Soziale Hilfsorganisationen und Stiftungen

Национальные телефоны помощи

Aktion Mensch e. V.

Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
0228 2092200aktion-mensch.de

Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. | AWO

Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
030 26309 0awo.org

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
06421 491 0lebenshilfe.de

Deutsche Aidshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
030 690 087 0aidshilfe.de

Deutscher Blaue Kreuz e. V.

Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
0228 955 88 0blaue-kreuz.de

Deutscher Caritasverband e. V.

Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
0761 200 0caritas.de

Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.

Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
030 65211 0diakonie.de

Deutsche Herzstiftung e. V.

Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
069 95431 0herzstiftung.de

Deutsche Krebshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
0228 72990 0krebshilfe.de

Kinderschutzbund Bundesverband e. V.

Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
030 214 809 0kinderschutzbund.de

Weisser Ring e. V.

Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
06131 8303 0weisser-ring.de
Фонды и ассоциации

Deutsches Rotes Kreuz e. V.

Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
drk.de

Brandenburg11

AUSWEG gGmbH (Bad Liebenwerda)

Organisation, die soziale und psychologische Hilfe für Menschen in Krisensituationen leistet. Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, andere Formen von Abhängigkeit): individuelle und gruppenbasierte Beratung, Motivationsarbeit, Begleitung in der Behandlung; Menschen in akuter Krise (suizidale Gedanken, emotionale Erschöpfung, akute Belastungszustände): kriseninterventionelle Maßnahmen, Stabilisierung, Weitervermittlung in stationäre oder ambulante Hilfsangebote: Angehörige und Familien: Beratung für Angehörige, Selbsthilfegruppen, Schulung in Kommunikationsfähigkeiten und hilfenden Verhaltensweisen ohne eigenes Ausbrennen; Menschen nach einer Behandlung: Begleitung während der Remission, Rückfallprophylaxe, Unterstützung bei der sozialen Reintegration (Wohnen, Arbeit, Dokumente); Menschen mit begleitenden psychischen Erkrankungen: Koordination mit psychiatrischen und psychotherapeutischen Diensten, Hilfe beim Zugang zu medizinischer Versorgung. Arbeitsfelder: Ambulante Beratung: anonym, ohne verpflichtende Registrierung, oft ohne vorherige Terminvereinbarung; Telefonische/Online‑Unterstützung: Krisenhotline oder Chat; Moderierte Selbsthilfe‑ und Hilfegruppen: unter fachlicher Begleitung; Motivierendes Gespräch: zur Aktivierung und Aufnahme einer Behandlung; Begleitung zu medizinischen und sozialen Einrichtungen: Terminvereinbarungen beim Arzt, Beantragung von Leistungen, Unterstützung bei Wohnungssuche; Prävention und Aufklärung: Schulen für Angehörige, Vorträge, Resilienz‑Trainings; Arbeit mit Codependenten („Mitbetroffenen“): Schulung in Grenzziehung, hilfenden Kompetenzen und Ausbrennenvorbeugung; Praktische Besonderheiten (wichtig für ein Handbuch); Niedrigschwelliger Zugang: häufig ist eine Inanspruchnahme ohne Überweisung, anonym und ohne Vorlage von Dokumenten möglich; Multidisziplinäres Team: im Team sind typischerweise Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen, Suchtberater:innen; gelegentlich auch Pflegekräfte und Case‑Manager:innen; Weitervermittlung (Routing): wenn die Einrichtung keine medizinische Hilfe leisten kann, unterstützt sie bei der schnellen Zuweisung zu passenden Angeboten (Station, Ambulanz, Notfallversorgung); Vertraulichkeit: Kund:innendaten werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, es besteht eine unmittelbare Lebensgefahr. Zweite Außenstelle in Herzberg: Ludwig‑Jahn‑Straße 24, Herzberg, Tel.: 03535-485803:
Südring 20, 04924 Bad Liebenwerda (Zentrale), Deutschland035341-10475ausweg-ggmbh.de

