Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Lokale Abteilung eines größeren Verbunds der Volkssolidarität (in Ostdeutschland ist die Organisation seit 1945 bekannt). Die VS Nordost ist im nordöstlichen Teil des Landes tätig – in Regionen wie Vorpommern, Mecklenburg, im Umfeld von Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund, Ribnitz‑Damgarten und Anklam. Zielgruppen und Tätigkeitsschwerpunkte: Für ältere Menschen: häusliche Hilfe, ambulante und pflegerische Betreuung, Organisation von Treffen und Freizeitangeboten (z. B. Begegnungsstätten - Orte zum Austausch und Miteinander). Für Familien und Kinder: Kindertagesstätten, Tagesgruppen, Unterstützung in Erziehungsfragen. Für Jugendliche: Begleitung auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Weitere Angebote: Beratung (auch zu finanziellen Themen - beispielsweise Schuldnerhilfe oder Verbraucherstreitigkeiten), Physiotherapie:
Gemeinnützige diakonische Einrichtung, die auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Dobbertin (1220 von Benediktinern gegründet) arbeitet. Seit 1991 übernimmt die Organisation die Verwaltung des gesamten Klosterkomplexes und hat ihn zu einem großen sozialen Zentrum ausgebaut. Heute gehört sie zu den größten diakonischen Strukturen Mecklenburgs: laut Stand 2012 - 1435 Mitarbeitende in 54 Einrichtungen an 29 Standorten. Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Menschen mit Behinderung: stationäre Wohnformen für Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen; Dobbertiner Werkstätten - Werkstätten für Menschen mit Einschränkungen; begleitetes und ambulantes Wohnen. Hilfe für ältere Menschen: Altenheime und Pflegeeinrichtungen; ambulante häusliche Pflege; altersgerechtes Wohnen - beispielsweise in Sternberg. Psychosoziale Hilfe: Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Störungen; integrative Unterstützung. Hilfe bei Sucht und in Krisensituationen: Beratung zu Suchtfragen; Schuldnerberatung. Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien: Kindertagesstätten (z. B. Kindertagesstätte Sophienstift in Lübz, Kindertagesstätte Stiftung Rohlack); Schule für individuelle Lebensbewältigung; Bildungs- und Förderprogramme. Kultur und Denkmalschutz: Unterhaltung und Restaurierung des Klosterkomplexes (seit 1991, mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt); Führungen, Konzerte, Ausstellungen, Klostercafé mit Blick auf den See; Förderung des Fördervereins Kloster Dobbertin und des Theodor-Fontane-Freundeskreises. Zielgruppen: Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Erkrankungen; ältere Menschen, die Pflege oder soziale Unterstützung benötigen; Kinder, Jugendliche und Familien (auch in belastenden Lebenslagen); Menschen mit Suchtproblematik und in finanziellen Schwierigkeiten; die breite Öffentlichkeit — durch kulturelle und Bildungsangebote auf dem Klostergelände. Struktur: Das Diakoniewerk Kloster Dobbertin ist eine vernetzte Organisation mit 29 Standorten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Der Hauptstandort befindet sich in Dobbertin (ehemaliges Kloster), weitere in Sternberg, Lübz und anderen Orten der Region:
Die Peter-Warschow-Sammelstiftung (PWSS) wurde 1486 durch das Testament des Greifswalder Bürgermeisters Peter Warschow errichtet und ist in ihrer heutigen Form seit 1952/56 durch den Zusammenschluss von 72 historischen Stiftungen entstanden. Mit Sitz in Greifswald gehört sie zu den ältesten noch bestehenden Stiftungen Deutschlands. Stiftungszweck ist die «selbstlose Unterstützung von bedürftigen Menschen, die infolge ihres körperlichen, geistigen und seelischen Zustandes auf Hilfe angewiesen sind; Förderung der Jugendhilfe, Altenhilfe und des