Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Christliche Suchthilfeorganisation, gegründet 1851 in den USA, heute in über 60 Ländern aktiv. In Deutschland mit 11 Landesverbänden und über 500 Selbsthilfegruppen vertreten. Unterstützt Menschen mit Alkohol-, Drogen- und anderen Suchterkrankungen sowie deren Angehörige. Angebote: Selbsthilfegruppen, Beratung, Mentoring und familienorientierte Formate bundesweit. Zusätzlich digitale Angebote wie Online-Gesprächsgruppen (ortsunabhängig) und E-Learning-Plattform:
Das Evangelische Stiftung Alsterdorf bietet ein breites Spektrum an Leistungen - für Menschen mit und ohne Behinderung. Schwerpunkte der Arbeit: Beratung und Diagnostik. Wohnen und Assistenz: Unterstützung im alltäglichen Leben. Bildung und Berufseinstieg. Medizinische Versorgung, Pflege und Therapie: Einschließlich spezialisierter Zentren, beispielsweise eines Epilepsiezentrums. Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Hilfe für ältere Menschen. Die Mission der Stiftung besteht darin, Menschen dabei zu unterstützen, ein möglichst selbstbestimmtes und bewusstes Leben zu führen - indem Barrieren abgebaut werden. In der Arbeit liegt der Fokus auf der Achtung der Individualität jeder einzelnen Person. Darüber hinaus ist die Organisation an Inklusionsprojekten beteiligt (beispielsweise «Wege in die Inklusion», Q8 – «Lebendige Quartiere») und setzt sich für eine tolerante Gesellschaft ein:
Die Pestalozzi-Stiftung Hamburg wurde 1847 von der Freimaurerloge «Zur Brudertreue» zum Gedenken an Johann Heinrich Pestalozzi gegründet. Sie ist eines der ältesten Sozialunternehmen Hamburgs und Mitglied im Diakonischen Werk Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Stiftung arbeitet entlang der gesamten sozialen Hilfekette: von Kitas und Schulen über Wohnformen und Assistenz zur Teilhabe bis hin zur Unterstützung bei Sucht und Wohnungslosigkeit. Leitidee ist die Pädagogik Pestalozzis: «Den Menschen nicht formen, sondern seine eigenen Kräfte entfalten helfen» - Hilfe zur Selbsthilfe. Schwerpunkte der Arbeit: Kitas und Schulen: Mehrere Kitas in Hamburg (Eißendorf, Borgfelde, St. Pauli, Eppendorf, Sülldorf, Winterhude) sowie die GBS Schule in der Alten Forst. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe: Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften - bis zu fünf Kinder mit professionellen Pädagoginnen und Pädagogen in einem Haushalt, in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Ambulante und stationäre Hilfen zur Erziehung (§§ 27/34, 35a, 41 SGB VIII). Assistenz zur Teilhabe: Unterstützung von Menschen mit Behinderung - begleitetes Wohnen, Alltagsbegleitung, Beratung. Integration in Arbeit: Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote. Sucht- und Wohnungslosenhilfe: Soziale und psychosoziale Dienste. Offene Kinder- und Jugendarbeit: Freizeitangebote, Jugendzentren (z. B. Jugendfreizeitlounge Neugraben). Besonderheit der Stiftung ist ihre fast 180-jährige Geschichte, der Bogen von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter und das Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe» als roter Faden aller Programme:
Die Michael Stich Stiftung wurde 1993 vom Tennisspieler Michael Stich gegründet, als dieser gerade 25 Jahre alt war. Die Stiftung entstand aus eigenen Mitteln des Sportlers und hat sich seither zu einer der bemerkenswerten sportlichen und sozialen Initiativen in Deutschland entwickelt. Das Hauptziel der Stiftung ist es, Kinder und Jugendliche vor allem durch Sport zu unterstützen sowie schwer kranken Kindern zu helfen. Schwerpunkte der Arbeit: Förderung des Kinder- und Jugendsports: Programme, die Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten den Zugang zum Sport ermöglichen, sowie Projekte zur Verbreitung