Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Teil des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Tätigkeitsgebiet: Kreis Börde in Sachsen‑Anhalt; Schwerpunktstädte: Haldensleben, Oschersleben, Wolmirstedt, Oebisfelde u.a. Schwerpunkte der Arbeit: Medizinische und Notfallversorgung: Betrieb des Rettungsdienstes und des Sanitätsdienstes (Krankentransport); Organisation von Bereitschaftsdiensten und medizinischer Betreuung bei Großveranstaltungen; Erste‑Hilfe‑Kurse für Privatpersonen, Unternehmen und Schulen; Aus‑ und Weiterbildung von Fachkräften (z. B. Notfallsanitäter, Rettungssanitäter). Soziale Arbeit und Pflege: Ambulante Pflege - Unterstützung von Menschen im eigenen Zuhause; Stationäre und teilstationäre Pflegeangebote für ältere Menschen und pflegebedürftige Personen; Tageszentren und Tagesgruppen; Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Unterstützung von vulnerable Gruppen: Hilfe für Geflüchtete und Menschen in schwierigen Lebenslagen (einschließlich Beratung, Sachhilfe, Begleitung); Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien (auch in Krisensituationen); Programme für ältere Menschen (Seniorentreffs, Begleitung, Prävention von Einsamkeit). Prävention und Aufklärung: Kurse zu Sicherheit und gesundem Leben; Schulprojekte (z. B. Schulsanitätsdienst - Schulsanitätergruppen); Prävention häuslicher Gewalt, Sucht und anderer sozialer Risikofaktoren. Ehrenamt und ziviler Engagement: Koordination von Ehrenamtlichen in sozialen und rettungsdienstlichen Aufgaben; Programme des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD); Förderung der Ortsvereine und des Jugendrotkreuzes:
Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e. V. (Halle / Saale)
Die Stiftung ist seit 1991 tätig. Ihr Anliegen ist es, Familien zu unterstützen, in denen ein Kind an Krebs erkrankt ist. Die Hilfe wird umfassend und in allen Phasen geleistet: von der Diagnosestellung über die gesamte Dauer der Therapie bis hin zur Nachsorge nach der Behandlung. Dabei liegt der Fokus auf der gesamten Familie – nicht nur auf dem erkrankten Kind. Was die Stiftung konkret leistet: Psychosoziale Unterstützung; Hilfe bei Fragen rund um Behandlung und Rehabilitation; Beratung zu sozialen und rechtlichen Anliegen; Begleitung in Trauer- und Verlustsituationen; Arbeit mit Geschwistern erkrankter Kinder (sogenannte «Geschwisterarbeit»). Die Stiftung arbeitet eng mit der Universitätsklinik in Halle (Saale) und dem Projekt Kinderplanet zusammen - für die Familien bildet dies während der Behandlungszeit einen wichtigen Ankerpunkt:
AWO - Arbeiterwohlfahrt Regionalverband Halle-Merseburg e. V. (Halle / Saale)
Regionalverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) für die Städte Halle und Merseburg und Umgebung. Überparteilicher und konfessionsfreier Wohlfahrtsverband, der Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Hauptarbeitsfelder: Kindertagesstätten und Horte: In Halle (Saale): Kita «Bummi» (Harzgeroder Str. 47), Kita «Goldener Gockel» (Traberstr. 17), Kita «Zwergenhaus» (Wettiner Str. 5); In Merseburg: Kita «Am Weinberg» (Weinberg 6b), Kita «Buratino» (Otto-Lilienthal-Str. 58a), Kita «Feldmäuse» (Knapendorfer Weg 92), Kita «Meuschau» (Dorfstr. 