Gesundheitswesens». Das Stiftungsvermögen besteht nicht aus Finanzanlagen, sondern aus Grundbesitz und Immobilien: rund 3.700 ha Land- und Forstflächen sowie Wohngebäude in Greifswald. Die Erträge aus Vermietung und Pacht fließen in die Stiftungszwecke. Schwerpunkte der Arbeit: Wohnraum für Bedürftige: Bewirtschaftung eigener Wohnhäuser: 64 Seniorenwohnungen (St. Georg), studentisches Wohnen (Stephani-Convent), Sozialwohnungen - insgesamt über 100 Wohnungen zu vergünstigten Mieten. Bewirtschaftung von Land und nachhaltige Landwirtschaft: 3.000 ha gemeinsam mit der Stadt Greifswald, 700 ha Alleineigentum (Sanz, Heilgeisthof), 860 ha Wald. Verpachtung an Landwirte, Förderung ökologischer Initiativen (z. B. Greifswalder Agrarinitiative). Alten- und Jugendhilfe: Finanzierung von Programmen für ältere Menschen und junge Menschen sowie für Personen mit körperlichen und psychischen Einschränkungen. Förderung lokaler Projekte: Kofinanzierung kultureller, bildungsbezogener und ökologischer Initiativen in Greifswald und Umgebung (z. B. Ausstellung FAKTOR WOHNEN). Erhaltung des historischen Erbes: Pflege historischer Gebäude, darunter die ehemalige Kirche des Hospitals St. Spiritus. Besonderheit der Stiftung ist ihr hohes Alter bei gleichzeitig lebendiger, zeitgemäßer Tätigkeit: Sie ist keine museale Institution, sondern ein aktiver Immobilien- und Sozialträger, dessen Einkünfte unmittelbar aus der Nutzung von Grund und Boden stammen. Der Vorstand besteht aus dem Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald und den Altersleuten der vier Handwerksinnungen (Bäcker, Schuhmacher, Schlosser/Schmiede, Bauhandwerk) - eine Tradition, die bis ins Jahr 1486 zurückreicht:
Die Johanna‑Odebrecht‑Stiftung ist eine kirchliche (diakonische) Stiftung in Greifswald mit einer langen Tradition. Ursprünglich als „Armen‑Schule“ und später als Mädchen‑Erziehungsanstalt gegründet, hat sich die Stiftung zu einer Einrichtung mit diakonisch‑medizinischem Profil entwickelt. Schwerpunkte der Arbeit: Psychiatrische Versorgung und stationäre Dienste: Historisch verankert durch das Fachkrankenhaus Bethanien; Fortführung diakonischer medizinisch‑sozialer Versorgungsangebote. Ausbildung und Qualifizierung im diakonischen Bereich: Traditionelle Ausbildungsstrukturen für diakonische Fachkräfte (Kinder‑, Gemeinde‑, Verwaltungs‑ und Wirtschaftsdiakonie) als Teil der Stiftungsidee. Denkmalpflege und Erhalt historischer Gebäude: Betrieb und Erhalt eines denkmalgeschützten Gebäudekomplexes (Bauzeit 1902–1904) als Teil der städtischen Infrastruktur und sozialen Dienste. Soziale Unterstützung für benachteiligte Menschen: Begleitung von Menschen in Krisensituationen, Förderung der Teilhabe und Integration. Besonderheit: Die Stiftung wirkt nicht als Förderstiftung mit Einzelantragsvergabe, sondern als Träger von Einrichtungen mit diakonisch‑psychiatrischem Schwerpunkt und historischer Kontinuität:
Lokale diakonische Einrichtung, die ein breites Spektrum sozialer Dienstleistungen anbietet: von alltäglicher Hilfe und Pflege bis hin zur Unterstützung von Familien, Kindern und Jugendlichen. Die Arbeit basiert auf den Prinzipien christlicher Nächstenliebe und sozialer Gerechtigkeit, die Angebote stehen jedoch Menschen unabhängig von der Religionszugehörigkeit zur Verfügung. Hauptarbeitsfelder und Angebote: Hilfe und Betreuung für ältere Menschen: stationäre Altenheime und Tageszentren; ambulante Pflege und häusliche Betreuung (Sozialstation, Pflegedienst); Lieferung von warmen Mahlzeiten (Mahlzeitendienst); Seniorenclubs, Begegnungs- und Freizeitangebote. Unterstützung für Familien, Kinder und Jugendliche: Kindertagesstätten und Tagesgruppen; sozialpädagogische Familienbegleitung; Hilfe