Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Hauptarbeitsfelder: Bildung & Erziehung: Kindertagesstätten und Familienzentren (Kita Luna, Kita & Familienzentrum Sonnenborg, Paradies-Kindergarten); offene Ganztagsschulen; Schulsozialarbeit; Flexible Erziehungshilfe; begleitetes Wohnen für Jugendliche und junge Volljährige («Wege klären»); Integrationshilfen; Programm «Frühe Hilfen» und Unterstützung von Müttern (Marie-Haverkamp-Haus für Mutter und Kind); Familienbildung. Beratung & Begleitung: Suchtberatung - u. a. in Kamen; Beratungs- und Kontaktstelle für psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige; Paar- und Lebensberatung; Schwangerenberatung (Beratung bei Schwangerschaft und Konfliktkonstellationen); Hilfe bei sexualisierter Gewalt; Behindertenberatung; Hörbehindertenberatung; Schuldnerberatung; Rechtliche Betreuung und Vormundschaften; Assistenz in eigener Häuslichkeit. Hilfe in Not: Frauenhaus - Zufluchtsort für Frauen in Hamm; Flüchtlingsberatung; TelefonSeelsorge; aufsuchende Sozialarbeit; Sommerland - Hilfe für Bedürftige. Sozialkaufhäuser: Kaufnett – Sozialkaufhäuser mit günstigen Waren. Reisen & Erholung: Gruppenreisen ans Meer und in den Wald; Stadtranderholung für Kinder und ältere Menschen. Service & Pflege: Diakoniestation - ambulante Pflege; Essen auf Rädern - Essenslieferung nach Hause; Betreuungsverein; NettWerker - haushaltsnahe Dienstleistungen; Fachschule für Pflegeberufe. Ausbildung & Arbeit: Arbeit inklusive - inklusive Beschäftigung; Einheitliche Ansprechpartner für Arbeitgeber (EAA); Integrationsfachdienst - Dienst zur Integration in Arbeit und Beschäftigung. Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und junge Volljährige (auch aus Familien in Krisensituationen); Familien und Eltern, die Unterstützung und Beratung benötigen; Frauen in Krisen- und Gewaltsituationen (auch mit Kindern); Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen; Menschen mit Behinderung und Hörbehinderung; ältere Menschen und ihre Familien, die Pflege benötigen; Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten; Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (Schulden, Wohnungslosigkeit, Krisen); die breite Öffentlichkeit (über Sozialkaufhäuser, Erholungsreisen, TelefonSeelsorge):
FAGS - Fachverband Glücksspielsucht e. V. (Bielefeld)
Bundesweite Organisation. Vertretung der Interessen von Menschen mit Glücksspielsucht und ihren Angehörigen. Tätigkeiten: Fördert Prävention, Beratung und Behandlung; Führt Aufklärungsarbeit über die Risiken von Glücksspiel und pathologischer Nutzung von PC/Internet durch; Unterstützt Forschungs- und Präventionsprojekte; Vernetzt alle Akteure im Bereich: Fachkräfte, Kliniken, Selbsthilfegruppen; Tritt in der Interessenvertretung gegenüber Glücksspielanbietern, Aufsichtsbehörden, Krankenkassen, Regierung und Behörden auf; Sammelt und veröffentlicht auf der Website ein Verzeichnis von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und spezialisierten Kliniken:
Lokale Unterbezirksorganisation (Unterbezirk) der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Hauptarbeitsfelder: Unterstützung von Familien und Kindern: Familienberatung, Arbeit mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen; Kindertagesstätten (Kitas) mit inklusivem Ansatz; Arbeit mit Jugendlichen und Freizeitgestaltung; Hilfe für ältere Menschen und Pflegeleistungen; Unterstützung von Menschen mit Behinderung; Migrations- und Rechtsberatung; Projekte zur Stärkung lokaler Gemeinschaften (z. B. quartiersbezogene Initiativen wie BO:STARQ in Bochum‑Wattenscheid); Initiativen im Bereich nachhaltiger Entwicklung:
