geschwisterangebote: Eigene Programme für gesunde Geschwisterkinder erkrankter Kinder – damit sie nicht im Schatten der Krankheit stehen. Trauerbegleitung. Gruppen- und Einzelangebote für trauernde Kinder, Jugendliche und Erwachsene; Beratung für Kitas und Schulen. Irmengard-Hof (Bayern, Chiemsee): Haus für Nachsorge und FamilienErholung – ein Ort der Kraftgewinnung für Familien nach schweren Behandlungsphasen oder Verlusten. Akademie: Bildungsprogramme und Weiterqualifizierung im Bereich der pädiatrischen und jugendlichen Palliativversorgung sowie Trauerbegleitung – für Fachkräfte und interessierte Ehrenamtliche. Ehrenamtlicher Dienst: Hunderte Ehrenamtliche unterstützen im Hospiz Sonnenhof, in den ambulanten Diensten und im Irmengard-Hof:
Список составлен по открытым источникам и регулярно проверяется. PSYHELP-ONLINE не оказывает экстренную и медицинскую помощь — при угрозе жизни звоните 103 или 112.