Soziale Hilfsorganisationen und Stiftungen

Национальные телефоны помощи

Aktion Mensch e. V.

Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
0228 2092200aktion-mensch.de

Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. | AWO

Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
030 26309 0awo.org

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
06421 491 0lebenshilfe.de

Deutsche Aidshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
030 690 087 0aidshilfe.de

Deutscher Blaue Kreuz e. V.

Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
0228 955 88 0blaue-kreuz.de

Deutscher Caritasverband e. V.

Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
0761 200 0caritas.de

Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.

Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
030 65211 0diakonie.de

Deutsche Herzstiftung e. V.

Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
069 95431 0herzstiftung.de

Deutsche Krebshilfe e. V.

Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
0228 72990 0krebshilfe.de

Kinderschutzbund Bundesverband e. V.

Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
030 214 809 0kinderschutzbund.de

Weisser Ring e. V.

Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
06131 8303 0weisser-ring.de
Фонды и ассоциации

Deutsches Rotes Kreuz e. V.

Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
drk.de

Hessen10

EpilepSIE-Stiftung der Diakonie (Bad Homburg)

Die Stiftung unterstützt Menschen mit Epilepsie und ihre Familien im Land Hessen. Schwerpunkte der Arbeit: Psychosoziale Beratung. Individuelle Unterstützung von Menschen mit Epilepsie und ihren Familien zu sozialen Fragen, Rehabilitation, beruflicher Integration und Rechtsansprüchen. Die Beratungsstelle ist von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) und dem Verein Sozialarbeit bei Epilepsie zertifiziert. Aufklärung und Entstigmatisierung: Kampagnen, Ausstellungen, Veranstaltungen sowie Fortbildungen für das Personal von Kindertagesstätten und Schulen (Projekt «Epilepsie verstehen - Ausgrenzung vermeiden»). Ausbau der Beratungsinfrastruktur: Erweiterung des Netzes an Beratungsstellen landesweit in Hessen; Projekt «Epilepsielotse» - Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EUTB‑Beratungsstellen zum Thema Epilepsie. Materielle Unterstützung: Hilfe bei der Beschaffung spezialisierter Hilfsmittel (z. B. Tandemfahrrad für ein Kind mit Epilepsie). Vernetzung: Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, dem Epilepsiezentrum Hessen (Marburg/Gießen) sowie dem Landesverband Hessen der Deutschen Epilepsievereinigung. Besonderheit der Stiftung ist ihre klare Spezialisierung auf Epilepsie sowie der Fokus auf psychosoziale statt auf medizinische Aspekte: Die Stiftung bietet keine Behandlung, sondern unterstützt dabei, mit der Erkrankung zu leben:
Heuchelheimer Straße 20, 61348 Bad Homburg, Deutschland06172-59766-0epilepsiestiftung.de

Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie (Bensheim)

Der Grundsatz der Stiftung ist, dass die ersten Lebensjahre und eine gute Eltern‑Kind‑Beziehung entscheidend für die Entwicklung eines Kindes sind. Daher ist die Stärkung der Familie der rote Faden aller Programme. Schwerpunkte der Arbeit: Frühförderung und Familienzentren: Aufbau und methodische Begleitung von Familienzentren und inklusiven Eltern‑Kind‑Angeboten (z. B. Drop‑In‑Treffen), in denen Familien Beratung, Freizeitangebote und gegenseitige Unterstützung erhalten. Bildung und Fachkräfteentwicklung: Drei eigene Bildungsinstitute (u. a. das Karl Kübel Institute for Development Education in Indien) qualifizieren jährlich über 17 000 Fachkräfte, Leitungen und Familien. Die Programme zielen auf nachhaltige Qualitätsverbesserung in Kitas und sozialen Diensten. Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung: Projekte in Indien, auf den Philippinen und anderen Ländern zu Bildung, Ernährungssicherheit, Kinder‑ und Frauenrechten sowie Katastrophenhilfe. Die Arbeit erfolgt ausschließlich mit lokalen Partnern und auf Basis langfristiger Wirkung. Familienpolitik und gesellschaftliches Engagement: Gemeinsame Projekte mit Ländern und Kommunen, Förderung eines familienfreundlichen Klimas, interkulturelle Bildungsarbeit, Freiwilligenprogramme (u. a. weltwärts). Anerkennung gesellschaftlichen Engagements: Die Stiftung vergibt Preise (Karl Kübel Preis, Dietmar Heeg Medienpreis, FAIRWANDLER), um den Beitrag von Personen und Medien für Kinder und Familien zu würdigen. Besonderheit der Stiftung: Kombination aus operativer Arbeit (eigene Institute, Zentren), Förderung und Methodenentwicklung sowie ein starker internationaler Schwerpunkt, der nach denselben Prinzipien der Nachhaltigkeit und Selbsthilfe gestaltet wird:
Darmstädter Straße 100, 64625 Bensheim, Deutschland06251-7005‑0kkstiftung.de/de/index.htm

Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen | AWO Integra gGmbH (Erbach)

Lokale Organisation im Odenwaldkreis (Hessen), Teil des Trägers AWO Hessen‑Süd. Hauptprofil: Hilfe für Menschen mit Behinderungen (geistige, körperliche, psychische). Zielgruppen: Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen - Werkstätten, Wohnangebote, Tagesstrukturen; Menschen mit psychischen Erkrankungen - Werk 3 (Werkstatt für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen), Tagesstätte, sozial‑berufliche Rehabilitation; Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen - begleitetes Wohnen, Alltagsunterstützung; Angehörige und Familien - familienentlastende Dienste (Unterstützung, die die Belastung für die Familie reduziert). Arbeit und Tagesstruktur: Werk 1 (Mümling‑Grumbach) - Werkstatt für Menschen mit geistigen und schweren mehrfachen Beeinträchtigungen; Werk 2 (Erbach) - Metallverarbeitung und Montage, mit beruflicher Ausbildung; Werk 3 (Erbach) - Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen; sozial‑berufliche Rehabilitation; Tagesstätten in Erbach und Höchst; Berufsbildung und berufliche Integration (berufliche Qualifizierung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt). Wohnen: Stationär begleitetes Wohnen (Wohnanlage Mümling‑Grumbach) - 58 Plätze, rundum die Uhr begleitet; Ambulant begleitetes Wohnen (Betreutes Wohnen) - bis zu 60 Personen, individuelle und gruppenbezogene Wohnformen; Stationär begleitetes Wohnen als Übergangsform - zwischen stationärer und ambulanter Betreuung. Zusätzliche Angebote: Freizeitangebote (Freizeitgestaltung); Teilhabeassistenz (Unterstützung zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft); Inklusive Betriebe – Montage, Aktenvernichtung, Recycling, Reinigung, Grünflächenpflege:
Neckarstraße 19, 64711 Erbach (Zentrale), Deutschland06062-95891-10awo-hs.org/integra

Stiftung Diakonie Hessen (Frankfurt am Main)