gesunder Lebensweisen unter Jugendlichen. Hilfe für schwer kranke Kinder: Langjährige Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg‑Eppendorf (UKE): Dazu gehört insbesondere die Michael Stich Immunodeficiency Clinic im UKE, in der Kinder und Jugendliche mit seltenen primären und erworbenen Immundefekten behandelt werden. Soziale und Kunstprojekte für Patientinnen und Patienten: Beispielsweise künstlerische Installationen in Krankenhausabteilungen, um den Krankenhausaufenthalt der Kinder weniger belastend zu gestalten und mehr Farbe und Inspiration in den Klinikalltag zu bringen. Benefizsportveranstaltungen: Das bekannteste Projekt ist der jährliche Drachenboot Cup (Bootsrennen mit Drachenbooten) auf der Binnenalster in Hamburg: Er sammelt Spenden und lenkt Aufmerksamkeit auf die Arbeit der Stiftung. 2008 wurde dieses Projekt als «Ausgewählter Ort im Land der Ideen» ausgezeichnet. Aufklärungs- und Kooperationsprojekte: Die Stiftung kooperiert mit Krankenhäusern, Sportvereinen und Nichtregierungsorganisationen, um den Zugang zu Hilfe und Sport zu erweitern. Besonderheit der Stiftung ist die Verbindung von sportlicher Motivation und konkreter sozialer Hilfe: Hier dient der Sport als Unterstützungsinstrument und nicht nur als reine Aktivität:
Martha Stiftung - rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts (Hamburg)
Hauptarbeitsbereiche: Senior:innen & Pflege (ältere Menschen und Pflege): Servicewohnen für ältere Menschen (Seniorenwohnungen); Ambulante Pflege (auch über Pflege St. Markus); Stationäre Pflegeeinrichtungen: Martha‑Haus (132 Plätze, darunter eine Abteilung für 35 Menschen mit Demenz), Haus St. Johannis; Demenz‑Wohngemeinschaften (Demenz‑WGs); Kurzzeitpflege (Pflegewohnungen auf Zeit, Pflege‑WG); Familienhafen – ambulante hospiziale Versorgung für Kinder (kinderhospizliche Begleitung). Suchterkrankungen (Abhängigkeitserkrankungen) - über das SuchtTherapieZentrum Hamburg (STZ): Kostenlose Beratung (STZ‑Beratungsstellen); Vorsorge und Prävention (STZ Vorsorge); Tagesklinik (STZ Tagesklinik); Fachklinik (STZ Fachklinik) - stationäre Rehabilitation; Nachsorge (STZ Nachsorge). Menschen mit Behinderungen (Menschen mit Einschränkungen/Behinderungen): Erlenbusch - Wohnanlage für 71 Menschen mit komplexen (mehrfachen) Beeinträchtigungen; Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen; Unterstützung für erwachsene Menschen mit Behinderungen; Tagesstrukturen und Freizeitangebote:
Die Stiftung Freundeskreis (früher Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll) unterstützt Menschen mit einer psychischen Erkrankung dabei, Vertrauen in sich selbst zu fassen, vorhandene Fähigkeiten weiter zu entwickeln und eine Perspektive für die Zukunft zu gewinnen. Sie wurde 1974 als Verein «Freundeskreis Ochsenzoll – Verein zur Hilfe für Behinderte und Alterskranke e. V.» von Mitarbeitenden der psychiatrischen Klinik in Ochsenzoll und Angehörigen von Patientinnen und Patienten gegründet, später in eine Stiftung umgewandelt. Schwerpunkte der Arbeit: Medizinische Versorgung und Rehabilitation: Reha-Klinik RPK Hamburg, Therapiezentrum TPS (Psychose und Sucht), Psychosoziale Praxis, Ergotherapie. Begleitetes Wohnen: Programm «Dezentrales Wohnen» (DeWo) - drei Standorte in Langenhorn, Niendorf/Schnelsen mit insgesamt 103 Plätzen für Menschen mit psychischer Erkrankung. Inklusive Beschäftigung: ReHa-Tech Integrationsbetrieb GmbH - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze (Tischlerei, Malerei, Schlosserei, Montage, Landschaftspflege) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Kinder- und Familienunterstützung: Projekt «Federleicht» - Hilfe für psychosozial belastete Familien bei Organisation und Finanzierung von