Größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland (gegr. 1965). Schwerpunkte: Förderung von Projekten für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche; Aufklärung und Kampagnen für Inklusion; Soziallotterie zur Finanzierung; Online-Beratung und Familienratgeber:
Einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, verwurzelt in der Arbeiterbewegung (gegr. 1919). Schwerpunkte: Pflege älterer Menschen und Menschen mit Behinderung; Kindertagesstätten und Jugendförderung; Migrationsberatung und Geflüchtetenhilfe; Schuldner- und Sozialberatung; psychiatrische und forensische Einrichtungen:
Größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien in Deutschland (gegr. 1958). Schwerpunkte: Frühförderung, Wohn- und Arbeitsstätten; Beratung und rechtliche Vertretung; politische Lobbyarbeit für Inklusion und Teilhabe; Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit:
Führende gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Menschen mit HIV/AIDS (gegr. 1983). Schwerpunkte: Beratung und Testing, Prävention und Aufklärung, Bekämpfung von Stigmatisierung, politische Lobbyarbeit, Netzwerk lokaler Aidshilfen:
Gemeinnützige Organisation zur Hilfe bei Suchterkrankungen, insbesondere Alkoholabhängigkeit (gegr. 1895). Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen und Beratung, Präventionsarbeit in Schulen und Gemeinden, Unterstützung von Angehörigen, Fortbildungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Größte katholische Sozialhilfeorganisation in Deutschland; Unterstützung in schwierigen Lebenslagen unabhängig von der Religionszugehörigkeit (gegr. 1897). Schwerpunkte: Hilfe für Obdachlose, Geflüchtete und Migrant:innen, Familien- und Kinderförderung, Pflege und Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Behinderung, Schuldner- und Rechtsberatung, Krisen- und internationale Hilfe:
Diakonie Deutschland | Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Größter evangelischer Wohlfahrtsverband in Deutschland (gegr. 1848). Schwerpunkte: Beratung und Unterstützung in Lebenskrisen; Pflege- und Gesundheitsdienste; Kinder- und Jugendarbeit; Geflüchteten- und Obdachlosenhilfe; Behindertenhilfe; politische Interessenvertretung für sozial benachteiligte Menschen:
Eine der wichtigsten Fachorganisationen in Deutschland zum Thema Herzgesundheit (gegr. 1996). Schwerpunkte: Aufklärung der Bevölkerung durch Broschüren und Materialien zur Prävention, Ernährung und Risikofaktoren; Unterstützung von Patient:innen durch Selbsthilfeprogramme und Beratung; Bildungsprogramme für Ärzt:innen und Fachkräfte; Förderung wissenschaftlicher Projekte in der Kardiologie:
Führende gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Krebs (gegr. 1974). Schwerpunkte: Förderung der Krebsforschung (u. a. über die Dr. Mildred‑Scheel‑Stiftung); Beratung und Selbsthilfegruppen für Patient:innen; gezielte finanzielle Unterstützung in Notlagen; Aufklärung zu Prävention, Früherkennung und Behandlung:
Größte gemeinnützige Organisation in Deutschland für den Schutz von Kindern und Jugendlichen (gegr. 1953). Schwerpunkte: Frühhilfe für Familien, anonyme Telefonberatung (mit «Nummer gegen Kummer»), Gewaltprävention, Krisenunterstützung, rechtliche Begleitung, politische Lobbyarbeit für Kinderrechte:
Größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer in Deutschland (gegr. 1976). Schwerpunkte: Psychosoziale und rechtliche Unterstützung für Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen; Opfer-Telefon (116 006, bundesweit, anonym, kostenfrei); Gewalt- und Kriminalitätsprävention; politische Interessenvertretung zur Verbesserung der Opferrechte:
Größte freiwillige Sozialorganisation in Deutschland (gegr. 1864). Schwerpunkte: Notfallmedizinische Versorgung und Rettungsdienst; Blutspende und -gewinnung (ca. 75 % der nationalen Blutversorgung); soziale Hilfen (Pflege, Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Jugendprogramme); Erste-Hilfe-Schulungen; Suchdienst (Familienzusammenführung); internationale humanitäre Hilfe und Katastropheneinsatz: 030 85404‑0
