Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Die NCL‑Stiftung unterstützt Familien mit Kindern, die an der Neuronalen Ceroid Lipofuscinose (NCL) erkrankt sind — einer seltenen, erblichen neurodegenerativen Erkrankung, die umgangssprachlich als „Kinderdemenz“ bezeichnet wird. Die Stiftung deckt wichtige Bedarfe ab, ohne direkte medizinische Behandlung zu leisten: Sie bietet Unterstützung, Informationen, forschungsbezogene Förderung und Maßnahmen zur Lebensqualitätssteigerung. Schwerpunkte der Arbeit: Familienunterstützung: Individuelle Beratung, Selbsthilfegruppen, psychologische und rechtliche Unterstützung sowie Hilfe bei der Orientierung im Gesundheits- und Sozialsystem. Aufklärung und Information: Verständliche Materialien zur Erkrankung, Webinare, Broschüren und Kontaktvermittlung zu Fachkräften. Förderung der Forschung: Zuwendungen für wissenschaftliche Projekte zur NCL, Unterstützung von Laboren und klinischen Studien sowie Förderung internationaler Zusammenarbeit. Lebensqualität verbessern: Projekte, die den Alltag und die Pflege komfortabler gestalten (Anpassung der Umgebung, technische Hilfsmittel, Schulung zur Pflege). Interessenvertretung: Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden, Stiftungen und Pharmaunternehmen, um die Versorgung, Diagnostik und Zugang zu Therapien zu verbessern. Besonderheit der Stiftung ist der Fokus speziell auf NCL (nicht auf alle Formen von Kinderdemenz) sowie die Vernetzung von Familien, Ärztinnen und Ärzten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern: Die Stiftung fungiert als zentrale Anlaufstelle für diese seltene Erkrankung:
Die Stiftung unterstützt die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen im Rahmen des DIAKOVERE Annastifts. Was die Stiftung finanziert: Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen - Einrichtungen, in denen Erwachsene mit schweren Entwicklungsbeeinträchtigungen Begleitung, Beschäftigung und soziale Integration erfahren. Bruno-Valentin-Institut - das «Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung» (MZEB), eröffnet genau 120 Jahre nach Gründung des Annastifts. Hier erhalten Patientinnen und Patienten mit Behinderungen unter einem Dach das gesamte Spektrum ärztlicher und therapeutischer Versorgung – ohne zahlreiche verschiedene Fachärzte aufsuchen zu müssen. Langfristige Förderung der Arbeitsbereiche in der Behindertenhilfe bei der DIAKOVERE Annastift Leben und Lernen gGmbH und dem DIAKOVERE Krankenhaus Annastift. Wichtiger Hinweis: Die Stiftung vergibt keine Einzelzuschüsse an Privatpersonen - sie finanziert institutionelle Bereiche und Hilfeangebote. Historischer Hintergrund: Das Annastift wurde 1897 als orthopädisches Heim für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Annastift das einzige nahezu unbeschädigte Krankenhaus in Hannover. Im Jahr 2006 schloss sich das Annastift mit der Henriettenstiftung und dem Friederikenstift zum Verbund Diakonische Dienste Hannover (heute DIAKOVERE) zusammen:
Dr. August und Erika Appenrodt‑Stiftung (Hannover)
Die Stiftung ist auf die Unterstützung von Kindern mit seltenen (orphanen) Erkrankungen und ihren Familien ausgerichtet. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Kinder zu verbessern und Projekte zu fördern, die Lücken in der Versorgung schließen, die durch das reguläre Gesundheits- und Sozialsystem nicht immer gedeckt werden. Schwerpunkte der Förderung: Medizinische und rehabilitative Projekte für Kinder mit seltenen Krankheiten - unter anderem die Finanzierung von Geräten, Forschungsvorhaben und Diagnostikprogrammen, wenn diese den Zugang zu Hilfe direkt verbessern; Soziale und psychologische Unterstützung der Familien: Projekte, die Eltern dabei unterstützen, mit Belastung und Stress umzugehen, Beratung in Anspruch