Bürgerstiftung Barnim Uckermark (Eberswalde)

Die Bürgerstiftung Barnim Uckermark wurde 2003 gegründet. Neben weit gefassten Stiftungszwecken verfolgt die Stiftung ein zentrales Ziel: Sie möchte ein offenes und demokratisches Zusammenleben in der Region fördern - durch Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Die Stiftung gibt Kindern und Jugendlichen die Chance, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und Verantwortung zu übernehmen - für sich und für andere. Sie begegnet Benachteiligungen in ihren unterschiedlichen Formen, wie zum Beispiel den Folgen von Armut und Ausgrenzung. Mit dieser Arbeit möchte die Stiftung nachhaltige soziale Veränderungen bewirken. Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben:
Eisenbahnstraße 3, 16225 Eberswalde, Deutschland03334-4974-82buergerstiftung-barnim-uckermark.de

Land in Sicht - Prowo gGmbH (Eberswalde)

Land in Sicht ist Teil eines Trägerverbunds gemeinsam mit Prowo Berlin gGmbH, neuhland - Hilfe in Krisen gGmbH und MeG Betreutes Wohnen gGmbH. Zielgruppen: Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen: therapeutische Wohnformen (Wohnverbund Brandenburg, Wohnverbund Wendtshof in der Uckermark: 16 Plätze in der «besonderen Wohnform», 13 Plätze im Betreuten Einzelwohnen); Mädchen mit Bindungsstörungen / traumatischen Erfahrungen: Therapeutische Mädchenwohngruppe DREIST in Eberswalde, 7 Plätze für Mädchen von 14 bis 18 Jahren; Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre mit Substanzkonsum / Abhängigkeit: Akzeptierende Drogenberatungsstelle «Experience» für den Landkreis Barnim; Erwachsene mit Suchtproblemen: Suchtberatungsstellen in Eberswalde und Bernau; Eltern, Angehörige, Multiplikator:innen und Interessierte: Beratung, Präventionsveranstaltungen, Informationsangebote; Substituierte Menschen: psychosoziale Beratung für Substituierte (PsB). Arbeitsfelder: Therapeutische Wohnformen; Wohnverbund Wendtshof: überregional ausgerichtetes Wohnprojekt der Eingliederungshilfe in der Uckermark für Menschen mit chronischer psychischer Erkrankung; besondere Wohnform (16 Plätze) und Betreutes Einzelwohnen (13 Plätze); inklusiver Gemeinschaftsgarten als therapeutisches Angebot; Therapeutischer Wohnverbund Brandenburg: therapeutisches Wohnen für psychisch kranke Erwachsene; Therapeutische Mädchenwohngruppe DREIST: Wohngruppe für Mädchen (14–18 Jahre) mit tiefen Bindungsstörungen und Beziehungsverletzungen; Gästehaus Wendtshof: Unterkunft für Angehörige und Besucher:innen. Suchtberatung («Experience»); Akzeptierende Drogenberatung für den Landkreis Barnim: niedrigschwellig, ohne Abstinenzdogma, vertraulich; Beratung zu allen Substanzen und Verhaltenssüchten (Glücksspiel, Medien, Essen etc.); Einzelberatung für Konsument:innen, Angehörige und Interessierte; Präventionsveranstaltungen ab Grundschulalter (Schulklassen, Jugendgruppen, Multiplikator:innen); Infostände auf Partys, Festen, Konzerten; Nachsorge nach Therapien; Frauenberatungszeiten; Psychosoziale Beratung für Substituierte (PsB); Selbsthilfegruppe: jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, Bürgerzentrum Eberswalde (Schorfheidestraße 13); Vermittlung und Versorgung; Vermittlung in weiterführende Hilfen (gesundheitliche, soziale und therapeutische Angebote); Information, gesundheitliche Prävention, Begleitung bei Veränderungen, Hilfen im Lebensumfeld (Schulden, Anwalt etc.):
Ludwig-Sandberg-Straße 2, 16225 Eberswalde (Zentrale), Deutschland03334-279832lis-prowo.de