52), Kita «Zwergenhäuschen» (Naumburger Str. 86); Hort «Am Zollrain» (Halle, Harzgeroder Str. 49), Hort Grundschule «Otto-Lilienthal» (Merseburg); Träger – SDA Soziale Dienst Arbeiterwohlfahrt gGmbH / AWO Kindertageseinrichtungen Halle (Saale) gGmbH. Erziehungshilfen: Ambulante Erziehungshilfen - Trakehnerstr. 47, Halle; Teilstationäre Hilfe: Tagesgruppe TAFF (Halle); Stationäre Erziehungshilfen - Zerbster Str. 43, Halle; Kinder-, Jugend- und Familienzentrum „Dornröschen"; Kinderdruckwerkstatt; Schulsozialarbeit - Merseburg, Halle; Jugend- und Familienberatung. Suchtberatung: Besteht seit 1993; kostenlose, vertrauliche (auf Wunsch anonyme) Beratung für Menschen mit Suchterkrankung und deren Angehörige; Themen: Alkohol, illegale Drogen, Glücksspiel, Medikamente, nicht-stoffliche Süchte; individuelle, Paar- und Familienberatung, Gruppenangebote; Vermittlung in Entgiftung und Rehabilitation; digitale Suchtberatung (suchtberatung.digital); Projekt DigiSucht (01/2024–12/2026, gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt); Finanzierung: Stadt Halle, Saalekreis, Land Sachsen-Anhalt, Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland; Standorte: Suchtberatungsstelle Halle (Saale), Trakehnerstr. 20 - Tel. 0345-8057066; Suchtberatungsstelle Merseburg, Weiße Mauer 52 - Tel. 03461-74020; Außenstelle Querfurt, Kirchplan 1 - Tel. 034771-719518; Außenstelle Bad Dürrenberg, Lutherstr. 20 - Tel. 0176-43660407; Außenstelle Mücheln, Rudolf-Breitscheid-Str. 18 - Tel. 03461-74020. Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis: Besteht seit 2009; für Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführende Schulen und Gymnasien, Betriebe, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren; Themen: Alkohol, Cannabis (Programm «Quo Vadis»), Medienabhängigkeit, Kinder aus suchtbelasteten Familien; Programme aus der Grünen Liste Prävention; Frühintervention (FreD); Finanzierung: Saalekreis und Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Sachsen-Anhalt; Standort: Neumarkt 5, 06217 Merseburg - Tel. 03461-259206. Beratung und Begleitung von Menschen mit Süchten und psychischen Erkrankungen (ANKER): Programm ANKER - Hilfe für Menschen mit Doppeldiagnose (Sucht + psychische Erkrankung); Zusammenarbeit mit dem AWO Psychiatriezentrum Halle (Zscherbener Str. 11, Halle). Schulden- und Insolvenzberatung: Kostenlose, vertrauliche Beratung; Hilfe bei Kontopfändung, Stromsperrung, Mietschulden; Finanzierung: Land Sachsen-Anhalt und Stadt Halle; Standort: Hallorenstr. 31a, 06122 Halle – Tel. 0345-78287932. Schwangerschaftsberatung: Beratung zu allen Fragen der Schwangerschaft, auch in Konfliktsituationen (§ 218/§ 219 StGB); nach Schwangerschaftsabbruch oder nach der Geburt; kostenlos, vertraulich, auf Wunsch anonym; Standorte: Halle (Zerbster Str. 14, Tel. 0345 9772981) und Merseburg (Neumarkt 5, Tel. 03461-210717). Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt und Stalking: Opferschutzeinrichtung; proaktive Krisenintervention nach Polizeieinsatz; für Frauen und Männer ab 18 Jahren; Gruppenangebote, Fortbildung von Fachkräften; Standort: Halle (Saale), Tel. 0345 6867907. Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt (Lichtung): Beratung, Begleitung und Unterstützung von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben; kostenlos, auf Wunsch anonym; Standort: Wilhelm-Külz-Str. 22, 06108 Halle - Tel. 0345-5230028. Seniorenarbeit: Seniorenheime: «Haus Silberhöhe» (Querfurter Str. 13, Halle, Tel. 0345-7779777), «Lindenhof» (Beesener Str. 227, Halle), «Drosselweg», «Schöne Aussicht», «Lindenblüte» (Halle); Besonderheit «Haus Silberhöhe»: Kneipp-Anwendungen, eigene Küche, Park; Kurzzeitpflege; Veranstaltungen für ältere Menschen in Halle; eigene Küche. Projekte und Ehrenamt: Aktion Zuckertüte - Hilfe für Erstklässlerinnen und Erstklässler aus bedürftigen Familien; Aktion Sterntaler - Weihnachtsgeschenke für Kinder; Café 22 - Begegnungs- und Bildungsort (August-Bebel-Str., Halle); Lesebiene - Leseförderprojekt; Hilfe für die Ukraine - Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine; Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD); Notschlafstelle - Übernachtungsmöglichkeit für wohnungslose Menschen; Stiftung humalios - eigene Stiftung. Zielgruppen: Kinder im Vorschul- und Schulalter (Kindertagesstätten, Hortgruppen, Schulsozialarbeit); Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien, die Unterstützung in der Erziehung benötigen; Menschen mit Süchten (Alkohol, Drogen, Medikamente, Glücksspiel) und ihre Angehörigen; Menschen mit Süchten und begleitenden psychischen Erkrankungen (ANKER); Menschen mit Schuldenproblemen; schwangere Frauen (auch in Konfliktsituationen); Opfer häuslicher Gewalt und Stalkings (Frauen und Männer ab 18 Jahren); Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind; ältere Menschen, die Pflege und Begleitung benötigen; wohnungslose Menschen (Notschlafstelle); Kinder aus suchtbelasteten Familien:
Die Organisation ist in der Region Altmark tätig und gehört zum Verbund der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Ihre Mission besteht darin, Menschen, denen aufgrund von Krankheit, Alter oder Behinderung der Umgang mit den alltäglichen Anforderungen schwerfällt, individuell zu unterstützen. Arbeitsschwerpunkte: Haus- und ambulante Hilfe. Begleitung im Alltag: Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben, Koordination von Leistungen sowie Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsproblemen; Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen. Neben älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen unterstützt die AWO Sozialdienst Altmark GmbH auch Familien, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Suchterkrankungen - hierfür besteht eine fachliche Präventions- und Beratungsstelle; Unterstützung von Migrantinnen und Migranten. Ein eigenes Arbeitsfeld ist die Beratung und Begleitung von Menschen, die nach Deutschland gekommen sind oder hier vorübergehend Schutz suchen. Infrastrukturaufbau: Die Organisation betreibt verschiedene Einrichtungen, darunter Kinder- und Jugendeinrichtungen (z. B. Jugendfreizeitzentrum «Kroko» in Kalbe), Mehrgenerationenhäuser (Mehrgenerationenhaus in Salzwedel) sowie Kindertagesstätten (Kindertagesstätte «Pünktchen» in Kalbe). Weiterbildung: Die Einrichtung führt Kurse und Fortbildungsprogramme für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch:
Magdeburger Förderkreis krebskranker Kinder e. V. (Magdeburg)