zu nehmen, Erfahrungen auszutauschen; gleichzeitig sollen die Kinder in ihrer sozialen Aktivität und im Schulbesuch unterstützt werden; Aufklärungs- und Informationsprojekte: Steigerung der Aufmerksamkeit von Ärztinnen und Ärzten, Pädagoginnen und Pädagogen sowie der Öffentlichkeit für seltene Erkrankungen, Fortbildungen für Fachkräfte, Erstellung verständlicher Materialien für Familien; Inklusive und entwicklungsfördernde Programme: Unterstützung bei der Integration des Kindes in Schule und Gesellschaft, Förderung kreativer, sportlicher und berufsvorbereitender Initiativen, die auf die Bedürfnisse von Kindern mit schweren Erkrankungen zugeschnitten sind. Besonderheit: Die Stiftung wirkt als regionale Stiftung mit Unterstützung durch die Sparkasse; daher fördert sie in der Regel lokale Projekte im Einzugsgebiet der jeweils zuständigen Sparkasse (dies ist bei der Antragstellung zu klären):
Diakoniestiftung Hannover - Hilfe für den Nächsten (Hannover)
Menschen zu helfen, deren Leben von Armut, Einsamkeit, Rechtlosigkeit oder Verzweiflung betroffen ist, ihnen Perspektiven und neue Chancen zu geben. Die Stiftung fördert Initiativen, die nicht nur eine einmalige Hilfe leisten, sondern auch an den Ursachen belastender Lebenssituationen arbeiten. Beispiele für geförderte Projekte: pädagogisches Mittagstisch-Angebot in Hannover‑Linden; «Straßenmagazin Asphalt» (Projekt für Menschen ohne festen Wohnsitz); Sprachgruppen für Mütter und Kinder; Präventionsprogramme gegen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen; medizinische Versorgung von obdachlosen Menschen; sprachliche Unterstützung für Kinder; Bildungsangebote für junge Mütter; Besuchsdienste für ältere Menschen. Wichtiger Hinweis: Die Stiftung fördert vorrangig Projekte und Organisationen - sie leistet keine direkte, individuelle materielle Hilfe an Privatpersonen:
Die Förderung der medizinischen Versorgung und die Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen mit Krebs - sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Konkrete Projekte, die die Stiftung in den vergangenen Jahren umgesetzt hat: Anschaffung von Computern für die Station 62 der MHH (Medizinische Hochschule Hannover); Individuelle Maßnahme zur Behandlung eines Kindes - gezielte Hilfe in einem konkreten Einzelfall; Dringender Ausbau/Renovierung der Station 64A der MHH; Unterstützung der Familienhilfe - Hilfe für Familien von krebskranken Kindern; Bereitstellung von Elternwohnungen während des Klinikaufenthalts des Kindes - damit die Eltern in der Nähe sein können; Unterstützung des «Brückenteams» - eines Betreuungsteams, das junge Patientinnen und Patienten vor Ort begleitet; Anschaffung eines Breitband-Linear-Schallkopfes zur Untersuchung der kleinsten Patientinnen und Patienten:
Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Kinder, Jugendliche und Familien: Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in belastenden Lebenslagen; Frühe Hilfen (Frühförderung) und Gewaltprävention; Krisen- und Tagesstationen für Jugendliche; sozialpädagogische Familienbegleitung. Hilfe für Menschen mit Behinderung und in belastenden Lebenslagen: begleitetes Wohnen; individuelle Unterstützungspläne; Tagesbeschäftigung und Integration. Hilfe bei Suchterkrankungen (Suchthilfe): Über die Tochtergesellschaft Paritätische Suchthilfe Niedersachsen gGmbH: ambulante Beratung und Begleitung; Hilfe für Angehörige und Familien von Menschen mit Suchterkrankungen; niedrigschwellige Angebote und stationäre Rehabilitation; Prävention und Aufklärung; Tageskliniken und langfristige Unterstützungsprogramme. Psychosoziale Hilfe und Beratung: Allgemeine Sozialberatung; Hilfe in schwierigen Lebenslagen (Schulden, Wohnen, Konflikte); psychosoziale Unterstützung und Krisenhilfe. Unterstützung ehrenamtlichen Engagements und bürgerschaftlicher Teilhabe: Ausbildung und Begleitung von Ehrenamtlichen; Entwicklung lokaler Gemeinschaften und Selbsthilfe; Koordination ehrenamtlicher Tätigkeit. Zielgruppen: Erwachsene in akuten sozialen Krisen (Wohnen, Schulden, Gewalt, Isolation); Kinder, Jugendliche und Familien in Krisen- und belastenden Lebenslagen; Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente u. a.) und deren Familien; Menschen mit Behinderung, die Begleitung und Integration benötigen:
Die Stiftung bietet punktuelle, adressgenaue Unterstützung für Menschen, die medizinische Zuzahlungen nicht leisten können, und gewährt individuelle Zuschüsse. Dabei handelt es sich um eine einmalige Hilfe in klar definierten Fällen und nicht um regelmäßige Leistungen. Für welche Kosten werden Zuschüsse am häufigsten gewährt: Rezeptgebühren (gesetzliche Rezeptgebühr) - wenn kein Anspruch auf Befreiung von Zuzahlungen (Befreiung von Zuzahlungen) besteht und der Eigenanteil für die betroffene Person unbezahlbar wird. Orthopädische und technische Hilfsmittel (Hilfsmittel): Orthesen, Korsetts, spezielle Schuhe, Gehhilfen, Rollstühle - wenn die Krankenkasse nur einen Teil der Kosten übernimmt oder für ein geeigneteres Modell einen Eigenanteil verlangt. Tagesgeld bei Krankenhausaufenthalt (Tagesgeld bei Krankenhausaufenthalt) - dies ist eine Entschädigung für einen Teil der mit dem stationären Aufenthalt verbundenen Kosten, wenn diese Zuzahlungen auf dem Patienten lasten. Einzelne medizinische Leistungen außerhalb des Standardpakets - in seltenen Fällen, wenn eine klare medizinische Begründung vorliegt und die Zuzahlung die Inanspruchnahme der Leistung für eine Person mit geringem Einkommen unmöglich macht: hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/B%C3%BCrger-Service/Hilfe,-Beratung,-Notdienste/Stiftungen/Stiftungen-der-Landeshauptstadt-Hannover/Stiftungsverwaltung/Stiftung-zur-Hilfe-f%C3%BCr-Kranke
NLS - Niedersächsische Landesstelle für (Hannover)
Die NLS ist die zentrale Anlaufstelle für Suchtfragen in Niedersachsen. Sie ist die Dachorganisation aller Suchthilfeeinrichtungen und Selbsthilfegruppen, die der Struktur der Freien Wohlfahrtspflege im Land angehören. Die NLS leistet keine direkte Hilfe an einzelne Patientinnen und Patienten, sondern koordiniert, entwickelt und fördert das System der Prävention, Hilfe und Selbsthilfe bei Sucht auf Landesebene. Die NLS ist zudem Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen für Suchtfragen, die kooperierendes Mitglied der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist. Hauptarbeitsfelder: Prävention von Sucht (Suchtprävention): BASS - modulares Schulpräventionsprogramm; HaLT - Hart am Limit (Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen); Landeskoordination und Qualitätssicherung der Fachstellen für Suchtprävention in ganz Niedersachsen; Prev@WORK - Prävention am Arbeitsplatz; starKids - Stärkung von Kindern von Anfang an; Stop FAS! - Prävention des fetalen Alkoholsyndroms; Tom & Lisa - alkopräventive Werkstätten für Jugendliche; Trampolin - Unterstützung für Kinder aus Suchtfamilien; Vape Check - Prävention des E-Zigaretten-Konsums bei Jugendlichen. Hilfe bei Suchterkrankungen (Suchthilfe): DigiSucht - digitale Beratung (Blended Counseling); Hilfe bei exzessiver Mediennutzung; Koordination und Entwicklung des Suchthilfesystems im Land; psychosoziale Begleitung bei Substitutionsbehandlung; Thema «Sucht und Teilhabe». Förderung der Selbsthilfe (Suchtselbsthilfe): Förderung der Suchtselbsthilfe - Unterstützung von Selbsthilfegruppen; Information, Leitfäden und Materialien für Selbsthilfegruppen; Koordination von Arbeitskreisen im gesamten Land. Prävention und Hilfe bei Glücksspielsucht: «abgezockt!» - präventiver Parcours (interaktive