Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Die größte diakonische Stiftung des Landes (mit rund 6800 Beschäftigten). Krankenhäuser, Hospize, Wohnangebote und Werkstätten für Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen. Zudem Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien sowie Hilfe für wohnungslose Menschen. Alle Angebote der Stiftung sind in fünf Geschäftsfelder gegliedert: Krankenhäuser und Hospize: Diakonie Kliniken Bad Kreuznach - ein Schwerpunktkrankenhaus mit 501 Betten in 14 Abteilungen; akademische Lehranstalt. Gebaut im Jahr 1996. Diakonie Klinikum Neunkirchen (Saarland) - seit 2016 in Trägerschaft der Stiftung; ehemalige Stadtklinik Neunkirchen. Diakonie Kliniken Hunsrück (Simmern) - regionale Krankenhausversorgung im Hunsrück. Hospizangebote an den Klinikstandorten: Leben mit Behinderung: Rehabilitation, Förderschulen, Wohnangebote und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) für Menschen mit körperlichen, geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Integrationsangebote: Wohnhäuser: Haus St. Josef, Wohnpark Sophie Scholl, Elisabeth‑Jaeger‑Haus (Bad Kreuznach), Haus Bergfrieden (Kirn). Seniorenhilfe: Stationäre und ambulante Versorgung, Seniorenwohnanlagen, Sozialstationen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe: Inklusive Kindertagesstätten, Krippen, Ganztagsangebote, Tagesgruppen, Entlastungsangebote für Familien, Inobhutnahme von Kindern aus Krisensituationen. Wohnungslosenhilfe: Dezentrale Wohnangebote, ambulante Unterstützung, Straßensozialarbeit, Tagesangebote, nachhaltige Begleitung. Eremitage in Bretzenheim – Notunterkunft für wohnungslose Menschen: Übernachtung, Verpflegung, medizinische Versorgung und Beratung. Café Bunt in Bad Kreuznach – Einrichtung für wohnungslose Frauen oder Frauen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind:
Die Stiftung Bethesda‑St. Martin gewährt eine umfassende Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und Behinderungen sowie für ältere Menschen. Der Schwerpunkt liegt auf begleitetem Wohnen, Rehabilitation und sozialer Integration. Schwerpunkte der Arbeit: Psychiatrische Hilfe und psychosoziale Rehabilitation: Ambulante und stationäre Programme für Menschen mit psychischen Störungen, einschließlich Krisenhilfe, Tagesstruktur, therapeutischen Gruppen und der Begleitung im Alltag. Hilfe bei Suchterkrankungen: Behandlungs- und Resozialisierungsprogramme bei alkohol-, drogen- und anderen Formen von Sucht; Rückfallprophylaxe, Arbeit mit Familien. Begleitetes Wohnen und Wohnangebote für vulnerable Gruppen: Wohngemeinschaften und Wohnungen mit Unterstützung für Menschen mit psychiatrischen Diagnosen, kognitiven Einschränkungen, Folgen von Traumata und Behinderungen. Geriatrie und Hilfe für ältere Menschen: Stationäre und teilstationäre Pflege, Demenzprophylaxe, Unterstützung zur Erhaltung der Selbstständigkeit, Hilfe für pflegende Angehörige. Berufliche Rehabilitation und Integration: Tagesstrukturierungsangebote, Werkstätten, Berufsorientierung und Unterstützung beim Einstieg in den offenen Arbeitsmarkt. Interdisziplinäre und vernetzte Projekte: Zusammenarbeit mit Hausärzt*innen, psychiatrischen Diensten, sozialen Einrichtungen und NPOs; Aufbau lokaler Hilfenetzwerke. Besonderheit des Modells ist die enge Verzahnung von medizinischer und sozialer Hilfe: von der akuten Versorgung über die langfristige Begleitung bis hin zur Integration in die Gesellschaft:
Schaffen von Bedingungen für ein würdevolles Leben von Menschen mit Behinderungen: Wohnen, Unterstützung, Förderung ihrer Fähigkeiten in einer christlichen Gemeinschaft. Schwerpunkte der Arbeit: Wohnen in kleinen Wohngemeinschaften oder Appartements (6–12 Personen); Tagesförderung und strukturierte Angebote zur Förderung der Fähigkeiten; Begleitung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Senioren mit Demenz, sogenannten Doppeldiagnosen:
Lebenshilfe Ludwigshafen/Rhein e. V. (Ludwigshafen)
Die Organisation unterstützt Menschen mit geistiger und anderer Behinderung sowie deren Familien: Sie fördert das Streben nach einem selbstbestimmten und erfüllten Leben – von der Kindheit bis ins hohe Alter. Die Struktur umfasst verschiedene Formate: stationäre und teilstationäre Einrichtungen, ambulante Dienste, Kindergärten und Projekte des begleiteten Wohnens. Tätigkeitsbereiche: Besondere Wohnformen: stationäre Wohnhäuser für Menschen mit Behinderung, die eine kontinuierliche Begleitung benötigen. Dazu gehören mehrere Wohnhäuser: Hans-Werner-Kleiber-Haus und Wohnhaus Böhl - Wohnhäuser mit rund um die Uhr Betreuung; Hedy-Erlenkötter-Haus, Wilhelm-Hiemenz-Haus, Kurt-Hahn-Haus - spezialisierte Wohngruppen. Hausfrühförderung (Ambulante Frühförderung): Beratung und Unterstützung von Familien mit Kindern von Geburt bis zum Eintritt in die Schule. Die Arbeit findet im häuslichen Umfeld statt und umfasst die Entwicklungsförderung des Kindes, die Beratung der Eltern sowie die Koordination mit weiteren Fachdiensten. Junge Lebenshilfe: Programme für Kinder und Jugendliche – der Übergang von der Frühförderung zu einem selbstständigen Leben sowie die Unterstützung von Familien. Integrative Kindertagesstätte «Sonnenblume»: Integrativer Kindergarten mit 100 Plätzen (60 Kinder mit Behinderung oder erhöhtem Förderbedarf und 40 Kinder ohne Behinderung). Struktur: 5 heilpädagogische Gruppen - jeweils 8 Kinder mit Behinderung (2–6 Jahre), 2 pädagogische Fachkräfte pro Gruppe; 4 integrative Gruppen - jeweils 10 Kinder ohne Behinderung und 5 Kinder mit Behinderung (2–6 Jahre), 3 pädagogische Fachkräfte pro Gruppe; Ganztägige Betreuung, gemeinsames Frühstück und Mittagessen, zwei Außengelände für das Spielen im Freien. Tagesförderstätten: Drei Tagesförderstätten - Rheinhorststraße, Kurt-Hahn-Haus, Wilhelm-Hiemenz-Haus - für Erwachsene mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Das Programm umfasst strukturierte Tagesbeschäftigung, die Entwicklung alltagspraktischer und sozialer Kompetenzen, Sinnesanregung sowie kreative und motorische Aktivitäten. Offene Hilfen: Ambulante Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung und deren Familien. Gesteuert über die Tochtergesellschaft Assistenzwelten gGmbH. Für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre): Individuelle Assistenz in der Freizeit; Gruppenangebote zur Entwicklung sozialer Kompetenzen; Familienentlastende Dienste (Entlastung für Eltern); Für Erwachsene (ab 18 Jahren): Unterstützung im Alltag und bei der Entwicklung praktischer Fähigkeiten. Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen; Individuelle Begleitung. Fahrten und Ausflüge: Organisierte Gruppenfahrten (z. B. Motorradtouren durch die Pfalz mit dem MC Kuhle Wampe); Individuelle Begleitung bei Reisen. Stiftung der Lebenshilfe Ludwigshafen: 1998 gegründet zur Verwaltung der Immobilien der Organisation (Wohnhäuser, Kindergärten, Tagesförderstätten). Die Stiftung ist verantwortlich für Unterhaltung, Modernisierung und die Entwicklung neuer Projekte. Lebenshilfe Ludwigshafen e.V. arbeitet über mehrere Tochtergesellschaften: Lebenshilfe Ludwigshafen gemeinnützige GmbH - Wohnhäuser und Tagesförderstätten; Assistenzwelten gGmbH - ambulante Dienste, Offene Hilfen, unterstütztes Wohnen; Stiftung der Lebenshilfe Ludwigshafen - Immobilienverwaltung:
Landesstiftung «Familie in Not» Rheinland‑Pfalz (Mainz)