in belastenden Lebenslagen, Beratung zu Erziehungsfragen; Jugendprojekte, Freizeitangebote und Berufsorientierung. Unterstützung für Menschen mit Behinderungen: begleitetes Wohnen; Werkstätten und Beschäftigungsprojekte; soziale Teilhabe und Alltagsunterstützung. Soziale Hilfe und Beratung: Beratung zu sozialen und rechtlichen Fragen; Unterstützung bei Schulden und finanziellen Schwierigkeiten; Begleitung bei der Wohnungssuche und bei behördlichen Angelegenheiten. Hilfe bei Sucht und in Krisensituationen: beratende Leistungen (häufig in Kooperation mit regionalen Diensten); psychosoziale Unterstützung, Arbeit mit Angehörigen. Zielgruppen: ältere Menschen, die Pflege oder soziale Unterstützung benötigen; Familien mit Kindern, insbesondere in belastenden Situationen; Kinder und Jugendliche, die sozialpädagogische Hilfe benötigen; Menschen mit Behinderung oder eingeschränkten Möglichkeiten; Erwachsene, die in einer schwierigen Lebenslage sind (Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit, Schulden, Sucht usw.). Struktur und Netzwerk: Die Diakonie Güstrow ist ein Netzwerk von Einrichtungen im Landkreis: es gibt Sozialstationen, Altenheime, kinder- und jugendhilfliche Einrichtungen sowie Beratungsstellen in Güstrow und den umliegenden Städten. Dies ermöglicht eine ortsnah angebotene Hilfe und die Abdeckung unterschiedlicher Bedarfe innerhalb einer Region:
Die Stiftung Bethlehem ist eine Trägerstiftung im Verbund der Diakonie Westmecklenburg‑Schwerin und sichert die diakonische Versorgung in der Region. Ihr Auftrag ist es, Menschen in belastenden Lebenslagen zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen. Schwerpunkte: Gefördertes Wohnen mit Begleitung: Wohnangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen, Behinderungen und ältere Menschen. Psychosoziale und psychiatrische Versorgung: Ambulante und stationäre Hilfen, Tagesstrukturen, Reha, multiprofessionelle Teams. Familien‑ und Kinderschutz: Sozialpädagogische Hilfen, Notunterkunft, Prävention von Gewalt, Elternunterstützung. Suchtberatung und -hilfe: Beratung, ambulante und stationäre Programme, Ressocialisierung, Selbsthilfegruppen. Altenhilfe und Pflege: Tagesangebote, Hausnotruf, ambulante Pflege, Vorsorge. Arbeitsintegration und Werkstätten: Schutzarbeitsplätze, Qualifizierung, sozialwirtschaftliche Projekte. Besonderheit: Die Stiftung ist kein Einzelantragsgeber, sondern Träger von Einrichtungen mit ganzheitlichem Angebotsspektrum:
Es handelt sich um einen lokalen (Kreis-)Verband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg‑Vorpommern). Die Organisation besteht seit 1994. Hauptarbeitsfelder und Angebote:Für Kinder und Jugendliche: Kindertagesstätten (z. B. «Am Schäferstein» in Dersenow, «Kinderland» in Boizenburg, «Märchenland» in Grabow u. a.), Jugendzentren, sozialpädagogische Begleitung. Für ältere Menschen: ambulanter Pflegedienst, Seniorenheim «Alexandrinenresidenz», Angebote zum begleiteten Wohnen (z. B. in Wöbbelin), Gemeinschaft für Menschen mit Demenz. Beratungsangebote: Hilfe für Opfer von häuslicher Gewalt, Frauenhaus, migrationssoziale Beratung (auch dezentral – in Ludwigslust und Parchim), Beratung zu Suchtfragen:
Diakonie Nord Nord Ost in Holstein gemeinnützige GmbH (Lübeck)