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal (Müncheberg)

Die Stiftung orientiert sich an christlichen Werten und dem Konzept der «ganzheitlichen Hilfe»: Unterstützung nicht nur in der akuten Krisensituation, sondern auch eine langfristige Begleitung, um die Eigenständigkeit der Menschen wiederherzustellen. Schwerpunkte der Arbeit: Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen und in psychosozialen Krisen. Stationäre und ambulante Programme, Krisenplätze, alltagsbegleitende Unterstützung; Sozialpsychiatrie und psychosoziale Rehabilitation: Programme, die Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen dabei unterstützen, zu einem selbstständigeren Leben zurückzukehren - einschließlich betreutem Wohnen, Tagesstrukturierung und therapeutischen Gruppenangeboten: Psychologische Hilfe und Beratung: Einzel- und Familienberatung, unter anderem zu Themen wie Sucht, Gewalt, Trauer und Konflikten. Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien: Sozialpädagogische Begleitung, familiäre Krisenhilfe, Tagegruppen und therapeutische Angebote für Kinder und Jugendliche. Inklusive Beschäftigung und Werkstätten: Eigene Werkstätten und Projekte zur begleiteten beruflichen Eingliederung für Menschen mit Beeinträchtigungen und psychosozialen Herausforderungen. Bildung und Weiterbildung: Aus‑ und Weiterbildungsprogramme und Kurse für Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie Bildungsprojekte für eine breite Öffentlichkeit. Community-Arbeit und Prävention: Projekte zur Stärkung der Ressourcen im jeweiligen Raum, zur Krisenprävention und zur Reduzierung von Stigmatisierung im Bereich psychischer Gesundheit. Besonderheit der Stiftung ist ihre starke vernetzte Arbeit: Die Angebote werden nicht isoliert, sondern ineinandergreifend angeboten (z. B. vom stationären Angebot über ambulante Begleitung bis hin zur beruflichen Teilhabe):
Am Bahnhof 1, 15374 Müncheberg (Hauptsitz), Deutschland03347-508-0lobetal.de

Bürgerstiftung Panketal (Panketal)

Die Bürgerstiftung Panketal ist eine lokale Stiftung, die sich für das Gemeinwesen in der Gemeinde Panketal (Brandenburg) einsetzt. Ihr Ziel ist es, bürgerschaftliches Engagement zu stärken und die Lebensqualität vor Ort durch nachhaltige Projekte zu verbessern. Dabei ergänzt die Stiftung kommunale Leistungen und unterstützt Initiativen, bei denen Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv mitwirken. Schwerpunkte der Arbeit: Förderung lokaler Projekte: Finanzierung von Initiativen aus der Bürgerschaft und von Vereinen zu Themen wie Kultur, Freizeit, Sport, Umwelt, Ortsgestaltung und generationenübergreifenden Angeboten. Stärkung bürgerschaftlichen Engagements: Beratung von Initiativgruppen, Unterstützung bei der Antragsstellung sowie Schaffung von Austauschformaten zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltung. Entwicklung von Infrastruktur für die Gemeinschaft: Unterstützung von öffentlichen Räumen, lokalen Kultur- und Bildungsveranstaltungen sowie inklusiven Projekten. Spenden- und Fondsarbeit: Aufbau von Stiftungskapital, Akquise von Privat- und Unternehmensspenden sowie wettbewerbsbasierte Vergabe von Fördermitteln. Die Stiftung setzt auf partizipative Projekte: Vorrang haben Vorhaben, bei denen die Bürgerinnen und Bürger selbst Lösungen entwickeln und an der Umsetzung aktiv beteiligt sind:
Gemeinde Panketal, Schönower Straße 105, 16341 Panketal, Deutschland030-94511-0panketal.de