Finanzielle Unterstützung für Familien, die sich in einer schwierigen, akuten Notlage befinden. Solche Situationen können vielfältig sein: schwere Erkrankung eines Familienmitglieds, Behinderung, anhaltende Arbeitslosigkeit, Scheidung, gleichzeitige Geburt mehrerer Kinder, finanzielle Belastungen aufgrund zusätzlicher Kosten (beispielsweise für spezielle Hilfsmittel oder einen Umzug). Die Unterstützung wird nur dann in Betracht gezogen, wenn andere verfügbare Hilfswege erschöpft sind oder nicht ausreichen. Wer kann sich wenden: Alleinerziehende Familien; junge Familien; Familien mit mehreren Kindern; Familien, in denen ein Familienmitglied eine Behinderung hat. Die Anträge werden über lokale Einrichtungen gestellt, die Ihr erster Ansprechpartner sind und bei der gesamten Abwicklung unterstützen: Jugend- oder Sozialamt; Beratungsstellen - beispielsweise Schwangerschaftsberatungsstellen, Familienberatungsstellen oder Schuldnerberatungsstellen. Die Fachkräfte vor Ort helfen dabei, die erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen (um die finanzielle Situation nachzuweisen) und leiten den Antrag an den Vergabeausschuss der Stiftung weiter:
gpe - Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH (Mainz)
Sozialer Dienstleister in Mainz für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen. Bietet Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), betreute Wohngruppen, eine Beratungsstelle sowie inklusive Betriebe (Bio-Laden, Hotel, Café) an. 12 Standorte in Mainz und im Landkreis Mainz‑Bingen. Mission: Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen die Möglichkeit geben, möglichst selbstbestimmt zu leben, eine Beschäftigung zu haben und in der Gesellschaft integriert zu sein. Schwerpunkte der Angebote: Wohnen und Betreuung: Betreute Wohngruppen und Wohnungen für Menschen mit psychischen Störungen und Behinderungen. Das Spektrum reicht von rund um die Uhr stattfindender Betreuung bis hin zu periodischen Besuchen durch Sozialarbeiter*innen. Entlastung für Angehörige (Entlastung): kurzzeitige Unterbringung, um die Belastung für die Familie zu reduzieren. Berufliche Teilhabe und Werkstätten (WfbM): Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) - staatlich anerkannte Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderung bezahlte Arbeit, Ausbildung und Berufsorientierung erhalten. Inklusive Betriebe: Die gpe betreibt eigene Projekte - einen Bio-Laden, ein Café sowie eine kleine Hotelabteilung. Dies sind keine «geschlossenen» Werkstätten, sondern echte Arbeitsplätze mit direktem Bezug zur Stadt und zur Öffentlichkeit. Psychosoziale Hilfe und Beratung: Ambulante psychosoziale Unterstützung: Einzel- und Familienberatung, Krisenhilfe, Begleitung bei der Zusammenarbeit mit Ärzt*innen und Behörden. Straßen- und mobile Sozialarbeit: Fachkräfte gehen in die Stadt, um Menschen zu unterstützen, die nicht in die Einrichtung kommen oder sich in einer akuten Krisenphase befinden. Tagesangebote und Freizeit: Tagesförderung: ein strukturierter Tagesablauf mit Aktivitäten, Training von Alltagsfertigkeiten, Kunst- und Arbeistherapie. Freizeit und Sport: inklusive Gruppen, Exkursionen, kreative Werkstätten – alles, was dazu beiträgt, soziale Kontakte zu stärken und Fähigkeiten für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln:
Die Kinderkrebshilfe Mainz e. V. wurde 2009 von Kinderärztinnen und Kinderärzten des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Mainz gegründet. Das Ziel ist es, die Heilungschancen von krebskranken Kindern zu verbessern und ihre Behandlung sowie den Krankenhausaufenthalt möglichst belastungsarm zu gestalten. Ein wichtiges Prinzip: Vorstand und wissenschaftlicher Beirat arbeiten ehrenamtlich, sodass der Großteil der Spenden direkt in die Hilfe und Forschung fließt. Schwerpunkte der Arbeit: Förderung der Krebsforschung: Unterstützung wichtiger Forschungsprojekte am Kinderonkologischen Zentrum der Universitätsmedizin Mainz, um Behandlungsprotokolle zu optimieren und Heilungsraten zu steigern. Stärkung der Behandlungsinfrastruktur: Anschaffung moderner medizinischer und wissenschaftlicher Geräte. Erweiterung des Fachpersonals: Finanzierung zusätzlicher Stellen für Ärzte, Pflegekräfte und Fachkräfte (z. B. Sporttherapeutin), um die Versorgungsqualität zu sichern. Verbesserung