Kindergeburtstagen. «Kinderfreizeit» - begleitete Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche aus psychosozial belasteten Familien. Aufklärung und Erinnerungsarbeit: Jährliches Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen «Euthanasie» gemeinsam mit der Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll und der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Internationale Zusammenarbeit: Partnerschaft mit dem Rehabilitationsdorf Vikuruti Village in Daressalam (Tansania). Besonderheit der Stiftung ist, dass sie aus einer bürgerschaftlichen Initiative von Klinikmitarbeitenden und Angehörigen entstand - nicht aus einem Sponsoringprojekt - und die gesamte Kette abdeckt: von der akuten Behandlung über Wohnen und Beschäftigung bis hin zur Kinderunterstützung: sf.hamburg
Drei Hauptarbeitsbereiche: Seniorenwohnen (Hilfe für ältere Menschen): Wohnanlagen für ältere Menschen mit geringem Einkommen - über 300 Mieter:innen in mehreren Häusern: Max Brauer Haus (Bramfeld, 195 Wohnungen mit Betreuung, seit 1976); Bürgerweide (Borgfelde, 34 Wohnungen ohne Betreuung); Elsa-Brändström-Straße (Winterhude, 91 Wohnungen). Suchtkrankenhilfe (Hilfe bei Abhängigkeitserkrankungen): Etwa 900 Klient:innen jährlich mit Alkohol-, Medikamenten- und anderen Abhängigkeitserkrankungen; Rehaklinik mit 100 Plätzen in der Lüneburger Heide (seit den 1970er-Jahren); Große Suchtberatungsstelle in Einfeld (Eingliederungshilfe) an zwei Standorten; BOJE - Hamburger Suchtberatungsstelle, die 2024 in die Stiftung integriert wurde (weitere 800 Klient:innen). Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe (Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien): Etwa 200 Familien mit Kindern und junge Frauen mit psychischen Erkrankungen - stationär und ambulant; Übergangswohnformen für junge Mütter/Väter mit Kindern und Frauen mit psychischen Erkrankungen (Bürgerweide); Betreute Wohngruppen (WGs) und Nachsorgewohnen in eigenen Häusern der Stiftung; Projekt „Unbekannte Welten“ - Förderung der psychischen Gesundheit und Resilienz von Kindern und Jugendlichen an Hamburger Schulen (seit dem Schuljahr 2024/25). Zusätzlich - Wohnen für Menschen mit geringem Einkommen: Wohnhäuser in Dulsberg (Probsteierstraße, 32 Wohnungen) und Winterhude (Dorotheenstraße, 22 Wohnungen) für Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Zielgruppen: ältere Menschen mit geringem Einkommen; Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Medikamente, andere Abhängigkeiten); Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen; junge Frauen mit psychischen Erkrankungen; Menschen mit Behinderungen; Familien und Menschen mit geringem Einkommen (Wohnunterstützung):
Schwerpunkt: Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien, die von der Alkoholabhängigkeit der Eltern betroffen sind. Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, deren Eltern Alkohol missbrauchen; Co-abhängige Partner:innen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll; Eltern mit Alkoholabhängigkeit - Ziel: auch ein abhängiger Elternteil kann ein guter Elternteil sein; Erwachsene Kinder von abhängigen Eltern; Fachkräfte (Lehrkräfte, Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen), die in ihrer Arbeit mit dem Thema Alkohol konfrontiert werden. Leistungen: Kostenlose Beratung für Kinder, Jugendliche, Angehörige und Fachkräfte; Projekt KALLE - eigene Beratungsstelle für Kinder (seit 2023, Leitung: Sozialpädagogin Katharina Balmes); «Auszeit» - Wochenendausflüge für Kinder: Übernachtung in einem Gruppenhaus, Spiele, kreatives Gestalten, Erholung vom Alltag mit den Eltern. Finanziert ausschließlich durch Spenden; Fortbildung für Fachkräfte - Pädagog:innen, Berater:innen, Sozialarbeiter:innen; Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Polizei:
Drei Hauptarbeitsbereiche: Behindertenhilfe (Hilfe für Menschen mit Behinderungen): Wohnangebote mit differenzierter Betreuung - Wohnformen mit differenzierter Begleitung; Soziale Orientierung - SO (soziale Orientierung); Teilstationäre Betreuung - TSB (teilstationäre Betreuung); Arbeitsprojekte «Gesellschaftsfähig» - Arbeitsprojekte / inklusive Betriebe. Jugendarbeit (Arbeit mit Jugendlichen): Kinderkompetenzteam und SPFH (sozialpädagogische Familienhilfe); Jugend Aktiv Plus. Suchthilfe (Hilfe bei Abhängigkeitserkrankungen): KODROBS - Beratungsstellen in fünf Stadtteilen: Altona, Bergedorf, Süderelbe/Wilhelmsburg, Eimsbüttel sowie in Haftanstalten; Jugendsuchtberatung - spezielle Beratung für Jugendliche; Ambulante Rehabilitation Sucht (ARS) - ambulante Rehabilitation; Ambulante Nachsorge und betreutes Wohnen - Nachsorge und betreutes Wohnen; Online-Beratung: Kointer und DigiSucht; HIDA - betriebliche Suchtberatung (Beratung in Unternehmen). Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Spielsucht, Mediensucht, Essstörungen); Angehörige und nahe Bezugspersonen von Menschen mit Suchterkrankungen; Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien; Menschen mit Behinderungen; Fachkräfte (Lehrkräfte, Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen) - über Fortbildungen und Beratungsangebote:
Die Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg unterstützt Familien mit schwerkranken und chronisch kranken Kindern sowie psychosozial stark belasteten Familien. Zu den Kernprojekten gehören die sozialmedizinische Nachsorge nach der Klinikentlassung sowie das Programm «Babylotse»: Hierbei wird jungen Eltern nach der Entbindung in der Klinik geholfen, die passenden Hilfsangebote zu finden und den Weg dorthin zu gestalten. Die Stiftung besteht seit 2004 und wurde im Zusammenhang mit der Katholischen Kinderklinik Wilhelmstift gegründet:
Die Stiftung Achtung!Kinderseele widmet sich dem Schutz der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Ihr zentrales Ziel ist es, die Erlebnisse und Gefühle von Kindern sichtbar und hörbar zu machen - insbesondere in Situationen von Gewalt, Vernachlässigung, traumatischen Ereignissen und Krisen. Die Stiftung leitet sich von dem Grundsatz ab: «Kinderseelen brauchen Achtung». Schwerpunkte der Arbeit: Prävention und frühzeitiges Erkennen. Programme für Pädagoginnen und Pädagogen, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern, um Anzeichen von Stress, Gewalt und psychischen Belastungen bei Kindern frühzeitig zu erkennen. Unterstützung von Fachkräften: Weiterbildungsmodule und methodische Materialien für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindereinrichtungen, damit sie traumatische Erlebnisse bei Kindern fachgerecht aufgreifen und eine sichere Umgebung schaffen können. Öffentlichkeitsarbeit und Medienarbeit: Informationskampagnen, Publikationen und Videos, die darauf abzielen, Stigmatisierung abzubauen und das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedürfnisse der Kinderseele zu stärken. Ressourcen für Familien: Praktische Materialien (Checklisten, Merkblätter, Empfehlungen), die Eltern dabei unterstützen, die emotionalen Bedürfnisse ihres Kindes besser zu verstehen und es in Krisensituationen zu begleiten. Vernetzungsprojekte und Kooperation: Zusammenarbeit mit Kinderambulanzen, Schulen, sozialen Diensten und Nichtregierungsorganisationen, um ein vernetztes, ganzheitliches Hilfesystem für Kinder aufzubauen. Besonderheit der Stiftung ist der Fokus nicht nur auf der akuten Hilfe, sondern vor allem auf der systematischen Prävention: Dass alle Bezugspersonen eines Kindes (Lehrkräfte, Erzieherinnen, Nachbarn, Ärztinnen und Ärzte) lernen, Probleme rechtzeitig wahrzunehmen und angemessen zu reagieren:
Kesting-Fischer gemeinnützige Stiftungs AG (Hamburg)