Die Stiftung Diakonie Hessen fördert diakonische Projekte in Hessen und verfolgt das Leitmotto «Sinn stiften ist unser Auftrag». Die Stiftung agiert nicht als direkter Dienstleister, sondern als Förderinstitution: Sie vergibt Mittel über thematische Stiftungsfonds an Projekte, die Bedarfe decken, nachdem öffentliche Fördermittel erschöpft sind. Sie arbeitet eng mit der Diakonie Hessen und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zusammen. Schwerpunkte und Stiftungsfonds: DiaDem: Förderung von Angeboten für Menschen mit Demenz und deren Angehörige, um Würde und Teilhabe zu sichern (z. B. Tagesstrukturen, Beratung). Diakids: Stärkung von Familien und Kindern, Prävention und frühzeitige Unterstützung. Dr. Ines‑Welge‑Stiftungsfonds Flucht: Hilfen für Geflüchtete, Schutz von Verfolgten, Integrations‑ und Beratungsangebote. DiaDieu: Unterstützung am Lebensende, palliative Versorgung, Trauerbegleitung und Sozialbestattung. DiaStart: Chancengleichheit, Bildungszugang und berufliche Perspektiven für Kinder und Jugendliche. Die Stiftung setzt auf projektbezogene Förderung und praxisnahe Lösungen (Barrierefreiheit, lokale Beratungsstellen, Ausstattung). Besonderheit ist das Modell der thematischen Stiftungsfonds: Jeder Fonds ist ein Zweckvermögen für ein konkretes soziales Thema, das durch Zinserträge nachhaltig finanziert wird:
Ederstraße 12, 60486 Frankfurt am Main, Deutschland069-7947-6111sinn-stiften.de

Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder (Frankfurt am Main)

Die Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder wurde 1994 von Eltern krebskranker Kinder gegründet, die aus eigener Erfahrung wussten, wie wichtig Forschung für bessere Heilungschancen ist. Das Ziel der Stiftung lautet «Forschen hilft heilen»: Kein Kind soll mehr an Krebs sterben, und überlebende Kinder sollen ohne schwerwiegende Langzeitfolgen leben können. Ein zentrales Element der Arbeit ist das stiftungseigene Forschungshaus, das Dr. Petra Joh‑Forschungshaus, in dem bis zu 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an grundlagenorientierter und angewandter Forschung zur pädiatrischen Onkologie und Hämatologie arbeiten. Die Stiftung finanziert Infrastruktur, Geräte und Projekte, um eine unabhängige, gemeinnützige und wissenschaftlich exzellente Forschung zu ermöglichen. Schwerpunkte der Arbeit: Grundlagen- und angewandte Forschung: Unterstützung zweier Forschungsgruppen im Dr. Petra Joh‑Haus: Interdisziplinäres Labor für Pädiatrische Tumoren und Virusforschung (IDL) und Institut für Experimentelle Pädiatrische Hämatologie und Onkologie (EPHO). Aufbau und Erhalt einer einzigartigen Forschungsinfrastruktur: Die Stiftung betreibt und entwickelt die weltweit größte Sammlung von medikamentenresistenten Tumorzelllinien (RCCL‑Collection), die für die Entwicklung neuer Therapien unverzichtbar ist. Bildungs- und Berufsvorbereitungsprogramme für überlebende Jugendliche: Unterstützung bei der beruflichen Integration, insbesondere durch kaufmännische Ausbildungsangebote, um den Folgen der Erkrankung entgegenzuwirken. Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung: Steigerung der Sichtbarkeit der pädiatrischen Onkologie, Aufklärung über die Bedeutung der Forschung, Öffentlichkeits- und Spendenarbeit. Familienunterstützung und psychosoziale Begleitung: Berücksichtigung der sozialen und alltäglichen Herausforderungen, vor denen betroffene Kinder und Familien stehen:
Komturstraße 3a, 60528 Frankfurt am Main, Deutschland069-678665‑0kinderkrebsstiftung-frankfurt.de

HLS - Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V. (Frankfurt am Main)

