Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Regionalverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Hauptarbeitsfelder: Kindertagesstätten: Mehr als 20 Kindertagesstätten und Hortgruppen in Orten des Landkreises Bautzen: Bautzen, Bischofswerda, Burkau, Cunewalde, Demitz-Thumitz, Frankenthal, Großpostwitz, Halbendorf/Spree, Hochkirch, Kirschau, Milkel, Radibor, Schmölln-Putzkau, Sohland, Uhyst a. T., Weigsdorf‑Köblitz, Großröhrsdorf, Rothnaußlitz; Kindertagespflege «Brückenzwerge», Demitz‑Thumitz; Projekt «Gemeinsam vor Ort» - Integration präventiver Arbeit in Kindertagesstätten. Hilfen zur Erziehung: Erziehungs- und Familienberatungsstelle - in Bautzen (Löbauer Straße 48) und Bischofswerda (Lutherstraße 18); Erziehungs- und Familienberatungsstelle Kamenz (Macherstraße 5, 01917 Kamenz); Beratung für Kinder und Angehörige von inhaftierten Vätern; Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH); Erziehungsbeistandschaft; Betreuungshilfe und Vermittlung gemeinnütziger Arbeitsstunden; Heilpädagogische Förderstelle. Schulbegleitung; Schulsozialarbeit - in Kamenz, Elstra, Bautzen. Netzwerk für präventiven Kinderschutz; Jugendtreff Großpostwitz. Suchtkrankenhilfe: Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Menschen mit Suchtrisiko oder Suchterkrankung - Löbauer Straße 48, Bautzen; Tel. 03591-3261‑140. Ambulant betreutes Wohnen; Begleitetes Wohnen Jenkwitz; Wohnungslosenhilfe; Externe Suchtberatung in Justizvollzugsanstalten; Kontakt- und Begegnungsstätte - Tagestreff in Bautzen; Fachstelle Suchtprävention - Prävention von Süchten, Programm «GLÜCK SUCHT DICH»; Projekt «FALLSCHIRM»; Außenberatung in Bischofswerda und Kirschau, Kliniksprechstunden; Frühintervention bei Erstkontakt mit Alkohol- und Drogenkonsumenten (FreD); Elternkreis suchtgefährdeter Kinder und Jugendlicher; Portal DigiSucht – digitale Suchtberatung. Pflege & Betreuung: Seniorengerechtes Wohnen; Ambulante Pflege - Sozialstation; AWO‑Herz‑Treff - Begegnungsstätte für ältere Menschen; Psychotherapeutisches Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (HeilprG); Raummiete für Veranstaltungen und Feiern. Demokratiearbeit: Partnerschaft für Demokratie Bautzen - Koordination von Projekten zur demokratischen Entwicklung (Ansprechpartnerin: Doreen Stahl). Zielgruppen: Kinder im Vorschul- und Schulalter (Kindertagesstätten, Hortgruppen, Schulsozialarbeit); Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche in Krisen- und Konfliktsituationen; Menschen mit Süchten und ihre Angehörigen; Wohnungslose; ältere Menschen, die Pflege und Unterstützung benötigen; Kinder und Angehörige von Inhaftierten; Inhaftierte (externe Suchtberatung in Justizvollzugsanstalten); Kinder und Erwachsene, die psychotherapeutische Hilfe benötigen:
Stiftung Sächsische Behindertenselbsthilfe – Otto Perl (Chemnitz)
Die Stiftung fördert die Selbstorganisation und Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung in Sachsen. Welche Leistungen unterstützt die Stiftung: Einmalige Hilfen für Menschen mit Behinderung - zur Abwendung akuter persönlicher Notlagen, wenn alle staatlichen und versicherungsrechtlichen Leistungen bereits ausgeschöpft sind. Zwingende Voraussetzungen: Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises, dauerhafter Wohnsitz in Sachsen und ein Einkommen im Rahmen der Regelsätze der