Hilfe für Familien in Not (Potsdam)

Die Stiftung gewährt finanzielle Unterstützung Familien und schwangeren Frauen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden und finanzielle Schwierigkeiten haben. Die Stiftung greift ein, wenn die Familie bereits alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft hat: sie hat alle gesetzlich vorgesehenen Sozialleistungen in Anspruch genommen, diese aber reichen nicht aus, um die Krise zu bewältigen. Beispiele für solche Situationen: Unfall oder Tod eines Familienmitglieds; langanhaltende, schwere Erkrankung; anhaltende Arbeitslosigkeit; Wohnungsverlustgefahr; erhebliche finanzielle Schulden; Scheidung oder Trennung der Partner. Auch für Schwangere ist Hilfe möglich, wenn die finanziellen Belastungen eine erhebliche Hürde darstellen und andere Ressourcen (einschließlich staatlicher Leistungen) nicht ausreichen:
Breite Straße 7a, 14467 Potsdam (Hauptsitz), Deutschland0331-887-24-821familien-in-not.de

DMSG Landesverband Brandenburg e. V. (Potsdam)

Die DMSG Landesverband Brandenburg e. V. ist der regionale Verband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft und unterstützt Menschen mit Multipler Sklerose, ihre Angehörigen und das soziale Umfeld in Brandenburg: Mission und Schwerpunkte: Das Ziel der Organisation ist es, die Lebensqualität von Menschen mit MS durch umfassende Unterstützung zu verbessern und Barrieren beim Zugang zu Hilfen abzubauen. Informations- und Beratungsangebote: Individuelle Beratung zu Krankheitsverlauf, Therapie, Rehabilitation, Rechten und Leistungen. Psychosoziale Unterstützung: Selbsthilfegruppen, Begleitung sowie Austausch zwischen Betroffenen und Angehörigen. Öffentlichkeitsarbeit: Aufklärung über MS, Reduzierung von Stigmatisierung, Bildungsveranstaltungen für Betroffene und Fachkräfte. Interessenvertretung: Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, Sozialverbänden und Krankenkassen zur Verbesserung der Versorgung. Rehabilitation und soziale Teilhabe: Unterstützung bei der Wahl von Reha‑Maßnahmen, Berufsorientierung und beruflicher Integration. Digitalisierung der Beratung: Ausbau digitaler Angebote, um auch in ländlichen Regionen Brandenburgs Zugang zu Beratung zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Versorgung in ländlichen Gebieten, in denen Mobilitätseinschränkungen und ein Fachkräftemangel besondere Hürden darstellen. MS‑Beratung (App/Digitalangebot): Über die Plattform MS‑Beratung können Betroffene: Beratung ohne persönlichen Termin in Anspruch nehmen; mit Beraterinnen und Beratern per Chat, Telefon oder Video sprechen; rasch zu wichtigen Themen (Therapie, Leistungen, Rehabilitation, Wohnumgebungsanpassung) Informationen erhalten. Dies ist insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und für Anwohner abgelegener Regionen von großer Bedeutung:
Jägerstraße 18, 14467 Potsdam (Hauptsitz), Deutschland0331-292676dmsg-brandenburg.de

Prof. Klaus Thiemann Stiftung (Potsdam)