Dachverband, der fünf Wohlfahrtsverbände des Landes Hessen und deren Mitgliedsorganisationen vereint, die im Bereich der Prävention, Beratung, Therapie und Rehabilitation von Suchterkrankungen tätig sind: Arbeiterwohlfahrt (AWO); Caritasverband (CV); Der Paritätische; Deutsches Rotes Kreuz (DRK); Diakonie Hessen. Unter dem Dach der HLS sind etwa 200 professionelle Einrichtungen und etwa 600 Selbsthilfegruppen (Blaues Kreuz, Kreuzbund, Guttempler, Freundeskreise u. a.) zusammengeschlossen. Drei Hauptarbeitsbereiche: Suchtprävention (Prävention von Abhängigkeitserkrankungen): 28 ortsgebundene Fachstellen für Suchtprävention, die die Versorgung in allen 26 Landkreisen und kreisfreien Städten Hessens sicherstellen; Koordinierungsstelle für Prävention im Rahmen der HLS. Suchthilfe (Hilfe bei Abhängigkeitserkrankungen): Beratungsstellen für Menschen mit Suchterkrankungen und deren Angehörige - anonym und kostenfrei; Programm DigiSucht - Online-Beratung; Etwa 550 Selbsthilfegruppen im gesamten Land. Glücksspielsuchtprävention (Prävention der Glücksspielabhängigkeit): 15 spezialisierte Beratungsangebote zur Glücksspielsucht, integriert in bestehende ambulante Suchtberatungsstellen; Wird von der HLS als Landesprojekt koordiniert. Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Mediensucht); Angehörige und nahe Bezugspersonen von Menschen mit Suchterkrankungen; Kinder aus suchtbelasteten Familien; Jugendliche - präventive Programme an Schulen und außerschulisch; Fachkräfte (Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Berater:innen); Selbsthilfe: Koordination und Unterstützung von Selbsthilfegruppen:
Zimmerweg 10, 60325 Frankfurt am Main (Zentrale), Deutschland069-713-767-77hls-online.org

PsH - Psychosozialer Hilfsverein Heppenheim e. V. (Heppenheim)

Lokaler gemeinnütziger Verein, der seit 1985 Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder Suchterkrankungen im Landkreis Bergstraße unterstützt. Die Arbeit erfolgt im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Der Ansatz ist personenzentriert und folgt systemischen Prinzipien. Der Verein engagiert sich zudem aktiv in der Aufklärung und im Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen. Angebote: Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen; Betreutes Wohnen für substituierte und drogenabhängige Menschen (begleitetes Wohnen für Menschen in Substitutionsbehandlung und mit Drogenabhängigkeit); Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen; ZuverdienstArbeitsProjekt (ZAP) - Arbeitsprojekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder Suchterkrankungen. Zielgruppen: Menschen mit psychischen Erkrankungen; Menschen mit Suchterkrankungen (insbesondere Drogenabhängigkeit, Substitutionsbehandlung); Menschen, die Leistungen nach dem BTHG (Bundesteilhabegesetz) erhalten; Angehörige und nahe Bezugspersonen von Menschen mit psychischen Erkrankungen:
Darmstädter Straße 23–25, 64646 Heppenheim (Zentrale), Deutschland06252-78421psh-heppenheim.de

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe e. V. (Kassel)

Bundesverband mit ca. 650 Selbsthilfegruppen bundesweit. Hilfe für Menschen mit verschiedenen Suchterkrankungen und deren Angehörige. Angebote: Selbsthilfegruppen, Beratung, Begleitung im Alltag. Sie binden aktiv das unmittelbare Umfeld in den Unterstützungsprozess ein und helfen, stabile soziale Strukturen für die betroffene Person in einer schwierigen Lebenssituation aufzubauen:
Luisenplatz 3, 34119 Kassel (Zentralverwaltung), Deutschland0561-78-04-13freundeskreise-sucht.de/startseite

Eichhof-Stiftung Lauterbach (Lauterbach)