Sozialhilfe. Bildungsangebote für Erwachsene mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung sowie für deren Angehörige. Schaffung von Begegnungs- und Kommunikationsräumen, insbesondere im Rahmen der Selbstorganisation von Menschen mit Behinderung. Beseitigung von Barrieren - Investitionsmaßnahmen zur Schaffung barrierefreier Begegnungs- und Beratungsstellen; Beratung zu barrierefreiem Bauen. Projektförderung für gemeinnützige Selbstorganisations-Vereine, die in Sachsen tätig sind (z. B. Behindertenverband Leipzig, Landeshilfsmittelzentrum für Blinde und Sehbehinderte Sachsen u. a.):
SLS - Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e. V. (Dresden)
Zusammenschluss von Wohlfahrtsverbänden, Selbsthilfeverbänden und der Gesellschaft gegen Alkohol- und Drogengefahren, die im Bereich der Suchtkrankenhilfe und Suchtprävention tätig sind. Landesstelle für Sachsen. Dem SLS gehören an: Arbeiterwohlfahrt Sachsen (AWO); Caritasverband Bistum Dresden-Meißen; DRK Landesverband Sachsen (Deutsches Rotes Kreuz); Diakonie Sachsen; PARITÄT Sachsen; Kreuzbund Diözesanverband Dresden-Meißen; Blaues Kreuz in Deutschland, LV Sachsen; Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, LV Sachsen; Gesellschaft gegen Alkohol- und Drogengefahren Sachsen. Hauptarbeitsfelder: Koordinierung und Entwicklung der Suchtkrankenhilfe; Koordinierung fachspezifischer Aufgaben im Suchtbereich in Sachsen; Zusammenarbeit mit der Landesregierung, Körperschaften des öffentlichen Rechts und politischen Parteien; Monitoring, Statistik und Dokumentation (Suchthilfe-Monitoring); jährliche Berichte und Faktenblätter zur Suchthilfe, Suchtberatung und Suchtprävention. Suchtprävention Sachsen: Die SLS ist Träger der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen (drei Vollzeitstellen); Entwicklung und Koordinierung von Präventionsprojekten; thematische Schwerpunkte: Alkohol, illegale Drogen, Cannabis, Medikamente, Tabak, pathologisches Glücksspiel, Medienabhängigkeit. Zielgruppen: Kindertagesstätten, Schulen, Betriebe, Jugendliche, Eltern, ältere Menschen; konkrete Projekte: «Lebenskompetenzen im Gepäck», «FreD» (Frühintervention), «GEDANKENRAUSCH», «Glück sucht dich», «JugendFilmTage», «KlarSicht-Koffer», «Net-Piloten», «Trampolin», «Eigenständig werden», «MOVE» u. a.; familiäre Prävention, Arbeit mit suchtbelasteten Familien. Unterstützung der Sucht-Selbsthilfe: Unterstützung von Selbsthilfegruppen in Sachsen; Koordinierung und Austausch zwischen Selbsthilfeorganisationen; SLS-Anerkennungspreis - jährliche Auszeichnung für ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Selbsthilfe (gefördert durch AOK PLUS). Unterstützung von Eltern und Kindern, die von Sucht betroffen sind: Unterstützung von Eltern mit Kindern, die suchtmittelgefährdet oder suchtkrank sind; zielgerichtete Familienarbeit. Informations- und Öffentlichkeitsarbeit: Aufklärung und Publikationen; Broschüre zu den Themen Alkohol und Schwangerschaft (gemeinsam mit der Thüringer Landesstelle); Fachbibliothek mit Mediathek und methodischen Materialien (kostenloser Verleih); Durchführung von Fachtagungen und Seminaren zu aktuellen Suchtthemen. Online-Datenbank der sächsischen Suchthilfe: öffentlich zugängliche Datenbank: Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen, Fachkliniken, Wohnprogramme, Wohnraum für CMA-Patienten (Chronisch