Die Diakonie Nord Nord Ost ist einer der größten diakonischen Verbünde Norddeutschlands. Die Geschichte begann 1906 in Lübeck mit einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern mit geistigen Beeinträchtigungen. Seit 2023 firmierte die Organisation von «Vorwerker Diakonie» zu «Diakonie Nord Nord Ost in Holstein» um und vereinte vier Tochtergesellschaften unter der gemeinsamen Marke Diakonie Nord Nord Ost. Die Angebote stehen Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zur Verfügung. Zielgruppen: Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen;Kinder, Jugendliche und Familien (auch in belastenden Lebenslagen);ältere Menschen, die Pflege oder Begleitung benötigen;Menschen in sozialen Krisen: Wohnungslosigkeit, Schulden, Sucht, Migration;langzeitarbeitslose Menschen. Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Menschen mit Behinderung und Teilhabeförderung: begleitetes und ambulantes Wohnen in Lübeck und Mecklenburg; Werkstätten für Menschen mit Behinderung (Lübeck, Grevesmühlen, Kühlungsborn, Ratzeburg, Upahl u. a.); Bildung und berufliche Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt; Beratung für Menschen mit Behinderung. Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien: Kindertagesstätten (in Mecklenburg und Lübeck); Frühförderung und Therapie (Lübeck, Grevesmühlen, Warin); Paul-Burwick-Schule (Lübeck), Mosaik-Schule (Grevesmühlen), Schule an der Maurine (Schönberg); ambulante Hilfe für Kinder und Jugendliche; Wohngruppen für Kinder mit Behinderung. Kinder- und Jugendpsychiatrie: Fachklinik JULE (Lübeck) - Klinik und Tagesklinik; Tageskliniken und Ambulanzen in Büchen und Eutin. Hilfe für ältere Menschen und Pflege: stationäre Pflegeeinrichtungen in Lübeck, Travemünde, Bad Schwartau, Geesthacht, Wismar und Kühlungsborn; ambulante Pflege (Sozialstationen) in Lübeck, Travemünde, Barsbüttel, Herzogtum Lauenburg und Mecklenburg; Tagespflege in Travemünde, Geesthacht, Wismar und Kühlungsborn; Wohnen mit Service in mehreren Städten; Hospiz Rickers-Kock-Haus (Lübeck). Soziale Hilfe in Krisensituationen und bei Sucht: Allgemeine Sozialberatung (Wismar); Schuldnerberatung (Wismar und Gadebusch); Suchtberatung (Lübeck, Ostholstein, Wismar); stationäre Suchthilfe (Lübeck); ambulante Begleitung von Menschen mit Suchterkrankungen; Kältehilfe/Notunterkünfte für Wohnungslose (Lübeck, Wismar); begleitetes Wohnen für Wohnungslose; Migrationsberatung (Wismar). Arbeitsleben und berufliche Bildung: Bildung für Menschen mit Behinderung (Lübeck, Grevesmühlen); Beschäftigung in Werkstätten (Lübeck, Grevesmühlen); Rehabilitation für Menschen mit psychischen Erkrankungen (Lübeck); Programme für langzeitarbeitslose Menschen (Lübeck, Gadebusch):
Die Evangelische Stiftung Michaelshof ist eine diakonische Einrichtung in Rostock mit über 180‑jähriger Geschichte. Ihr Auftrag ist es, Menschen in belastenden Lebenslagen zu unterstützen und ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Schwerpunkte der Arbeit: Unterstützung von Menschen mit Behinderung und begleitetes Wohnen: Wohnangebote mit rund um die Uhr‑Begleitung, Tagesstrukturen, Rehabilitation. Bildung und Kindertagesstätten: Inklusive Kindertagesstätten, Förderschulen, Bildungsangebote zur Entfaltung von Selbstständigkeit und sozialer Kompetenz. Arbeitsintegration und Werkstätten: Schutzarbeitsplätze, Berufsvorbereitung, Begleitung in den offenen Arbeitsmarkt. Familien‑ und Kindhilfe: Sozialpädagogische Unterstützung, Krisenstellen, Prävention sozialer Ausgrenzung. Diakonisches Handeln: Christlich geprägte Hilfe, die auf Würde, Teilhabe und nachhaltige Lösungen setzt. Besonderheit: Die Stiftung ist kein Einzelantragsgeber, sondern Träger von Einrichtungen mit ganzheitlichem Angebotsspektrum und einem starken Fokus auf Inklusion und Selbstbestimmung:
Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Rostock)