der Aufenthaltsumgebung: Projekte zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre im Krankenhaus: Gestaltung des Klinikparks, Renovierung von Stationen, Einrichtung von Aufenthaltsbereichen, Bereitstellung von WLAN auf der Station, damit die Kinder Kontakt zur Familie, Schule und Freunden halten können. Unterstützung des psychosozialen Wohlbefindens: Programme, die Kindern Aktivität und Motivation erhalten helfen (u. a. Sportangebote), sowie Unterstützung für die Familien. Besonderheit der Organisation ist die enge Verzahnung mit dem Universitätszentrum: Es handelt sich nicht um allgemeine Spendenarbeit, sondern um gezielte Unterstützung der einzigen universitären Kinderonkologie in Rheinland‑Pfalz, die Teil des Universitätszentrums für Tumorerkrankungen Mainz ist:
Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e. V. (Mainz)
Der Verein wurde 1984 gegründet. Das Ziel des Vereins ist es, das Leben von Familien zu erleichtern, in denen ein Kind eine Tumor‑ oder Leukämieerkrankung behandelt bekommt. Schwerpunkte der Arbeit: Unterstützung der Kliniken: Finanzierung der hämatologisch‑onkologischen Station A2 sowie der spezialisierten Ambulanz in der Klinik für Kinder‑ und Jugendmedizin der Universität Mainz. Elternhaus: Dies ist eine praktische Unterstützung: Begleitpersonen (meist Eltern) erhalten während der stationären Behandlung des Kindes Zimmer mit Komfortausstattung, eine Gemeinschaftsküche, einen Spielraum für Geschwisterkinder, Gesprächsräume sowie Garten und Terrasse. Rehabilitation und Erholung: Der Verein verfügt über eine Erholungseinrichtung in Gemünden: mehrere Häuser für die Erholung sowie ein Gemeinschaftsgebäude. Hier können sich Familien eine Auszeit nehmen und sich in ruhiger Umgebung erholen – und dabei trotzdem in erreichbarer Nähe für einen dringenden Klinikbesuch in Mainz bleiben. Psychologische und soziale Unterstützung: Ein Team (Sozialarbeiterinnen, Kunsttherapeutinnen, Musiktherapeutinnen) begleitet die Familie in allen Phasen – von Beginn der Behandlung bis zur Nachsorge (Nachbehandlungsbegleitung). Es gibt Selbsthilfegruppen, unter anderem für ehemalige Patientinnen (nach Abschluss der langen Therapie) sowie für Geschwisterkinder im Alter von 12–18 Jahren. Finanzielle Hilfe: Wenn durch die Erkrankung des Kindes die finanzielle Situation der Familie belastet wird, kann der Verein über den Sozialfonds eine informelle, «unbürokratische» Unterstützung leisten:
Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung, erworbenen Hirnschädigungen und psychischen Erkrankungen, damit sie ein selbstbestimmtes, sinnvolles Leben führen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Teil der Diakonie: Mitglied bei Diakonie Hessen und im Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe. Schwerpunkte der Angebote: Betreutes und stationäres Wohnen: Die Stiftung bietet rund 650 spezialisierte Plätze in verschiedenen Wohnformen an, darunter unterstütztes Wohnen sowie stationäre Einrichtungen mit rundum-der-Uhr-Betreuung. Tagesförderung und Freizeitangebote: Tageszentren für Menschen, die regelmäßige Unterstützung im Tagesablauf, in der Fähigkeitsentwicklung und sozialen Aktivitäten benötigen. Berufliche Teilhabe und Ausbildung: Dazu gehören Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), die seit 1977 staatlich anerkannt sind, sowie Programme zur Vorbereitung und Integration in den offenen Arbeitsmarkt. Beispielsweise wurden am Standort «Langauer Mühle» etwa 180 Arbeits- und Ausbildungsplätze eingerichtet. Therapeutische und pädagogisch‑psychologische Unterstützung: Individuelle und gruppenbasierte Programme, die auf Stabilisierung, Förderung der Selbstständigkeit und Entlastung der Familien ausgerichtet sind. Präventive Betreuung und Kurzzeitunterkunft: Kurzzeitige Unterbringung und Entlastungsangebote («Entlastung») für Betroffene und ihre Familien, um alltägliche Belastungen zu reduzieren und Krisen zu vermeiden. Bildung und Weiterbildung: Programme für Mitarbeiter*innen und Freiwillige sowie Aufklärungs- und Inklusionsprojekte zum Thema Behinderung:
HORIZONT - Peter und Maria Kinscherff-Stiftung für Seniorenhilfe (Schifferstadt)
Kampf gegen Armut und Einsamkeit unter älteren Menschen – Hilfe für alle, deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, um ein würdevolles Leben und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Schwerpunkte der Arbeit: Patenschaftshilfe (Patenschaftsprogramm): Regelmäßige monatliche finanzielle Unterstützung für Rentnerinnen mit geringem Einkommen. Spenderinnen übernehmen die Patenschaft für eine konkrete ältere Person. Soforthilfe: Einmalige finanzielle Hilfe in Krisensituationen - beispielsweise für unvorhergesehene Ausgaben, die die betroffene Person allein nicht bewältigen kann. Pflegeheime und Bewohner*innen (Unterstützung von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen): Zielgerichtete Aktionen für bedürftige Bewohner*innen in Pflegeheimen - zum Beispiel Gutscheine für kleine alltägliche Freuden, die das Leben leichter und angenehmer machen. Projekte «Besser Gemeinsam»: Organisation von Veranstaltungen für ältere Menschen: Ausflüge (z. B. Schifffahrt auf dem Rhein), Kinobesuche, Vorträge, Krimilesungen – alles, was dazu beiträgt, Einsamkeit zu überwinden und soziale Kontakte wiederherzustellen. Förderung von Organisationen: Jährlicher Förderpreis - 5 × 1000 Euro für Organisationen und Initiativen, die besonders herausragend älteren Menschen in der Region helfen. Unterstützung von digitaler Teilhabe, Präventions-Theater (Schutz vor Betrug), Nachbarschaftshilfen usw. Einkaufsgutscheine und Essensgutscheine: Gutscheine für Lebensmittel und Bedarfsartikel des täglichen Bedarfs, Gutscheine für Mittagessen sowie die Leistung «Essen auf Rädern» für ältere Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen:
Caritasverband für die Diözese Speyer e. V. (Speyer)
Regionalverband der Caritas in der Diözese Speyer – katholische Sozialhilfeeinrichtung im Rahmen der Freien Wohlfahrtspflege. Hauptarbeitsfelder: Hilfe für Familien und Kinder: Familienberatung; Unterstützung von Eltern in Krisensituationen; Kinderschutz und Gewaltprävention; Beratung und Unterstützung zu Erziehungsfragen und Konfliktlösung. Hilfe für ältere Menschen und Pflege: ambulante Pflegedienste; Pflegeberatung und Hilfe bei der Versorgungsplanung; Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege; Tageszentren und begleitetes Wohnen. Hilfe für Menschen mit Behinderung: begleitetes Wohnen und Tagesbeschäftigung; individuelle Unterstützungsplanung und gesellschaftliche Integration; Vermittlung in Beschäftigung und soziale Teilhabe. Suchthilfe und psychosoziale Unterstützung: Beratung zu alkohol-, drogen- und anderen Formen der Abhängigkeit; Motivationsarbeit und Weitervermittlung an fachspezifische Dienste; psychosoziale Beratung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Familien; Krisenprävention und Frühhilfe. Migrations-, interkulturelle und rechtliche Hilfe: Migrationsberatung; sprachliche und soziokulturelle Orientierung; Unterstützung bei der Beantragung von Dokumenten, der Wohnungssuche und Jobsuche; rechtliche und soziale Unterstützung für Geflüchtete und Zugewanderte. Soziale Hilfe in belastenden Lebenslagen: allgemeine Sozialberatung zu Themen wie Wohnen, Schulden, Leistungsansprüchen, Konflikten; Notfallhilfe und vorübergehende Unterbringung; Vermittlung zwischen der betroffenen Person und staatlichen oder sozialen Diensten. Weitere soziale Dienstleistungen: Jugendarbeit und Freizeitgestaltung; Projekte zur Stärkung lokaler Gemeinschaften; Sozialküchen und Lebensmittelhilfe (in ausgewählten Gemeinden). Zielgruppen: Familien mit Kindern in Krisensituationen; ältere Menschen und ihre Familien, die mit Pfagefragen konfrontiert