Die Stiftung leistet umfassende Unterstützung für Familien, in denen ein Kind an Krebs erkrankt ist, und verfolgt das Prinzip «Hilfe in der Nähe»: ohne medizinische Leistungen zu duplizieren, aber Bedarfe abzudecken, die außerhalb der klinischen Versorgung liegen. Psychosoziale Unterstützung der Familie: Individuelle Beratung, Begleitung in verschiedenen Krankheitsphasen, Hilfe zur Stressreduktion und zur Verbesserung der Kommunikation innerhalb der Familie. Arbeit mit den Geschwistern des erkrankten Kindes (Geschwisterarbeit): Für die Geschwister werden spezielle Treffen und Programme angeboten, in denen sie ihre Gefühle sicher äußern können, ohne sich in der Krisensituation als «nachrangig» zu fühlen. Begleitung im Gesundheits- und Sozialsystem: Hilfe beim Verständnis von Rechten und Leistungen, bei der Antragsstellung und Dokumentenabwicklung, bei der Suche nach Rehabilitationseinrichtungen, palliativen und anderen Angeboten sowie Koordination zwischen verschiedenen Dienststellen. Finanzielle und materielle Unterstützung: Bereitstellung von Mitteln zur Deckung alltäglicher Kosten im Zusammenhang mit der Behandlung (z. B. Fahrtkosten, Unterkunft in der Nähe der Klinik, Anschaffung notwendiger Gegenstände) sowie zielgerichtete Hilfe in akuten Notsituationen. Organisation von Freizeitangeboten und «Erholungspausen» für die Familie: Veranstaltungen für Kinder und Eltern, die dazu beitragen, den emotionalen Druck zu senken und ein Gefühl von Normalität aufrechtzuerhalten:
Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH (Oberharz am Brocken)
Das Diakonie-Krankenhaus Harz ist eine kirchliche Klinik in Elbingerode (Harz), die zur Diakonie gehört. Sie spezialisiert sich auf Innere Medizin, Psychiatrie, Psychosomatik und vor allem auf die Behandlung von Suchterkrankungen – vom Entzug über die Rehabilitation bis zur Nachsorge. Stationäre Versorgung (Krankenhaus): Innere Medizin (40 Betten, 4 mit Monitorüberwachung): Behandlung akuter und chronischer Innerer Erkrankungen, internistische Notfallversorgung; Qualifizierter Alkoholentzug – kassenanerkanntes Programm über 12–14 Tage; Endoskopie (Gastroskopie, Koloskopie, Polypektomie, Hämorrhoidenligatur); Sonografie (Abdomen, Schilddrüse, Herz, Gefäße); Funktionsdiagnostik (EKG, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG, Spirometrie, Prädiagnostik Schlafapnoe); Diabetikerschulung und Ernährungsberatung; Labordiagnostik (in Kooperation mit dem Harzklinikum Wernigerode); Sozialdienst und Krankenhausseelsorge. Psychiatrie (26 Betten, offene Station): Entgiftung von Medikamenten und Drogen; Behandlung begleitender psychischer Störungen (Angst, Depression, Psychosen) bei Suchterkrankungen; EMDR-Therapie bei Angststörungen; Gruppen- und Einzeltherapie, Ergotherapie, Musiktherapie, Physiotherapie, Erlebnispädagogik; Angehörigenarbeit, Sozialberatung; Dauer: 2–3 Wochen bei psychischen Erkrankungen, 4-5 Wochen bei Entgiftung, ab wenigen Tagen bei Krisenintervention; Psychosomatik und Psychotherapie - eigene Fachstation. Traumatherapie für Frauen - spezialisiertes Programm. Suchtbehandlung: Die Klinik verfügt über eine langjährige Spezialisierung auf die Behandlung von Suchterkrankungen. Sie verbindet internistischen (Alkohol) und psychiatrischen (Drogen, Medikamente) Entzug mit anschließender Rehabilitation. Alkoholabhängigkeit – Entzug auf der Inneren Abteilung; Drogenabhängigkeit – Entzug in der Psychiatrie; Medikamentenabhängigkeit (Beruhigungsmittel, Schlaftabletten, Schmerzmittel) - in der