Die Stiftung wurde gegründet, um talentierte junge Neurobiologinnen und Neurobiologen zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, die Forschung zur Parkinson‑Krankheit voranzutreiben und damit Hoffnung für die Patientinnen und Patienten zu geben. Die Haupttätigkeit der Stiftung besteht in der Finanzierung wissenschaftlicher Projekte. Eines der wichtigsten Programme ist die Parkinson Fellowship in der DGN. Sie ermöglicht qualifizierten Forschenden (bis zum Alter von 40 Jahren), einen Teil ihrer Arbeit an einer anderen Universität oder in einem Forschungszentrum durchzuführen – in Deutschland oder im Ausland. Das Projekt kann klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Natur sein. Die Stiftung übernimmt die Kosten für die Forschungsstelle; zusätzlich können Mittel für Materialien und Geräte separat beantragt werden. Die maximale Fördersumme beträgt bis zu 80.000 Euro. Die Verleihung findet im Rahmen des DGN-Kongresses statt. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung weitere Forschungsinitiativen, beispielsweise das Projekt Thiemann Parkinson Care Research (Untersuchung von Fragen der Pflege und Versorgung von Patientinnen und Patienten):
Prof. Klaus Thiemann Stiftung, c/o Prof. Dr. med. Martin Südmeyer, Mittelstraße 10, 14467 Potsdam0331-241-371-02thiemannstiftung.de

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Potsdam e. V. (Potsdam)

Großer regionaler Mitgliedsverband der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg. Er wurde in den 1990er Jahren gegründet, ist Teil des AWO Bundesverbands e.V. und vertritt die sozialen Interessen der Bürger:innen in der Region Potsdam und Umgebung. Zielgruppen und Hilfsangebote: Kinder und Jugendliche: mehr als 20 Kindertagesstätten, Hortgruppen, schulische Sozialarbeit, Frühförderung, Wohngruppen für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen; Senior:innen: Altenheime, Tagespflege, ambulante Pflege, Sozialstationen, betreutes Wohnen; Menschen mit Behinderungen: ambulant betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften, Tagesstätten, Beschäftigungsprojekte, Autismus-Kompetenzzentrum; Menschen mit psychischen Erkrankungen: sozialpsychiatrisches Wohnen, Tagesstätten, ambulante Betreuung; Menschen mit Suchterkrankungen: ambulante Beratungs- und Behandlungsstellen in sechs Orten (Bad Belzig, Beelitz, Lehnin, Potsdam, Teltow, Werder); Migrant:innen und Geflüchtete: Beratung für erwachsene Zuwanderer, Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine, interkulturelles Café Café Integra; Verschuldete Menschen: Schuldner- und Insolvenzberatung an mehr als zehn Standorten; Wohnungslose Menschen: Obdachlosenheim und Notaufnahmestelle; Frauen: Frauenwohnen (FrAWO), Fachstelle gegen digitale und häusliche Gewalt sowie Stalking (BIK West); Familien: Familienzentren, sozialpädagogische Familienhilfe, begleitete Elternschaft. Struktur und Größe: Etwa 3 000 Mitglieder in 25 Ortsvereinen und zwei Bezirksverbänden; Mehr als 130 soziale Einrichtungen und Beratungsstellen.Vier Tochtergesellschaften, über die die operative Arbeit abgewickelt wird: AWO Kinder- und Jugendhilfe Potsdam gGmbH - Kindertagesstätten und Erziehungshilfe; AWO Seniorenzentren Brandenburg gGmbH - Altenheime und Pflege; AWO Betreuungsdienste gGmbH - betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung, Migrationshilfe, ambulante Versorgung; AWO Socialmanagement Potsdam GmbH: hauswirtschaftliche und technische Dienstleistungen:
Neuendorfer Straße 39b, 14480 Potsdam (Zentrale), Deutschland0331-73041770awo-potsdam.de

Bürgerstiftung Rathenow (Rathenow)