Mehrfach Abhängige); verfügbar über. Politische Arbeit: Mitwirkung im Landesfachausschuss Suchtprävention (Arbeitsgruppe des Landespräventionsrates); Beteiligung an Bundes- und Europa-Projekten sowie Kooperationen; politische Stellungnahmen und Initiativen (z. B. zur Werbung und Besteuerung von psychoaktiven Substanzen). In Fachmaterialien behandelte Themen: Alkohol, illegale Drogen, Cannabis, Medikamente, Tabak; pathologisches Glücksspiel; Medienabhängigkeit; Digitalisierung der Suchthilfe. Zielgruppen: Fachkräfte und Organisationen der Suchthilfe und Suchtprävention in Sachsen; Selbsthilfegruppen und Ehrenamtliche; Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (über schulische und außerschulische Prävention); Eltern und suchtbetroffene Familien; Betriebe (Prävention am Arbeitsplatz); ältere Menschen (Prävention im Alter); Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kindertagesstätten und Schulen; informationssuchende Personen zur Thematik Sucht (Allgemeinbevölkerung):
DSKN - Deutsche Stiftung Kranke Neugeborene (Dresden)
Die Stiftung verbessert die medizinische Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen und unterstützt deren Familien. Sie verfolgt sieben zentrale Ziele: Optimaler Start im Entbindungssaal - Sicherstellung der bestmöglichen Hilfe ab den ersten Lebensminuten. Übersektorale und interprofessionelle Zusammenarbeit - Koordination aller am Hilfeprozess Beteiligten in der Region. Optimierung der Versorgung nach der Ersthospitalisierung - Gewährleistung der Versorgungskontinuität nach der Entlassung. Umsetzung wissenschaftlicher Forschung in die klinische Praxis (bench to bedside) - Förderung innovativer Behandlungsmethoden. Stärkung der Kompetenzen der Eltern - Unterstützung der Familien bei der langfristigen Entwicklung des Kindes. Qualitätskontrolle durch klinisches Benchmarking - Vergleichsanalyse der Behandlungsqualität. Gesellschaftlicher und politischer Dialog - Jährliches Forum «Forum on the future» zur Diskussion der Zukunft der Neonatologie mit Politikern, Medizinerinnen und Medizinern sowie Eltern. Zusätzliche Projekte: Podcast NeoCast (regelmäßige Folgen für Neonatologinnen und Neonatologen sowie Eltern), Schülerprojekte (Projekte für Schülerinnen und Schüler), NeoDiary (Tagebuch für Eltern von Frühgeborenen). Die Stiftung ist Mitglied im Global Sepsis Alliance und beteiligt sich an internationalen Initiativen zur Bekämpfung von Sepsis:
Schwerpunkte der Arbeit: Die Stiftung fungiert als Muttergesellschaft für drei Tochtergesellschaften und ist für die strategische Planung sowie für schulische und berufliche Bildung zuständig. Struktur der Unternehmensgruppe: Diakoniewerk Oberlausitz gGmbH – Leistungen für Menschen mit Behinderung, darunter: Wohnen – Besondere Wohnformen, Außenwohngruppen, ambulante Dienste. Es stehen etwa 400 Plätze in besonderen Wohnformen und 53 Plätze in Außenwohngruppen zur Verfügung. Oberlausitzer Werkstätten (OLW) - Werkstätten für Menschen mit Behinderung (§ 219–227 SGB IX). Etwa 1200 Beschäftigte an sechs Standorten in den Landkreisen Bautzen und Görlitz: Arbeitsbeschäftigung, berufliche Ausbildung, Qualifizierungs- und Betreuungsbereich. Dienstleistungsbereich – Catering, technische Hausdienste, Gebäudereinigung, Wäscheversorgung, Empfang. Diakonisches Werk im Kirchenbezirk Löbau‑Zittau gGmbH - soziale