Psychiatrie. Rehaklinik Sucht: Stationäre Rehabilitation (140 Betten, parkähnliches Gelände, Gruppen zu ca. 8 Personen): Dauer: 13 Wochen bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, 22 Wochen bei Drogenabhängigkeit; Individueller Therapieplan; multiprofessionelles Team; Therapieelemente: Einzel- und Gruppengespräche, Ergo- und Kreativtherapie, Arbeitstherapie (Schlosserei, Tischlerei, Gewächshaus, PC-Arbeitsplatz, Cafeteria), Sport- und Bewegungstherapie, Entspannungstherapie, Selbstbehauptungstraining, Erlebnispädagogik; Sozialberatung: Hilfe bei Anträgen, Kostenerklärung, Schuldnerberatung, Bewerbungstraining, externe Praktika; Angehörigenseminar und Paargespräche; Konzept «Handyentwöhnung» – bewusste Einschränkung der Smartphone-Nutzung zur Reduzierung von Informationsüberflutung. Smartwatches sind nicht erlaubt; Vor- und Nachsorge Sucht; Die Netzwerkstruktur «Suchtmedizinisches Zentrum» bündelt unter einem Dach: Diakonie-Suchthilfe Harz (Wernigerode) – ambulante Suchttherapie, Einzugsradius ca. 50 km; Diakonie-Suchthilfe Bethanien (Bernburg und Dessau); Adaption in Elbingerode - begleitetes Wohnen nach der Rehabilitation; Seminare zur MPU-Vorbereitung (Medizinisch-Psychologische Untersuchung); Betriebliche Suchtkrankenhilfe. Ambulante Angebote: Funktionsdiagnostik - Endoskopie, Sonografie, EKG, Langzeit-EKG, Spirometrie, Röntgen (nur für stationäre Patienten). Physiotherapie – Krankengymnastik, Wassergymnastik, Massage, manuelle Lymphdrainage, Zwei- und Vierkammerbad (Stangerbad), medizinische Bäder, Wärme-/Kälteanwendungen, Inhalation, Elektrotherapie, Extension, Manuelle Therapie; Ergotherapie - Wiederherstellung alltäglicher und beruflicher Fähigkeiten; Ärztehaus Oberharz (MVZ) – allgemeine und fachärztliche Praxen auf dem Klinikgelände. Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) - ambulante psychiatrische, psychotherapeutische und psychosoziale Behandlung bei komplizierten oder schweren Verläufen, zur Vermeidung oder Verkürzung stationärer Aufnahmen; Diakonie-Seniorenzentrum Friede; Altenpflegeheim auf dem Klinikgelände - Teil der umfassenden Versorgungsstruktur:
AWO - Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Salzland e. V. (Schönebeck / Elbe)
Regionalverband der AWO im Salzlandkreis. Überparteilicher und konfessionsfreier Wohlfahrtsverband, der Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Hauptarbeitsfelder: Kinderbetreuung: Kita «Elbkrabben», Schönebeck (Am Schillergarten 11); Kita «Knirpsenland», Schönebeck (Bertolt‑Brecht‑Str. 40a); Kita «Haus des Kindes», Calbe (Saale) (Neuer Markt 4); Projekt «Gesunde Kita» – Zertifizierung als gesunde Kindertagesstätte (Kita «Elbkrabben»). Jugendhilfe: Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH, § 31 SGB VIII) - intensive ambulante Unterstützung für Familien mit Kindern; Beratung und Unterstützung in Erziehungsfragen, im Alltag sowie bei Konflikten und Krisen; Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und Einrichtungen, Unterstützung bei finanziellen Problemen; Inobhutnahme - Notaufnahme von Kindern (6 Plätze, Aufnahme ab 2 Jahren); Hilfe für Kinder und Jugendliche gemäß § 35a SGB VIII (auch für Kinder mit Abhängigkeitsrisiko); 30 Jahre SPFH - Jubiläum im Jahr 2023. Suchtberatung: Anerkannte Suchtberatungsstelle - Otto‑Kohle‑Str. 