Die Organisation ist seit 2008 in Mecklenburg-Vorpommern tätig. Ihre Mission ist es, Menschen mit Demenz und deren pflegende Angehörige zu unterstützen. Was sie tun: Individuelle Beratung und Sprechstunden für Betroffene und deren Angehörige anbieten; Regelmäßige Schulungskurse für Angehörige organisieren, beispielsweise die Reihe «Leben mit Demenz»; Verschiedene Unterstützungsformate entwickeln und fördern - von Gruppenangeboten bis hin zu individuellen Programmen; Die Online-Ressource «Demenzkompass» ins Leben gerufen - eine Datenbank, über die man regionale Hilfsangebote finden kann: Kontakte von Ärzten, Pflegediensten, Freizeit- und Sozialangeboten direkt vor Ort; An der Entwicklung regionaler Strategien mitwirken - beispielsweise wurde 2026 mit ihrer Beteiligung der eigene Demenzplan M-V (Demenzplan für Mecklenburg-Vorpommern) erstellt:
Die Serrahner Diakoniewerk gGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung in Mecklenburg, die seit 1971 Menschen mit Suchterkrankungen unterstützt. Heute handelt es sich um ein umfassendes vernetztes Angebot: von der stationären Rehabilitation und spezialisierten Programmen (beispielsweise für die Behandlung von Doppeldiagnosen) bis hin zu Übergangs‑ und ambulanten Unterstützungsformen. Leistungsspektrum:Rehaklinik (Am Pfarrhof 1): Hier wird eine langfristige psychotherapeutische und sozialpädagogische Arbeit mit Menschen durchgeführt, die eine ausreichende eigene Motivation für die Rehabilitation mitbringen oder bereits den Entgiftungsprozess erfolgreich abgeschlossen haben; «Doppeldiagnosezentrum»: Eine eigenständige Einrichtung für erwachsene Männer und Frauen, bei denen eine Suchterkrankung mit einer psychischen Störung einhergeht. Ziel ist es, den Menschen dabei zu unterstützen, ein Leben in Abstinenz aufzubauen; «Alte Post» (Alte Poststraße 11): Eine Übergangseinrichtung für Menschen, die bereits Abstinenz erreicht haben oder einen Rehabilitationskurs abgeschlossen haben. Aufgabe ist es, sie in der Phase der Rückkehr in die Gesellschaft zu unterstützen und ihre berufliche Motivation wieder aufzubauen; «Altes Pfarrhaus» in Linstrow. Hier wird umfassende sozialtherapeutische Unterstützung für Menschen im Alter von 45–70 Jahren angeboten, die von mehreren Formen der Abhängigkeit (Alkohol, Medikamente) betroffen sind; SOS‑Station: Sie bietet eine vorübergehende Unterkunft für Menschen, die Hilfe suchen, derzeit aber nicht in der Lage sind, eine Therapie zu finanzieren - vorausgesetzt, dass die Person ernsthaftes Behandlungsinteresse signalisiert. Ambulante Wohnbegleitung: Unterstützt Menschen, die Unterstützungsbedarf haben, dabei, selbstständig zu leben (in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft), während sie gleichzeitig die notwendige Hilfe erhalten, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Kurzer historischer Überblick: Die Arbeit in Serrahn begann im Jahr 1971: damals startete in dem ehemaligen Pfarrhaus die Hilfe für Menschen mit Suchtproblematik. 1991 wurde zur Koordination dieser Angebote der Verein «Diakonisches Zentrum Serrahn e.V.» gegründet. 1995 eröffnete die Rehabilitationsklinik. 2000 wurde «Alte Post» in Betrieb genommen. Im September 2020 übernahm die Blaues Kreuz Diakoniewerk mGmbH die Rolle der Hauptgesellschafterin. Seitdem arbeitet die Serrahner Diakoniewerk gGmbH im Partnerverbund mit der Bewegung «Blaues Kreuz»:
Die Organisation unterstützt seit 1994 Menschen mit Suchterkrankungen und deren Angehörige. Sie ist eine einheitliche Organisation mit einem weitreichenden Netzwerk an Standorten (über 20 Lokationen landesweit). Die Leistungen stehen allen unabhängig von der Konfession zur Verfügung. Das Hauptziel ist es, den Menschen dabei zu helfen, ein selbstständiges Leben in Abstinenz zu führen. Das Leistungsangebot umfasst: 7 Beratungsstellen in den Städten: Gadebusch, Schwerin, Waren (Müritz), Stralsund, Grevesmühlen, Neustrelitz, Ribnitz-Damgarten. Die Beratungen sind anonym und kostenfrei. Rehabilitationszentren: Friedrich