Ausstellung); Fachkräfte zur Prävention und Beratung von Glücksspielsucht - Ausbildung von Fachkräften; Hilfe für Spielerinnen und Spieler sowie deren Angehörige; Kampagnen (z. B. Postkarten-Aktion - 110.000 Postkarten in 11 Städten). Thema Cannabis: Cannabiskonsum im Lebensraum Schule - Umgang mit Konsum in der Schule; HöhenRausch - Kletter-Event + Cannabisprävention; Informationen zum KCanG (Cannabiskonsumgesetz); Präventive Programme, Methodenkoffer («Der grüne Koffer»). Digitalisierung: Blended Counseling - Verbindung von Präsenz- und digitaler Beratung; DigiSucht - digitale Suchtberatung; LOG OUT - Unabhängigkeit im Netz (Prävention von Medienabhängigkeit). Bildung und Veranstaltungen: Fachtage zu den Themen HaLT, DigiSucht, Glücksspielsucht u. a.; moderatede Fallbesprechungen; Seminare zur betrieblichen Suchthilfe; Trainerausbildung SKOLL/SKOLL-Spezial. Zielgruppen: Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Suchterkrankungen; breite Öffentlichkeit (durch Präventionskampagnen und Informationsmaterialien); children und Jugendliche aus Suchtfamilien; Fachkräfte der Suchthilfe und Prävention (über Bildungsprogramme und Koordination); Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Medienabhängigkeit):
Die Unterstützung von Menschen mit Hirnschädigungen und ihren Angehörigen bei der Bewältigung spezifischer Herausforderungen. Wie die Hilfe umgesetzt wird: Vorrangig durch die Gewährung von Zuschüssen für pflegende Angehörige zur Finanzierung von Erholungs‑ und Regenerationsmaßnahmen (Erholungsmaßnahmen). Schwerpunkte der Arbeit: Finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige - Menschen, die dauerhaft für eine Person mit Hirnschädigung sorgen und eine enorme Belastung tragen; die Stiftung hilft ihnen, Mittel für Erholung und Wiederherstellung ihrer eigenen Kräfte zu erhalten. Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags - für Menschen mit Hirnschädigungen und ihre Familien in Situationen, in denen das reguläre Hilfesystem die Bedarfe nicht ausreichend abdeckt:
BSTN - Blinden- und Sehbehindertenstiftung Niedersachsen (Hannover)
Die Stiftung unterstützt Menschen mit Sehbehinderung dabei, ein möglichst selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Ihre Arbeit basiert auf drei zentralen Aufgaben: Zugang zu Hilfe und Ressourcen sicherstellen. Die Stiftung unterstützt bei der Beschaffung technischer Hilfsmittel zur Rehabilitation, berät zu Fragen von Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten und hilft, sich im System der Dienstleistungen zurechtzufinden: Barrierefreiheit der Umgebung und von Informationen verbessern. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Arbeit daran, dass die städtische Infrastruktur, Dienstleistungen, Bildung und Kultur für Menschen mit Sehbehinderung zugänglich sind. Unterstützung in verschiedenen Lebensphasen: Die Hilfe ist sowohl bei plötzlichem Sehverlust, bei altersbedingten Sehveränderungen als auch für Kinder mit angeborenen Sehbehinderungen relevant – die Stiftung passt die Unterstützung an Alter und individuelle Situation an. Schwerpunkte der Tätigkeit: Beratungsleistungen: Individuelle Beratung zu Themen der Rehabilitation, Berufseingliederung, Bildung sowie zur Beschaffung technischer Hilfsmittel und zur Inanspruchnahme von Leistungen. Technische Hilfsmittel und Anpassung: Unterstützung bei der Auswahl und Einarbeitung in Hilfsmittel (Lupe, Blindenhilfsmittel, Screenreader-Programme usw.) sowie Schulung zum Umgang mit diesen Geräten und Programmen. Bildungs- und Berufsvorbereitungsprogramme: Unterstützung bei Schulausbildung, Berufsvorbereitung und Arbeitsplatzvermittlung sowie Förderung inklusiver Bildungsprojekte. Information und Aufklärung: Verbreitung von Informationen über Rechte und Möglichkeiten von Menschen mit Sehbehinderung; Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit und Fachkräfte. Partnerschaften und Ausbau des Leistungsnetzwerks: Die Stiftung arbeitet eng mit anderen Einrichtungen (Rehabilitationszentren, Arbeitsagenturen, Nichtregierungsorganisationen) zusammen, damit die Betroffenen eine ganzheitliche Unterstützung erhalten und nicht nur isolierte Einzelleistungen:
Eine der ältesten sozialen Einrichtungen Norddeutschlands (gegründet im Jahr 1256). Schwerpunkte der Arbeit: Vollstationäre Pflege - unter anderem in dem historischen Gebäude im Zentrum von Hannover: 90 stationäre Plätze für Menschen, die eine dauerhafte Betreuung benötigen. Ambulante Pflege - Unterstützung im eigenen Zuhause, rund um die Uhr verfügbar (24‑Stunden‑Rufbereitschaft). Altersgerechtes Wohnen und Wohnen in einer angepassten Umgebung – insbesondere in der modernisierten Anlage des ehemaligen Klosters (Rats‑ und von Soden‑Kloster): gemütliche Apartments für selbstbestimmtes Wohnen mit der Möglichkeit, Pflege‑ und Betreuungsleistungen nach Bedarf hinzuzubuchen. Gerontopsychiatrische Unterstützung und individuelle Begleitungskonzepte - Hilfe bei kognitiven Beeinträchtigungen und komplexen psychosozialen Situationen. Besonderheit: Das Stift legt nicht nur den Fokus auf die Versorgung, sondern insbesondere darauf, die Selbständigkeit und die Lebensqualität der Menschen so weit wie möglich zu erhalten:
Hauptarbeitsfelder: Sozialberatung und Notfallhilfe: Allgemeine Sozialberatung: Schulden, Wohnen, Konflikte, Planung zur Bewältigung von Krisensituationen; Schuldnerberatung; Wohnungsnotfallhilfe: sofortige Unterstützung bei drohender Wohnungslose. Hilfe für Familien, Kinder und Jugendliche: Familien- und Elternberatung; Jugendhilfe: ambulante Unterstützung, stationäre und teilstationäre Angebote, Notplätze; Frühförderung und Unterstützung für Kinder mit Entwicklungsbesonderheiten; Gewaltprävention und Hilfe in Krisensituationen (auch bei sexualisierter Gewalt). Hilfe für Menschen mit Behinderung und begleitetes Wohnen: Begleitetes Wohnen; Tagesangebote und Tagesbeschäftigung; Inklusive Dienstleistungen und individuelle Unterstützungspläne. Hilfe für ältere Menschen und Pflege: Pflegedienste (ambulante Pflege); Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege; Beratung zur Pflege. Migrations- und interkulturelle Hilfe: Migrationsberatung; Unterstützung bei der Integration, sprachliche und rechtliche Orientierung. Hilfe bei Suchterkrankungen und psychosoziale Unterstützung: Suchtberatung: Psychosoziale Begleitung und Prävention. Hilfe für Frauen in Krisensituationen und bei Gewalt: Beratung für Frauen in Notlagen; Notunterkünfte und begleitende Unterstützung. Zielgruppen: Erwachsene mit Schulden, drohender Wohnungslosigkeit oder Suchterkrankung; Familien und Eltern in belastenden und krisenhaften Situationen; Frauen in belastenden oder gewalttätigen Situationen; Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs-, Verhaltens- oder Lernschwierigkeiten; Menschen mit Behinderung, die Unterstützung und Integration benötigen; Migrantinnen und Migranten sowie Personen mit Bedarf an interkultureller Unterstützung; ältere Menschen und deren Angehörige, die mit Pfagefragen konfrontiert sind. Die Organisation ist eng mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis verbunden und wirkt im Rahmen der Freien Wohlfahrtspflege. Dies ermöglicht den Zugang zu öffentlicher Förderung sowie die Teilnahme an den lokalen Sozialplanungen:
Rehabilitation und umfassende Hilfe für Kinder und Jugendliche vor und nach einer Organtransplantation sowie Unterstützung ihrer Familien. Die Stiftung wurde 1987 von dem Ehepaar der Transplantationschirurgen Prof. Dr. Rudolf und Prof. Dr. Ina Pichlmayr gegründet, um auf den dringenden Mangel an systematischer Rehabilitation für junge Patientinnen und Patienten nach einer Transplantation zu reagieren. Rudolf Pichlmayr war einer der Pioniere der Transplantationschirurgie in Deutschland - unter anderem führte er die weltweit erste Spalt‑Lebertransplantation durch. Die Mission der Stiftung ist nicht nur medizinische Hilfe, sondern die Wiederherstellung der Lebensqualität von Kind und Familie: körperliche, psychologische und soziale Rehabilitation sowie Aufklärung und Reduzierung von Stigmatisierungen rund um das Thema Organspende und Transplantation. Schwerpunkte der Arbeit: Rehabilitationszentrum Ederhof: Eine in Europa einmalige Einrichtung, in der Kinder, Jugendliche und ihre Familien eine umfassende Rehabilitation erhalten: körperlich (Krankengymnastik, Physiotherapie), ergotherapeutisch, mit psychologischer Unterstützung sowie der Möglichkeit, mit anderen Familien in ähnlicher Situation in Kontakt zu treten. Das Zentrum arbeitet nach dem Prinzip der «Rehabilitation durch Aktivität» (Sport, Kunst, Gartenarbeit u. a.). Therapeutische und beratende Hilfe: Die Stiftung ermöglicht den Zugang zu Physiotherapie und Ergotherapie, medizinischen, diätetischen, schulischen sowie sozial‑psychologischen Beratungen – auch außerhalb stationärer Einrichtungen. Familienunterstützung und Aufklärung: Programme für Eltern, Selbsthilfegruppen, Informationsmaterialien zum Leben nach der Transplantation, zur Schuleinbindung, zur Ernährung und zur Kontrolle des Gesundheitszustands. Begleitung vor und nach der Operation: Hilfe bei der Vorbereitung auf die Transplantation und bei der langfristigen Anpassung, einschließlich der Prävention von Komplikationen und der Sicherstellung der Therapieadhärenz. Projekte zur Abbau von Barrieren: Dazu gehören Kunst‑ und Gartentherapie, inklusive Sport‑ und Kreativangebote, die Kindern helfen, wieder in den Alltag zurückzukehren und sich sicher und selbstbewusst zu fühlen. Besonderheit der Stiftung: Der Fokus liegt auf der «ganzheitlichen Wiederherstellung» – nicht nur auf gesundheitlichen Parametern, sondern auch auf der Fähigkeit des Kindes, zu lernen, zu spielen, sich auszutauschen und sich als Teil der Gesellschaft zu erleben:
Die Organisation ist im Bereich Gesundheits- und Sozialhilfe tätig, vorwiegend im südöstlichen Teil Niedersachsens. Sie gehört zur diakonischen Gruppe der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (ESN). Das Lukas‑Werk betreibt ein weit verzweigtes Netzwerk spezialisierter Dienstleistungen. Hauptarbeitsfelder: Hilfe bei Suchterkrankungen: Beratung, Prävention, Rehabilitation – sowohl ambulant als auch stationär. Es werden verschiedene Formen von Abhängigkeiten behandelt: Alkohol-, Medikamenten- und Nikotinabhängigkeit sowie verhaltensbezogene Süchte (z. B. Glücksspielsucht, Mediensucht); Psychosomatik: In der Rehaklinik St. Leonhard (Braunschweig) ist eine Tagesklinik eingerichtet, die eine umfassende Behandlung für Menschen anbietet, deren psychische oder psychosomatische Erkrankungen ihre berufliche und private Lebensgestaltung erheblich beeinträchtigen; Medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Behinderung: Einschließlich der Unterstützung von Personen mit geistiger Behinderung oder schweren mehrfachen Beeinträchtigungen. Hierfür besteht das Medizinische Zentrum für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbeeinträchtigungen (MZEB). Zum Netzwerk gehören mehrere fachspezifische Ambulanzen (in Braunschweig, Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine, Wolfenbüttel), teilstationäre Rehakliniken sowie die stationäre Rehaklinik Erlengrund:
Список составлен по открытым источникам и регулярно проверяется. PSYHELP-ONLINE не оказывает экстренную и медицинскую помощь — при угрозе жизни звоните 103 или 112.