Der Verband wurde im September 2022 durch die Zusammenlegung zweier Strukturen gegründet: Caritas Ennepe‑Ruhr‑Kreis und Caritas Bochum‑Wattenscheid e.V. Seine Mission besteht darin, Menschen in belastenden Lebenssituationen in mehreren Städten der Region zu unterstützen: Bochum, Wattenscheid, Hattingen und Schwelm. Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Familien und Kinder: Familienberatung; Unterstützung von Eltern in Krisensituationen; Kinderschutz und Jugendhilfe; Gewaltprävention. Psychosoziale Unterstützung: Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie ihrer Familien; Krisenprävention. Hilfe bei Suchterkrankungen: Es gibt spezialisierte Einrichtungen (z. B. das Caritas‑Suchthilfezentrum in Schwelm, das auch in Ennepetal und Breckerfeld tätig ist) - Beratung, Motivationsarbeit, Unterstützung für Angehörige. Hilfe für ältere Menschen und Pflege: ambulante Pflegedienste; Beratung zur Planung der Pflegeversorgung; Kurzzeitpflege; Tageszentren. Hilfe für Menschen mit Behinderung: begleitetes Wohnen; Tagesbeschäftigung; individuelle Integrationspläne zur gesellschaftlichen Teilhabe. Migrations- und Rechtsberatung: Beratung von Migrantinnen und Migranten; sprachliche und soziokulturelle Anpassung; Unterstützung bei der Beantragung von Dokumenten, der Wohnungssuche und Jobsuche; rechtliche Unterstützung für Geflüchtete. Allgemeine soziale Arbeit: Beratung zu Themen wie Wohnen, Schulden, Leistungsansprüchen; Vermittlung zwischen der betroffenen Person und staatlichen Diensten; Notfallhilfe. Darüber hinaus ist die Organisation an sozialen Projekten beteiligt - beispielsweise bietet sie Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien an und setzt Initiativen im Bereich nachhaltiger Entwicklung und Umweltschutz um (z. B. Baumpflanzung, Begrünung von Flächen):
Die Organisation arbeitet umfassend an der Bekämpfung von Krebs - sie unterstützt Forschungsvorhaben sowie Projekte zur Prävention, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation. Der Fonds wurde eingerichtet, um Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige schnell zu unterstützen, wenn sie aufgrund der Erkrankung unerwartet in eine schwierige finanzielle Lage geraten. Beispielsweise entstehen zusätzliche Kosten für Behandlung, Transport und Pflege, wenn eine Person ihre Arbeitsbelastung reduzieren oder die Arbeit ganz aufgeben muss. Neben der dringlichen finanziellen Hilfe bietet die Organisation weitere Unterstützungsangebote: INFONETZ KREBS - ein Team, das persönliche Fragen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen beantwortet (zu Behandlungsfragen, sozialrechtlichen Themen, Prävention). «Die blauen Ratgeber» - eine Broschürenreihe mit praktischen Tipps zu verschiedenen Themen (Leben mit Krebs, Unterstützung für Angehörige, Ernährung, Schmerztherapie u. a.). Die Broschüren können kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden:
Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (Bonn)
Das Hauptziel der Stiftung ist es, die medizinische Versorgung von Menschen mit seltenen (orphanen) Erkrankungen zu verbessern. Dazu wirkt die Organisation auf mehreren Ebenen: Gezielte Förderung der Forschung. Die Stiftung finanziert Projekte, die den Fortschritt bei der Erforschung dieser Krankheiten vorantreiben: etwa die Entwicklung neuer Methoden der molekulargenetischen Diagnostik sowie die Beschleunigung der Entwicklung spezifischer Therapien. Netzwerkbildung. Die Stiftung trägt dazu bei, Expertinnen und Experten - Ärztinnen und Ärzte, Forscherinnen und Forscher, Vertreterinnen und Vertreter von Patientenorganisationen – zu vernetzen, um ein besser abgestimmtes und effektiveres Versorgungssystem aufzubauen. Aufklärung und Erhöhung der öffentlichen Wahrnehmung. Eine der sichtbarsten Initiativen ist der Eva‑Luise‑Köhler‑Forschungspreis (Eva Luise Köhler Research Award). Er wird für herausragende Arbeiten im Bereich der Erforschung seltener Erkrankungen vergeben und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen in diesem Feld. Die Stiftung kooperiert intensiv mit anderen Akteuren. So hat sie gemeinsam mit Alliance4Rare (A4R) eine Forschungsinitiative gestartet, die Kindern mit besonders komplexen und wenig erforschten Erkrankungen den Zugang zu neuen medizinischen Erkenntnissen ermöglicht. Darüber hinaus führt die Organisation Bildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte durch – etwa CME‑Kurse (fortlaufende medizinische Weiterbildung), damit Fachkräfte seltene Erkrankungen besser erkennen und eine angemessene Behandlungsstrategie entwickeln können:
Die Stiftung erbringt Dienstleistungen der sozialen Hilfe und Rehabilitation im Rahmen des Sozialversorgungssystems von NRW. Ihre Aufgabe besteht darin, den Zugang zu qualitativ hochwertiger sozialer Unterstützung dort sicherzustellen, wo dies besonders notwendig ist - in Städten und Kreisen mit hoher Belastung der sozialen Infrastruktur. Die SW NRW kooperiert eng mit Kommunen, Gesundheitseinrichtungen und anderen Nichtregierungsorganisationen und ist zudem an der Entwicklung und Umsetzung von Standards der Sozialversorgung beteiligt. Besonderheit des Modells ist die Kombination aus direkter Leistungserbringung (stationär, teilstationär, ambulant) und der Entwicklung der Hilfeinfrastruktur: Weiterbildung des Personals, Einführung digitaler Werkzeuge, Pilotprojekte zur Prävention sozialer Ausgrenzung. Schwerpunkte der Arbeit: Ambulante und teilstationäre soziale Betreuung. Alltagsbegleitung, Unterstützung im Haushalt, sozialpädagogische Hilfestellung: Stationäre Dienstleistungen und Notangebote. Unterbringung und Betreuung von Menschen, die sich in einer akuten sozialen Notlage befinden - u. a. durch vorübergehende Unterkünfte und Krisenwohnungen. Hilfe für Menschen mit Suchterkrankungen und Resozialisierung. Unterstützungs‑ und Integrationsprogramme, auch für Personen nach einer Haftstrafe. Unterstützung von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung: Sozialmedizinische Begleitung, Prävention von Vereinsamung, Pflegeleistungen. Prävention und frühzeitiges Eingreifen. Projekte zur Vermeidung familiärer Krisen, zur Jugendhilfe sowie zur Reduzierung von Obdachlosigkeit. Die Stiftung ist außerdem an großen regionalen Initiativen zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur und zur Einführung einheitlicher Qualitätsstandards für Dienstleistungen beteiligt:
Selbsthilfe‑ und Unterstützungsnetzwerk für Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Verhaltenssüchte) und deren Angehörige. Über 1200–1400 Selbsthilfegruppen in Deutschland, verbunden über regionale Diözesanverbände. Angebote: persönliche Gruppentreffen, Beratung, Mentoring sowie digitale Tools (Forum, KreuzbundApp mit Chat, Gruppensuche und Selbstreflexionsfunktionen):
Die Stiftung ist nach Theodor Fliedner (1800–1864) benannt – einem evangelischen Pfarrer und sozialen Reformator, Gründer der Kaiserswerther Diakonie. 1836 schuf Fliedner die erste evangelische Schwesternschaft. 1844 gründete er eine pfarrerlich‑diakonische Gemeinschaft, aus der die heutige Theodor Fliedner Stiftung hervorgegangen ist. Die Stiftung vereint eine Vielzahl sozialer, medizinischer und therapeutischer Einrichtungen in Deutschland - darunter Kliniken, Altenheime, Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie Pflegedienste. Eine der führenden Einrichtungen der Stiftung ist die Fliedner Klinik Berlin, älteste private Tagesklinik und Ambulanz Berlins im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Sie wurde 2000 gegründet und spezialisiert