sind; Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen; Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete sowie Personen mit Bedarf an interkultureller Unterstützung; Erwachsene in belastenden Lebenssituationen (Schulden, drohende Wohnungslosigkeit, Konflikte, Gewalt). Struktur und Netzwerk: Die Caritas Speyer ist über ein Netz lokaler Büros und spezialisierter Einrichtungen in der gesamten Diözese vertreten. Dazu gehören: Beratungsstellen in den größeren Städten (Speyer, Kaiserslautern, Neustadt u. a.); Pflegedienste und Tageszentren; stationäre und teilstationäre Einrichtungen für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung sowie für Personen in Krisensituationen; spezialisierte Projekte (zum Thema Sucht, Migration, Kinderschutz). Die Organisation arbeitet eng mit kirchlichen Einrichtungen, Kommunen, medizinischen und sozialen Trägern der Region zusammen:
Regionalverband der Caritas in den Regionen Mosel‑Eifel‑Hunsrück – katholische Sozialhilfeeinrichtung im Rahmen der Freien Wohlfahrtspflege. Der Verband ist Teil des Deutschen Caritasverbands e. V. und des Caritasverbands für die Diözese Trier e. V. Hauptarbeitsfelder: Allgemeine Sozialberatung: Beratung zu Wohnungsfragen, Schulden, Leistungsansprüchen und Konflikten; Schuldner‑ und Insolvenzberatung; Vermittlung zwischen der betroffenen Person und staatlichen oder sozialen Diensten; Organisation von Heil‑ und Kuraufenthalten (Kuren). Suchtberatung und Suchtprävention: psychosoziale Beratungs‑ und Behandlungsstelle; Beratung zu alkohol‑, drogenbezogenen Abhängigkeiten sowie Glücksspiel‑ und Mediensucht; Vorbereitung und Weitervermittlung zur Entgiftung sowie zur stationären oder ambulanten Rehabilitation; ambulante Nachsorge; Angehörigenberatung; Begleitung im Rahmen einer Substitutionstherapie; die Hilfe ist vertraulich und kostenfrei. Migrationsberatung: Beratung von Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteten (Flüchtlingssozial‑ und Verfahrensberatung); Unterstützung bei der Beantragung von Dokumenten, der Wohnungssuche und Jobsuche; sprachliche und soziokulturelle Orientierung. Hilfe für ältere Menschen und Pflege (Pflege & Gesundheit): fünf ambulante Sozialstationen in Lutzerath, Treis‑Karden, Zell, Bernkastel‑Kues und Wittlich; Grund‑ und medizinische Pflege im häuslichen Umfeld; Pflegeberatung; Essenslieferung (Essen auf Rädern); ambulanter Hospiz‑ und Palliativberatungsdienst. Hilfe für Familien, Kinder und Jugendliche: Schwangerenberatung; Programm «Frühe Hilfen» und Familienhebammen zur Unterstützung von Familien; Familienberatung und Unterstützung in Erziehungsfragen. Hilfe für Menschen mit Demenz: Beratungs‑ und Koordinierungsstelle mit Schwerpunkt Demenz. Not‑ und Sachhilfe: Tafeln (Cochemer Tafel, Wittlicher Tafel); Caritas‑Begegnungsstätte in Wittlich; materielle Unterstützung für Bedürftige. Zielgruppen: Menschen mit Suchterkrankungen und ihre Angehörigen; ältere Menschen und ihre Familien, die Pflege benötigen; schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörige (Hospizversorgung); Migrantinnen und Migranten, Geflüchtete und Zugewanderte; Familien mit Kindern in Krisensituationen, Schwangere; Menschen mit Demenz und deren Angehörige; Personen in belastenden Lebenslagen (Schulden, drohende Wohnungslosigkeit, Konflikte); die breite Öffentlichkeit über Tafeln und die Begegnungsstätte. Struktur und Netzwerk: Zum Verband gehören: zwei Geschäftsstellen (Cochem und Wittlich); zwei Außenstellen (Bernkastel‑Kues und Zell); fünf Sozialstationen (Lutzerath, Treis‑Karden, Zell, Bernkastel‑Kues, Wittlich); zwei Tafeln (Cochem und Wittlich); Begegnungsstätte Wittlich. Die Organisation kooperiert eng mit kirchlichen Einrichtungen, Kommunen, medizinischen und sozialen Trägern der Region und ist Gesellschafterin der Pflegegesellschaft St. Martin Trier:
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