Die Bürgerstiftung Rathenow ist eine lokale Bürgerstiftung, die im Jahr 2007 gegründet wurde. Das Ziel der Stiftung besteht darin, die Stadtentwicklung und das Wohlergehen der Einwohnerinnen und Einwohner durch die Förderung von Bürgerinitiativen zu unterstützen. Die Stiftung wirkt in einem breiten Spektrum von Bereichen, um verschiedene Bevölkerungsgruppen und die Bedarfe der Region abzudecken. Schwerpunkte der Arbeit: Bildung, Wissenschaft und Aufklärung: Förderung von schulischen und außerschulischen Projekten, beispielsweise dem «Sommerlesemarathon», der Ausstattung von Bibliotheken (Medienboxen) sowie Bildungsformaten wie «Kochen in der Schule». Kultur, Tradition und Kunst: Unterstützung von Projekten zur Erhaltung des lokalen kulturellen Erbes und der Traditionen sowie Förderung kultureller Veranstaltungen und Einrichtungen. Sport und Freizeit: Finanzierung von sportlichen und freizeitnahen Aktivitäten, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Hilfe für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen: Projekte für unterschiedliche Altersgruppen: von Kinderninitiativen bis hin zu Angeboten für Senioren, beispielsweise Schwimmkurse für Rentnerinnen und Rentner. Soziale Unterstützung und Infrastruktur: Hilfe für Einrichtungen und Ehrenamtliche: Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, Beschaffung von Rettungsausrüstung (beispielsweise für das Schulboot), Förderung lokaler Vereine und Ehrenamtsgruppen. Stärkung des Bürgerengagements: Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen (beispielsweise «Bürgerfrühstück» - ein Stadtfrühstück zur Mittelbeschaffung und zum Austausch), Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Lösung lokaler Herausforderungen. Die Stiftung verbindet Förderarbeit (Finanzierung von Projekten von Vereinen und Bürgerinitiativen) mit eigenen operativen Projekten und wirkt darüber hinaus aktiv bei der Spendenakquise mit und bindet die Einwohnerinnen und Einwohner in die gemeinnützige Arbeit ein:
Wilhelm‑Külz‑Straße 13, 14712 Rathenow, Deutschland03385-4953-29buergerstiftungrathenow.de

Bürgerstiftung Schlalah (Schlalah)

Mission und Schwerpunkte: Ziel der Stiftung ist es, durch die Förderung gemeinnütziger Projekte allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Schlalach die Möglichkeit zu geben, an der Entwicklung des Dorfes teilzuhaben – auch jenen, die keinen direkten Nutzen aus dem Windpark ziehen, aber dennoch in seiner Nähe leben. Schwerpunkte der Arbeit: Kunst und Kultur: Förderung kultureller Veranstaltungen und Initiativen. Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz sowie Unfallverhütung. Einschließlich Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr. Öffentliches Gesundheitswesen: Förderung der Gesundheit der Einwohnerinnen und Einwohner sowie präventiver Programme. Kirchliche Zwecke: Unterstützung kirchlicher Tätigkeit (§ 54 AO). Tradition und Brauchtum: Förderung von Tierzucht, Pflanzenzucht, Kleingärtnerei, traditionellen Festen, Amateurfunk und Modellflug. Jugend- und Altenhilfe: Unterstützungsprogramme für verschiedene Altersgruppen, Schutz von Ehe und Familie. Sport: Finanzierung sportlicher Initiativen. Denkmalschutz und Denkmalpflege: Erhaltung des kulturell-historischen Erbes. Naturschutz und Landschaftspflege: Schutz der Umwelt, einschließlich naturschutzbezogener Projekte. Bildung: Förderung von Erziehung, schulischer und beruflicher Bildung sowie Hilfe für Studierende. Mildtätige Zwecke (§ 53 AO): Unterstützung Bedürftiger. Antragsverfahren: Anträge auf Förderung sind bis zum 1. April des jeweiligen Jahres unter Verwendung des Antragsformulars an den Vorstandsvorsitzenden zu richten. Die Fördermittel sind mit entsprechenden Rechnungsnachweisen bis spätestens 1. Dezember desselben Jahres abzurufen; nicht rechtzeitig abgerufene Mittel verfallen:
Straße der Einheit 25, 14822 Schlalah, Deutschlandschlalah.com

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