23, Schönebeck; Tel. 03928-702012; kostenlose, vertrauliche (auf Wunsch anonyme) Beratung für Menschen mit Suchterkrankung und deren Angehörige; Ambulant betreutes Wohnen für erwachsene Menschen mit Süchten und zusätzlichen sozialen und medizinischen Problemlagen; Ambulante Nachsorge nach Rehabilitation; Vermittlung in Entgiftung und Rehabilitation; Selbsthilfegruppen (u. a. «Trocken‑Docker»); Programm «Wegbegleiter im Sozialdschungel» - Vermittlungsberatung. Fachstelle für Suchtprävention: Besteht seit 01.10.2010 - 10‑jähriges Jubiläum im Jahr 2020; Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern, pädagogisches Personal, Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren; Interdisziplinäres Projekt für Kinder aus suchtbelasteten Familien (seit Juni 2022). Tafeln: Drei Tafeln: Tafel Schönebeck, Tafel Staßfurt, Tafel Hecklingen; Tafel Schönebeck (Otto‑Kohle‑Str. 23) - 2800 registrierte Nutzerinnen und Nutzer, ca. 20 Ehrenamtliche und 2 hauptamtliche Mitarbeitende; Tafel Staßfurt (Steinstr.) - ca. 1300 Nutzerinnen und Nutzer pro Woche; Tafel Hecklingen (Hermann‑Danz‑Str.) - ca. 240 Nutzerinnen und Nutzer pro Woche, mobile Ausgabe; Insgesamt nutzen etwa 5000 bedürftige Menschen die Tafelangebote im Salzlandkreis; Mitglied im Landesverband der Tafeln Sachsen‑Anhalt und in Tafel Deutschland. Seniorenarbeit: CSI‑Café (Computer‑Smartphone‑Internet‑Café) - wöchentliche Kurse in Schönebeck, Staßfurt und Calbe für ältere Menschen; Reduzierung der Angst vor digitalen Technologien, Vermeidung sozialer Isolation; Kontaktcafé in der Geschäftsstelle (Otto‑Kohle‑Str. 23, Schönebeck) - Raum für Treffen und Raumvermietung; Seniorenwohnpark «An der Stadtmauer» in Barby - seit 01.07.2024 in Trägerschaft der AWO Seniorenzentrum Zepziger Weg GmbH. Ehrenamt: Ehrenamtliche in den Tafeln, Selbsthilfegruppen, CSI‑Cafés; AWO‑Engagementpreis (Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement). Zielgruppen: Kinder im Vorschulalter (Kindertagesstätten); Familien mit Kindern, die Unterstützung in der Erziehung benötigen; Kinder und Jugendliche in Krisensituationen, einschließlich Inobhutnahme; Menschen mit Süchten und ihre Angehörigen; Chronisch süchtige Erwachsene, die ein begleitetes Wohnen benötigen; Kinder aus suchtbelasteten Familien; ältere Menschen (digitale Teilhabe, soziale Kontakte); Menschen in akuter sozialer Notlage (Tafel‑Nutzerinnen und -Nutzer). Struktur und Netzwerk: Geschäftsstellen: Schönebeck (Otto‑Kohle‑Str. 23) - Hauptsitz; Bernburg (Saale) (Theaterstraße 5). Kindertagesstätten: Kita «Elbkrabben», Schönebeck; Kita «Knirpsenland», Schönebeck; Kita «Haus des Kindes», Calbe (Saale). Suchtberatung: Suchtberatungsstelle / Fachstelle für Suchtprävention (Schönebeck, Otto‑Kohle‑Str. 23); Ambulant betreutes Wohnen. Tafeln: Tafel Schönebeck (Otto‑Kohle‑Str. 23); Tafel Staßfurt (Steinstr.); Tafel Hecklingen (Hermann‑Danz‑Str., mobile Ausgabe). Weitere Angebote: CSI‑Café (Schönebeck, Staßfurt, Calbe); Kontaktcafé (Schönebeck). Die Organisation kooperiert mit dem AWO Landesverband Sachsen‑Anhalt, der Verwaltung des Salzlandkreises, der AWO Seniorenzentrum Zepziger Weg GmbH, der Landesstelle für Suchtfragen Sachsen‑Anhalt, Tafel Deutschland und dem Landesverband der Tafeln Sachsen‑Anhalt:
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