sich auf die Behandlung und Prävention psychischer Störungen, die zu den Massenerkrankungen der Gegenwart zählen: Depressionen, Angststörungen sowie stressassoziierte psychische und psychosomatische Erkrankungen. Behandlungsschwerpunkte: Depressionen, Angststörungen; stressassoziierte Erkrankungen; psychosomatische Beschwerden; Essstörungen, Borderline‑Persönlichkeitsstörung, Folgen von Traumata; posttraumatische Belastungsstörung. Therapeutischer Ansatz: Die Behandlung basiert auf Erkenntnissen aus neurowissenschaftlichen und medizinischen Studien und folgt den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Dazu gehören individuelle Diagnostik, personalisierte Pharmakotherapie, kognitiv‑verhaltenstherapeutische Verfahren der «dritten Welle» (einschließlich eines zertifizierten DBT‑Programms), Psychoedukation und Prävention. Die Klinik arbeitet eng mit der Forschungsgruppe für affektive Störungen der Charité - Universitätsmedizin Berlin zusammen:
Die örtliche Caritas-Einrichtung, eine katholische Wohlfahrtsorganisation. Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Familien und Kinder: Familienberatung; Unterstützung von Eltern in Krisensituationen; Kinderschutzleistungen und Gewaltprävention; Beratung und Unterstützung bei familiären Konflikten und Erziehungsfragen. Hilfe für Menschen mit psychischen Belastungen und psychosoziale Unterstützung: psychosoziale Beratung; Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Familien; Krisenprävention und Frühhilfe. Hilfe bei Suchterkrankungen (Suchthilfe): Beratung zu alkohol-, drogen- und anderen Formen der Abhängigkeit; Motivationsarbeit und Weitervermittlung an fachspezifische Dienste; Angehörigenarbeit (Unterstützung der Angehörigen von Menschen mit Suchterkrankung). Hilfe für ältere Menschen und Pflege: ambulante Pflegedienste; Pflegeberatung und Hilfe bei der Planung der Versorgung; Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege; Tageszentren und begleitetes Wohnen. Hilfe für Menschen mit Behinderung: begleitetes Wohnen und Tagesbeschäftigung; individuelle Unterstützungsplanung und gesellschaftliche Integration; Hilfe bei der beruflichen Eingliederung und sozialen Anpassung. Migrations-, interkulturelle und rechtliche Hilfe: Migrationsberatung; sprachliche und soziokulturelle Orientierung; Unterstützung bei der Beantragung von Dokumenten, der Wohnungssuche und Jobsuche; rechtliche und soziale Unterstützung für Geflüchtete und Zugewanderte. Hilfe in belastenden Lebenslagen und soziale Arbeit: allgemeine Sozialberatung zu Themen wie Wohnen, Schulden, Leistungsansprüchen, Konflikten; Notfallhilfe und vorübergehende Unterbringung; Vermittlung zwischen der betroffenen Person und staatlichen oder sozialen Diensten. Zielgruppen: Familien mit Kindern, die sich in einer Krisensituation befinden; ältere Menschen und ihre Familien, die mit Pfagefragen konfrontiert sind; Menschen mit psychischen Störungen, Suchterkrankungen oder Behinderungen; Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete sowie Personen mit Bedarf an interkultureller Unterstützung; Erwachsene in belastenden Lebenssituationen (Schulden, drohende Wohnungslosigkeit, Konflikte, Gewalt):
Hilfe für Menschen in vulnerablen Lebenslagen - Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Die Stiftung eröffnet Perspektiven für Menschen, die sich in einer benachteiligten Situation befinden. Die Grundidee ist, «Starthilfe» zu geben, damit der Mensch sein Leben selbst in die Hand nehmen und das Gefühl der eigenen Würde stärken kann. Die Stiftung wirkt lokal – die Hilfe kommt der Region zugute und ist für die Region bestimmt. Schwerpunkte: Altenhilfe, u. a. Unterstützung von Altenheimen. Hilfe für Menschen mit Behinderung: Kinder- und Jugendhilfe, Unterstützung von Waisen. Mildtätige Zwecke im weiteren Sinne - Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Therapeutische Projekte - beispielsweise tiergestützte Therapie («Glück zum Anfassen»): Arbeit mit Tieren für Kinder und Erwachsene, u. a. mit traumatischen Erfahrungen oder Einschränkungen. Projekt «Brückenbauer Siegen» und Förderung von Programmen der Suchthilfe:
Gemeinnützige Gesellschaft für Suchthilfe im Kreis Unna mbH (Unna)
Hauptarbeitsfelder: Ambulante Beratung: Beratungsstellen in mehreren Städten des Kreises: Unna - Bahnhofstraße 3, Tel. 02303-2602; Lünen - Münsterstraße 1, Tel. 02306-57050; Schwerte - Kötterbachstraße 16, Tel. 02304-93933. Beratung zu folgenden Themen: Konsum illegaler Substanzen (u. a. Cannabis); Konsum legaler Substanzen (Alkohol, Nikotin, Medikamente); Verhaltenssüchte (Glücksspielsucht, Mediensucht). Kontaktladen: Niedrigschwelliges, akzeptierendes Angebot für injizierende Drogenkonsumentinnen und -konsumenten. Abstinenz und Verhaltensänderung sind keine Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Hilfe. Es werden grundlegende Maßnahmen zum Überleben und zur Stabilisierung sowie zur Risikominderung angeboten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Suchtprävention: Prävention von Suchterkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Schulische und öffentliche Veranstaltungen, Aufklärung. FreD - Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumentinnen und -konsumenten: Kurse für Jugendliche, die erstmals durch Drogenkonsum aufgefallen sind. Gruppensozialarbeit: rechtliche Aspekte, Substanzinformationen, Entstehungsprozess einer Abhängigkeit, Selbstwahrnehmung, Lebensperspektiven. Zugang erfolgt über Zuweisung durch die Jugendgerichtshilfen. Ambulante Suchtnachsorge: Gruppenangebot (vierzehntägig) plus Einzelgespräche. Hilft Menschen nach der Rehabilitation, die Abstinenz im Alltag zu festigen, Rückfälle zu verhindern und neue Perspektiven zu entwickeln. Angehörigenberatung: Unterstützung von Familienangehörigen und Partnerinnen bzw. Partnern von Menschen mit Suchterkrankungen. Zielgruppen: Menschen mit Abhängigkeit von illegalen und legalen Substanzen; Menschen mit Verhaltenssüchten (Glücksspiele, Medien); wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen, die Drogen konsumieren (über den Kontaktladen); Angehörige und Partnerinnen bzw. Partner von Menschen mit Suchterkrankung; Jugendliche, die erstmals durch Drogenkonsum aufgefallen sind (über FreD); die breite Öffentlichkeit - über Präventions- und Aufklärungsprogramme:
Hilfe für Menschen mit Behinderungen, Pflege älterer Menschen, medizinische und rehabilitative Versorgung, Bildungs‑ und berufliche Programme. Die ESV kombiniert medizinische, soziale, pädagogische und berufliche Dienstleistungen - von der Rehabilitation über die Beschäftigung bis hin zur begleiteten Wohnunterstützung. Schwerpunkte der Arbeit: Hilfe für Menschen mit Behinderungen: Begleitetes Wohnen, Tageszentren, Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen, Integration in die berufliche Welt. Pflege älterer Menschen: Stationäre und teilstationäre Einrichtungen, ambulante Pflege, Tageszentren und Maßnahmen zur Prävention von Vereinsamung. Medizinische und rehabilitative Hilfe: Zum Leistungsspektrum der ESV gehören orthopädische Kliniken (Orthopädische Klinik Volmarstein, Ortho‑Klinik Dortmund) sowie das Evangelische Krankenhaus Hagen‑Haspe sowie therapeutische Dienste. Bildung und berufliche Ausbildung: Oberlinschule (Schule mit Schwerpunkt der Unterstützung von Kindern mit Bewegungsbehinderungen), Werner‑Richard‑Berufskolleg, Berufsbildungswerk Volmarstein – Programme zur beruflichen Qualifizierung und Integration am Arbeitsmarkt. Beratung und Therapie: Integrativ ausgerichtete Rehabilitationsmedizin, Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, psychologische Unterstützung. Besonderheit der ESV ist der «komplette Förderkreislauf»: von der Frühförderung und Rehabilitation über begleitetes Wohnen, Bildung und Berufsausbildung bis hin zur medizinischen Betreuung:
Ein professioneller diakonischer Fachbereich der Bewegung «Blaues Kreuz» (Blaues Kreuz), einer der ältesten christlichen Suchthilfeorganisationen, die 1877 in Genf gegründet wurde. Die Organisation bietet professionelle Hilfe für Menschen mit Suchterkrankungen und deren Angehörige an — von Beratung und Selbsthilfegruppen bis hin zu stationärer Rehabilitation und begleitetem Wohnen. Die Angebote stehen allen Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zur Verfügung. Die Organisation ist Teil der Struktur von Blaues Kreuz Deutschland, die aus fünf Bereichen besteht: Blaues Kreuz in Deutschland e.V. - Verband (Ehrenamt, Selbsthilfegruppen); Blaues Kreuz Diakoniewerk mGmbH - professionelle Hilfe (Kliniken, Beratung, Wohnen); Serrahner Diakoniewerk gGmbH -Rehaklinik in Mecklenburg (seit 2020); Blaues Kreuz Stiftung - Stiftung; Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe - Stiftung für Kinder aus Suchtfamilien. Hauptarbeitsfelder: Beratung bei Suchterkrankungen (Suchtberatung): digitale Beratung (z. B. «DigiSucht» in Hagen); individuelle Begleitung und Erarbeitung eines Weges aus der Sucht; psychosoziale Beratungsstellen (Blaukreuz-Zentren) in Wuppertal, Hagen, München, Frankfurt u. a. Bildung und Seminare: Bildungs- und Begegnungszentrum; Fortbildungsprogramme für Fachkräfte; Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung. Gruppen der Selbsthilfe (Sucht-Selbsthilfe): Online-Selbsthilfegruppen (u. a. spezielle Gruppen für Alleinerziehende, zum Thema Kaufsucht u. a.); Präsenz-Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland; Projekt «Lifeguard» - Unterstützung der Selbsthilfe. Hilfe in Justizvollzugsanstalten und nach der Entlassung: Suchthilfe im Gefängnis; Suchthilfe nach dem Gefängnis. Prävention von Sucht (Suchtprävention): Aufklärung und Informationsmaterialien; digitale Prävention «blu:prevent»; Prävention am Arbeitsplatz (Sucht am Arbeitsplatz); Programme für Kinder und Jugendliche («Drachenherz»). Stationäre Behandlung und Rehabilitation (Behandlungsmöglichkeiten): Adaptionseinrichtungen - Übergangseinrichtungen nach der Rehabilitation; Fachkliniken - spezialisierte Kliniken zur Rehabilitation; Nachsorge - postrehabilitative Begleitung; Rehaklinik in Serrahn (über Serrahner Diakoniewerk gGmbH) - 40 Plätze, Behandlung von Cannabis- und illegalen Drogenabhängigkeiten. Wohnen und betreutes Wohnen (Wohnhilfe): Ambulant Betreutes Wohnen - z. B. in Wuppertal und Remscheid; Besondere Wohnform; Wohngemeinschaften.Zielgruppen: Angehörige und Bezugspersonen von Menschen mit Suchterkrankungen (Partnerinnen und Partner, Kinder, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen); Fachkräfte der Sozialarbeit (über Bildungsprogramme); Kinder und Jugendliche aus Suchtfamilien; Menschen in Justizvollzugsanstalten und nach der Entlassung; Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel, Kaufsucht). Struktur: Das Blaues Kreuz Diakoniewerk mGmbH arbeitet über ein Netz von Blaukreuz-Zentren in Städten Deutschlands. Der Hauptstandort befindet sich in Wuppertal, weitere in Hagen, Bonn, Düsseldorf, München, Frankfurt u. a. Die Organisation ist Teil des gemeinsamen Blaues Kreuz Deutschland, der die professionelle (mGmbH), ehrenamtliche (e.V.) und stiftungsbezogene (Stiftung) Arbeit unter einer gemeinsamen Dachstruktur vereint:
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