Petersen Rehabilitationszentrum Rostock; Magnus-Huss-Rehabilitationszentrum Schwerin (seit 2023); Adaptionshaus Schwerin – Adaptionseinrichtung. Besondere Wohnformen (begleitetes Wohnen nach der Rehabilitation): Haus Zuflucht, Haus Samaritas, Haus Helene, Haus Magnus Böttger, Haus Rügen; Ambulante Hilfe (Ambulant Betreutes Wohnen) in Schwerin, Stralsund, Waren. Spezialisierte Projekte: Kompetenzzentrum für Medienabhängigkeit - Beratung bei Mediensucht (in Kooperation mit den HELIOS Kliniken); Schwerpunktberatung für Glücksspielsucht - spezialisierte Hilfe bei Glücksspielabhängigkeit; Job Tafel Beschäftigungsträger - Unterstützung bei Beschäftigung und Qualifizierung für langzeitarbeitslose Menschen; DigiSucht - Online-Beratung. Zielgruppen: Menschen mit verschiedenen Formen von Abhängigkeit: Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Mediensucht, Essstörungen, Mehrfachabhängigkeit; Angehörige und nahe Bezugspersonen von Menschen mit Suchterkrankungen; Langzeitarbeitslose (im Rahmen des Projekts Job Tafel). Tochtergesellschaften: Die ESM verwaltet mehrere Tochtergesellschaften, darunter: Evangelische Suchtberatung Rostock gGmbH (100 %); ESM-Wirtschaftsdienste GmbH (100 %) - Wirtschaftsdienste; Diakonie Zentrale Dienste GmbH (100 %) - Personal, Buchhaltung, Immobilien; AWO-Suchtkrankenhilfe gGmbH (48 %) - stationäre und ambulante Hilfe:
Stiftung «Hilfen für Frauen und Familien» (Schwerin)
Die Stiftung «Hilfen für Frauen und Familien» des Landes Mecklenburg‑Vorpommern gewährt schnelle, unbürokratische finanzielle Hilfen an zwei Zielgruppen: Schwangere und junge Familien - Mittel aus der Bundesstiftung «Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens» für Babyerstausstattung; Familien, Alleinerziehende und alleinstehende Frauen in unverschuldeter Notlage - zinslose Darlehen, Einmalzuwendungen, in Ausnahmefällen Bürgschaften. Anträge werden nicht direkt an die Stiftung, sondern über anerkannte Beratungsstellen (Caritas, Diakonie, AWO, DRK, Pro Familia, Donum Vitae) gestellt. Die Unterstützung ist eine freiwillige Leistung; ein Rechtsanspruch besteht nicht. Voraussetzungen: Wohnsitz in MV, unverschuldete Notlage, vorrangige gesetzliche Hilfen ausgeschöpft, Einkommensgrenzen eingehalten:
Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Schwerin)
Die Krebsgesellschaft Mecklenburg‑Vorpommern e. V. ist eine gemeinnützige Vereinigung, die Menschen mit Krebs, Angehörige und Pflegepersonen unterstützt. Die Gesellschaft fungiert als Anlaufstelle und Netzwerkpartner und ergänzt die medizinische Versorgung durch psychosoziale Hilfe, Information und Orientierung. Schwerpunkte der Arbeit: Informations- und Navigationshilfe: Aufklärung zu Diagnostik und Therapie, Vermittlung von Ansprechpartnern, Hilfe bei Anträgen und Versicherungsfragen. Psychosoziale Unterstützung: Selbsthilfegruppen für Patientinnen und Angehörige, Einzelberatung, Begleitung in belastenden Phasen (auch palliativ). Aufklärung und Prävention: Vorträge, Informationsmaterialien, Teilnahme an Aktionstagen. Unterstützung für Angehörige: Spezifische Angebote zur Entlastung, Schulung, rechtlicher und organisatorischer Hilfe. Ehrenamtliches Engagement: Koordination von Ehrenamtlichen für persönliche Begleitung, Transport, Alltagshilfen. Zusammenarbeit mit dem Gesundheitssystem: Mitwirkung in regionalen Arbeitsgruppen, Verbesserung der Versorgungsqualität durch Rückmeldungen von Betroffenen. Besonderheit: Die Gesellschaft verbindet medizinische und soziale Versorgung: Sie hilft Betroffenen, sich im System zurechtzufinden, und bietet psychologische und praktische Unterstützung - ersetzt aber keine ärztliche Behandlung:
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