Beratung, frühkindliche Bildung (717 Plätze in Kindertagesstätten), Hilfe für ältere Menschen (187 Plätze in Altenheimen, Tagespflege, ambulante und kurzzeitige Hilfen), Beratungsangebote für Schwangere, Paare und Familien, Jugendberatung, Schuldner‑ und Insolvenzberatung. Schulische und berufliche Bildung (im Zuständigkeitsbereich der Stiftung): Evangelisch‑diakonische Grundschule Löbau - inklusiver Unterricht; Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung (Löbau und Großhennersdorf); Evangelische Berufsfachschule für Sozialwesen (Löbau); Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege (Großhennersdorf):
Theodor Fliedner Stiftung Sachsen gGmbH (Hohndorf)
Das Zentrum in Hohndorf wird als «Dorf im Dorf» bezeichnet: Mehrere Häuser auf einem Gelände bilden einen Campus, auf dem Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, Familien mit behinderten Angehörigen sowie ältere Menschen gemeinsam wohnen. Schwerpunkte der Arbeit: Besondere Wohnform - stationäre Unterbringung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in der Wohnstätte Hohndorf. Ambulante Eingliederungshilfe / fliedner mobil - mobile Betreuung und Hilfe für Menschen mit Behinderung im eigenen Zuhause. Sozialer Wohnraum (Mietwohnungen) - barrierearme Mietwohnungen in Hohndorf für Menschen mit Behinderung. Hilfe für ältere Menschen - Theodor‑Fliedner‑Haus Hohndorf (Altenheim mit 57 Plätzen) und Tagespflege Hohndorf (tägliche Betreuung). Betreutes Wohnen - in der Ernst‑Schneller‑Siedlung. Zentrale Beratungsstelle - Beratungsmanagement, Filiale im Ortskern von Hohndorf. Grundprinzip der Einrichtung: integrative Wohnformen – Menschen mit und ohne Behinderung sowie jüngere und ältere Bewohner leben in Nachbarschaft zueinander:
Die Hospitalstiftung der Stadt Pirna unterstützt ältere, bedürftige und kranke Einwohner der Stadt Pirna. Schwerpunkte der Arbeit: Unmittelbare finanzielle Unterstützung - einmalige Zuwendungen an Bürgerinnen und Bürger, um akute persönliche Notlagen abzuwenden, wenn andere Hilfsformen nicht ausreichen oder zeitlich nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Voraussetzung: Das Einkommen der Antragstellerin/des Antragstellers darf die Höhe des doppelten Regelsatzes der Sozialhilfe zuzüglich angemessener Wohnkosten nicht überschreiten. Indirekte Unterstützung über Wohnraum - die Stiftung besitzt eine Seniorenwohnanlage und subventioniert die Miete für deren Bewohnerinnen und Bewohner: ältere Menschen, bedürftige Personen, Menschen mit Behinderung sowie sozial benachteiligte Personen. Subsidiaritätsprinzip - die Stiftung greift nur ein, wenn staatliche und versicherungsrechtliche Leistungen ausgeschöpft oder nicht ausreichend sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Unterstützung; die Entscheidung trifft der Stiftungsvorstand im Rahmen des verfügbaren Budgets. Antragsstellung und Auszahlung - Anträge sind schriftlich an die Stiftung zu richten. Die Leistung erfolgt als zweckgebundener, nicht rückzahlbarer Zuschuss; eine Nachweispflicht für den Mittelverbrauch besteht:
Zusammengeführte Beratungsstelle der Diakonie im Vogtlandkreis. Entstanden aus dem Zusammenschluss der Beratungsangebote von Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e. V. und Diakonisches Werk Auerbach e. V. Hauptarbeitsfelder: Behindertenberatung: Hilfe für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige; Unterstützung in sozialen und rechtlichen Fragen, Beantragung des Grades der Behinderung, Wohnungssuche, Rehabilitation; in Plauen (Albertplatz 12), Oelsnitz (Kirchplatz 2), Auerbach; Selbsthilfegruppen in Auerbach und Falkenstein. Ehe-, Familien- und Lebensberatung: Beratung von Paaren und Familien in Krisensituationen; integrierte Familienberatungsstelle – in Plauen (Albertplatz 12) und Klingenthal. Ehrenamt: Ehrenamtliche in Teestuben, Flashpoint, Telefonseelsorge, Markuskeller; Leitung von Selbsthilfegruppen; Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete; «Treffpunkt Kulturfabrik» – kulturelles Ehrenamtsprojekt in Auerbach. Erziehungsberatung: individuelle und familiäre Beratung zu Erziehungsfragen; in Plauen (Albertplatz 12), Auerbach, Klingenthal. Jugendgerichtshilfe / Täter-Opfer-Ausgleich: ambulante Maßnahmen nach dem JGG; Programm «Täter-Opfer-Ausgleich» (Wiedergutmachung zwischen Täter und Opfer); in Oelsnitz (Kirchplatz 2). Kompetenzagentur / Jugendberatung: Unterstützung von jungen Menschen auf dem Weg in Bildung und Beruf. Kinder- und Jugendzentrum «Markuskeller»: Kinder- und Jugendtreff an der Markuskirche (Morgenbergstr., Plauen); Theaterprojekt, offene Jugendarbeit. Migrationshilfe: Jugendmigrationsdienst (JMD) – für junge Menschen von 12–27 Jahren; Migrationsberatung für Erwachsene (MBE); in Plauen (Friedensstraße 24), Oelsnitz (Kirchplatz 2). Schulsozialarbeit: Sozialarbeit an Schulen im Vogtlandkreis. Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung: Beratung bei Fragen der Schwangerschaft und in Konfliktsituationen. Suchtberatung: für Menschen mit Abhängigkeit von Alkohol, Drogen, Medikamenten, Glücksspiel und nicht-stofflichen Süchten sowie deren Angehörige; individuelle, Gruppen- und Familienberatung; Krisenintervention, soziale Beratung; Vermittlung in Entgiftung und Rehabilitation, Vorbereitung und Beantragung der medizinischen Rehabilitation; Nachsorge nach Therapie, Vermittlung in Selbsthilfegruppen; Drogenhilfe «Flash Point» - offenes Angebot in Plauen (Marktstr. 15); Teestuben - Tagesbegegnungsstätten in Plauen, Auerbach, Oelsnitz und Adorf: Hilfe im Alltag, Hygiene, Arbeitstherapie, Alltagskompetenzen, Begleitung zu Behörden; Nachsorgewohnen - begleitetes Wohnen nach der Rehabilitation; Brotkorb - materielle Hilfe; Seminare: Rauchfrei, STAR (Rückfallpräventionsprogramm), SKOLL (Selbstkontrolltraining), FreD+C (Frühintervention), Stressmanagement, MUT (Mütter-Unterstützung), SHIFT (Elterntraining); Präventionsprogramme für Kindertagesstätten, Schulen, Eltern, Betriebe; betriebliche Suchtkrankenhilfe; Multiplikatorenschulungen. Telefonseelsorge: telefonische und Chat-Beratung; ehrenamtliche Arbeit in Auerbach und Plauen. Zielgruppen: Einrichtungen (Schulen, Kindertagesstätten, Betriebe) - im Rahmen präventiver Arbeit; Familien, Paare, Eltern, Kinder und Jugendliche in Krisen- und Konfliktsituationen; Kinder und Jugendliche (Markuskeller, Schulsozialarbeit); Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie deren Angehörige; Menschen mit Süchten und ihre Angehörigen; Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete (Erwachsene und Jugendliche 12–27 Jahre); minderjährige Straffällige; schwangere Frauen in Konfliktsituationen:
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