Die Eichhof‑Stiftung Lauterbach ist in Lauterbach (Hessen) ansässig und entstand ursprünglich als Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen. Heute ist der Eichhof ein ganzheitliches Hilfesystem: von begleitetem Wohnen und beruflicher Integration über Bildung bis hin zu Freizeitangeboten. Der zentrale Leitgedanke lautet «Leben in Würde»: Recht auf Selbstbestimmung, Arbeit, soziale Teilhabe und Mitgestaltung der Gemeinschaft. Die Stiftung ist eng mit der evangelischen Diakonie verbunden und kooperiert mit städtischen und regionalen Diensten. Schwerpunkte der Arbeit: Begleitetes Wohnen und stationäre Versorgung: Mehrere Standorte in Lauterbach und Umgebung: Wohnungen mit Unterstützung, Gruppenwohnungen, stationäre Bereiche für Menschen mit hohem Betreuungsbedarf. Berufliche Integration und Werkstätten: Eigene geschützte Werkstätten und Programme zum Übergang in den offenen Arbeitsmarkt; Ausbildung in Grundberufen, Begleitung am Arbeitsplatz. Tagesstrukturen und Freizeit: Tagesangebote, kreative und sportliche Projekte, inklusive Veranstaltungen für die gesamte Nachbarschaft. Familienunterstützung und Beratung: Psychosoziale Beratung, Selbsthilfegruppen, Informationen zu Sozialleistungen, SGB XII und Pflegehilfen. Bildung und Weiterbildung: Interne Qualifizierung der Mitarbeitenden, Praktika, Teilnahme an regionalen Netzwerken zu begleitetem Wohnen und inklusiver Beschäftigung. Besonderheit der Stiftung ist die Kombination aus traditioneller diakonischer Versorgung (Pflege, Wohnen) und modernen Selbstbestimmungsmodellen: begleitetes Wohnen, Übergang in offene Beschäftigung, Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner an Entscheidungen:
Eichhof 1, 36341 Lauterbach, Deutschland06641-911‑0eichhof-online.de

DRK-Landesverband Hessen e. V. (Wiesbaden)

Der DRK‑Landesverband Hessen e. V. ist der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen und vereint 35 Kreisverbände und 389 Ortsvereine. Er deckt das gesamte Spektrum humanitärer und sozialer Hilfe im Land ab: vom Rettungsdienst über Sozialarbeit bis zur Katastrophenvorsorge und Krisenhilfe. Die Arbeit orientiert sich an den Grundsätzen der internationalen Rotkreuz‑ und Rothalbmondbewegung: Hilfe unabhängig von Nationalität, Religion oder politischer Gesinnung, nach dem Maß der Not. Schwerpunkte der Arbeit: Rettungsdienst und Sanitätsdienste: Bereitstellung von Rettungswagen und Intensivtransporten, spezialisierte Transporte, Einsatz bei Großschadenslagen. Erste‑Hilfe‑Ausbildung: Kurse für die Bevölkerung und Unternehmen, Ausbildung von Lehrkräften, Fahrschulkurse, Schulprojekte. Soziale Dienste: Hausbesuche, Begleitung und Alltagshilfen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, Fahrdienste, Kleiderausgaben, Beratungsstellen. Katastrophenschutz und Krisenhilfe: Koordination von Ehrenamtlichen, Aufbau von Notunterkünften und Versorgungsstellen, psychosoziale Notfallversorgung (PSNV). Suchdienst und Familienzusammenführung: Internationale und nationale Suche nach Vermissten, Beratung, Unterstützung bei Folgen von Kriegen, Katastrophen und Migration. Blutspende und Logistik: Organisation von Blutspendeaktionen, Blutbanken, Versorgung von Kliniken mit Blutprodukten. Jugendrotkreuz: Jugendarbeit, Zivilschutzbildung, Vorbereitung auf Einsätze, Führungskräfteentwicklung. Bevölkerungsschutz: Übungen, Planung, Zusammenarbeit mit Behörden, Absicherung von Großveranstaltungen. Besonderheit des DRK Hessen ist die Verknüpfung von unmittelbarer Hilfe (Rettungsdienst), sozialen Leistungen, Bildung und Katastrophenvorbereitung in einem großen, vernetzten System:
Abraham‑Lincoln‑Straße 7, 65189 Wiesbaden (Hauptsitz), Deutschland0611-79090drk-hessen.de

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