Die Stiftung unterstützt Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und ihre Familien und setzt dabei auf Inklusion und ein selbstbestimmtes Leben. Das zentrale Projekt ist der Campus Uhlenhorst: eine Bildungsstätte, in der junge Menschen mit Entwicklungsmerkmalen eine «Schule nach der Schule» sowie integrierte berufliche Praktika erhalten, um sich auf eine berufliche Tätigkeit und ein selbstständigeres Leben vorzubereiten. Beispielsweise gibt es im Rahmen des Projekts einen Ausbildungsbetrieb im Restaurantbereich: Dort erlernen die Teilnehmenden Küchen- und Servicebereiche und trainieren ihre Fähigkeiten in einer realen Arbeitsumgebung. Zudem stellt die Stiftung Räumlichkeiten kostenfrei für den Verein KIDS Hamburg e.V. (Kontakt- und Informationszentrum für Familien mit Kindern mit Down-Syndrom) zur Verfügung. Der Park der Stiftung ist für die gesamte Nachbarschaft zugänglich. Schwerpunkte der Arbeit: Bildung und berufliche Vorbereitung für junge Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Das Programm «Schule nach der Schule» umfasst Praktika und Vorbereitung auf die berufliche Integration. Inklusive Beschäftigung: Begleitung und Unterstützung beim Einstieg in den offenen Arbeitsmarkt; das Ziel der Stiftung ist nicht nur die Ausbildung, sondern konkret die Vermittlung in echte Arbeitsstellen. Unterstützung von Familien und Nichtregierungsorganisationen: Bereitstellung von Räumen, Partnerschaften sowie informelle und infrastrukturelle Hilfe. Soziale Integration durch öffentliche Räume. Der Park und kulturellen Flächen dienen als Teil eines «Stadtteils für alle». Besonderheit der Stiftung ist die persönliche Motivation der Gründer (Klaus Kesting und Ingo Fischer): Sie haben die Projekte aus familiärer Erfahrung heraus entwickelt und verfolgen die Überzeugung, dass Inklusion die Norm und nicht die Ausnahme sein sollte:
Hamburger Gemeinschaftsstiftung für behinderte Menschen (Hamburg)
Die Hamburger Gemeinschaftsstiftung für behinderte Menschen unterstützt Menschen mit Behinderung in Hamburg langfristig und systemisch. Ihr Ansatz lautet «Hilfe durch Möglichkeiten»: Neben direkter Unterstützung schafft die Stiftung Rahmenbedingungen für Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und barrierefreien Zugang zu Dienstleistungen. Die Stiftung fungiert sowohl als Förderinstitution als auch als Dienstleister: Sie vergibt Fördergelder und begleitet Projekte von Nichtregierungsorganisationen, die Menschen mit unterschiedlichen Formen von Behinderung unterstützen, und entwickelt zugleich eigene Angebote und Infrastrukturen. Schwerpunkte der Arbeit: Förderung von Projekten und NGOs: Finanzierung von Initiativen, die die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung verbessern - von alltagsnahen Dienstleistungen bis hin zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Entwicklung von Infrastruktur und eigenen Dienstleistungen: Schaffung und Betrieb barrierearmer Räume, Wohnangebote, Tagesstrukturen und Freizeiteinrichtungen. Inklusive und aufklärerische Projekte: Programme zur Abbau von Barrieren in der Stadt und Gesellschaft: Fortbildungen für Fachkräfte, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligung von Menschen mit Behinderung an Entscheidungsprozessen. Vernetzung und Kooperation: Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, NGOs, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen zur Entwicklung eines vernetzten Hilfesystems. Besonderheit der Stiftung ist der langfristige Planungshorizont und der systemische Ansatz: Sie deckt nicht nur aktuelle Bedarfe ab, sondern investiert in die Stabilität des gesamten Hilfenetzwerks für Menschen mit Behinderung in der Region:
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