Hauptarbeitsfelder: Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: Der Kernbereich ist die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, die im Bereich der stationären Versorgung für Thüringen von zentraler Bedeutung ist. Es wird Hilfe für Erwachsene und Jugendliche bei psychischen, verhaltensbezogenen und psychosomatischen Störungen angeboten. Die Versorgungsformen umfassen stationäre, teilstationäre (Tageskliniken) und ambulante Hilfen. Hilfen bei Suchterkrankungen: Im Verbund der Stiftung besteht die Einrichtung HORIZONTE, die zusätzliche Angebote für Menschen mit psychischen und süchtigenbedingten Störungen bereitstellt: Beratung, Tagesstruktur, Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung sowie bei der Organisation selbstständigen Wohnens. Medizinische Versorgung (MVZ): In zwei Standorten (Altenburg City Center und der Poliklinik Altenburg) sind ambulante Praxen für Psychiatrie und Psychotherapie tätig; im ACC ist zusätzlich eine hausärztliche Sprechstunde verfügbar. Förderung von Selbstständigkeit und sozialer Teilhabe: Die Programme unterstützen Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen dabei, ihre Teilhabe am alltäglichen Leben zu erhalten oder wiederherzustellen – insbesondere in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung, Tagesstruktur sowie der Interaktion mit Familie und sozialem Umfeld. Diakonische und soziale Arbeit: Die Stiftung versteht ihre Arbeit als diakonischen Dienst (auf Basis evangelischer Grundsätze): Es wird eine Verbindung aus professioneller Hilfe und personenzentrierter Begleitung angeboten:
Die Lebenshilfe Bielefeld unterstützt Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung sowie ihre Familien und setzt sich für Teilhabe und Selbstbestimmung ein. Schwerpunkte: Begleitetes Wohnen: Unterschiedliche Wohnformen mit Unterstützung: von externen Wohngruppen bis hin zu begleitetem selbstständigem Wohnen. Tagesstrukturen und Werkstätten: Tagesangebote, Werkstätten und inklusive Beschäftigung, Berufsvorbereitung und Orientierung. Familien- und Kinderunterstützung: Familienunterstützender Dienst (FUD): Freizeitbegleitung, Unterstützung bei der Organisation von Freizeit- und Kulturangeboten, Elternberatung. Frühpädagogik und Inklusion: Inklusive Kindertagesstätten (z. B. «Wirbelwind»), in denen Kinder mit unterschiedlichen Bedarfen gemeinsam aufwachsen. Bildung und Selbstbestimmung: Individuelle Beratung, Lebensplanung, schulische Begleitung und Übergang in das Erwachsenenleben. Autismus- und spezielle Bedarfsangebote: Spezialprojekte und Gruppen für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen, u. a. zum Thema «Älter werden mit einer Störung aus dem Autismusspektrum». Teilhabe und Advocacy: Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderung, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtteil- und Bürgerengagement:
Die Stiftung unterstützt Familien mit krebskranken Kindern in der Region Coburg und den angrenzenden Gebieten. Die Fachkräfte leisten nicht nur materielle Hilfe: Sie führen Beratungsgespräche durch, um die Behandlungschancen und die Lebensqualität zu verbessern, beteiligen sich an der Aufbauarbeit für eine Knochenmarkspenderdatei, finanzieren die Fortbildung lokaler Onkologen und unterstützen Forschungsprojekte:
Die Diakoniestiftung Thüringen ist der größte sozial-diakonische Träger in Thüringen (rund 6.000 Mitarbeitende, über 135 Einrichtungen in nahezu allen Landkreisen). Hilfe wird Menschen jeden Alters angeboten – vom frühen Kindesalter bis ins hohe Alter. Hauptarbeitsfelder: Altenhilfe und Pflege: Ambulante sozialmedizinische Pflegedienste, Tagespflege, Kurzzeitpflege, begleitetes und servicestütztes Wohnen, stationäre Altenpflegeheime, spezialisierte Demenzbetreuung, «Mobile Büros für Ältere». Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung: Ambulante flexible Hilfen, begleitetes Wohnen (besondere Wohnformen, externe Wohngruppen), Entlastungsdienste für Familien, Integration und Schulbegleitung, Arbeitsvorbereitung und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, inklusive Unternehmen (Diako Cycle, Diakopie, inclusio), Job-Coaching. Kinder, Jugendliche und Familien: Evangelische und inklusive Kindertagesstätten, Jugendarbeit (NORDLICHT Eisenach, Jugendberatung), schulische Sozialarbeit, Kinder- und Jugendschutz (ZEBRA), Schwangerenberatung und Konfliktberatung, Familienunterstützende Dienste. Bildung: Drei Schulen (darunter eine Schule an der Pflegeschule), berufliche Bildung und Qualifizierung für Menschen mit Behinderung, Weiterbildung von Mitarbeitenden. Beratung: Kirchenkreissozialarbeit in mehreren Kirchenkreisen, Hilfen in besonderen Lebenslagen, Frauenzentrum „Waage" (Saalfeld), Telefonseelsorge Ostthüringen. Psychiatrie, psychosoziale Hilfen und Sucht: Sozialpsychiatrische Versorgung, ambulante und stationäre Suchthilfe, Zentrum für seelische Gesundheit / Café 13. Palliativversorgung und Hospizarbeit: Ambulante Hospizdienste, Palliativnetz Diako Thüringen (Teams in Bad Salzungen/Schmalkalden, Eisenach, Erfurt), stationäres Hospiz St. Elisabeth in Altenburg. Geflüchtete und Migration: Sozialraumorientierte Migrationsarbeit, Integrationsleistungen. Hilfe bei Armut: Tafeln (Lebensmittelausgaben) in Bad Salzungen und Weimar, Diakonie-Läden / Sozialkaufhäuser, Schuldner- und Insolvenzberatung:
AJS - AWO Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH (Erfurt)
Zielgruppen: ältere Menschen, die Pflege oder Unterstützung benötigen; Familien, Kinder und Jugendliche (auch in belastenden Lebenslagen); Menschen mit geistigen, psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen; Menschen mit Autismus; Menschen mit Schuldenproblemen; Frauen in Krisensituationen; Entlassene aus der Haft; schwerkrankte und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen; Fachkräfte im Sozialbereich (Ausbildung und Weiterbildung). Struktur und Netzwerk: Die AWO AJS gGmbH ist Tochtergesellschaft des AWO Landesverband Thüringen e.V. und des AWO Kreisverband Erfurt e.V. Sie ist Teil des AWO‑Verbundes (Arbeiterwohlfahrt) – eines der führenden Träger der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. In Thüringen umfasst der AWO‑Verband rund 8 500 Beschäftigte, 10 000 Mitglieder und 18 Kreisverbände. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Hilfe für ältere Menschen: 38 Seniorenpflegeheime im gesamten Thüringer Land; 6 ambulante Pflegedienste – häusliche Pflege und Unterstützung; Tagespflege – Betreuung für ältere Menschen, die zu Hause leben; 11 Service-Wohnanlagen – selbstständiges Wohnen mit bedarfsorientierter Unterstützung; Ambulant betreute Wohngemeinschaften (bis zu 12 Personen, u. a. für Menschen mit Demenz in früher Phase); Seniorenbegegnungsstätten - Orte zum Austausch und Miteinander für ältere Menschen. Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien: 53 Kindertagesstätten (Kindergärten), davon 8 inklusive Einrichtungen; Frühförderstellen - Unterstützung für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Inklusionsrisiko; Kinder- und Jugendheime - für Kinder und Jugendliche, die nicht in ihrer Familie leben können; Kinder- und Jugendclubs - offene Angebote, Projekte und Unterstützung; Jugendhilfeverbünde (Erfurt, Südharz, Westthüringen) - Vernetzung verschiedener Hilfsangebote an einem Ort. Hilfe für Menschen mit Behinderungen (Eingliederungshilfe): Inklusive Kindertagesstätten; Frühförderstellen; Schulkooperation «Kleeblatt» in Erfurt – Kooperation für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten; Therapie- und Förderzentrum Erfurt (TFZ) - ambulante Unterstützung für Menschen mit Autismus; Tagesstätten für Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen - Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt, Beschäftigung und kreative Angebote; Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen; Wohn- und Pflegeheime für Menschen mit geistigen und psychischen Beeinträchtigungen. Beratung und Begleitung: Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern zu Erziehungsfragen; Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung; Hospizgruppe Suhl – ambulante Hospizversorgung, Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie Unterstützung der Angehörigen; Frauen-WG «Haus Lebensbrücke» in Erfurt – betreutes Wohnen für Frauen auf dem Weg zur Selbstständigkeit; «Haus Neubeginn» in Erfurt – Reintegration von Männern und Jugendlichen nach Haftentlassung; Bummi-Kaufhaus – Second-Hand-Angebot für Kinderkleidung, Spielzeug und Schuhe zu günstigen Preisen. Ausbildung und ehrenamtliches Engagement: Programme des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD); Berufsausbildungen: Erzieherin/Erzieher, Heilpädagogin/Heilpädagoge, Pflegefachkraft; Trainee-Programm; Rekrutierung und Integration von Fachkräften aus dem Ausland:
FFBZ - Frühförder- und Beratungszentrum Gera (Gera)
Das Frühförder- und Beratungszentrum spezialisiert sich auf Frühförderung und Beratung. Hier kann man sich melden, wenn ein Kind Hörbehinderungen hat, Merkmale aus dem Autismus-Spektrum aufweist oder Schwierigkeiten mit der verbalen Kommunikation hat. In diesem Fall unterstützt das Zentrum durch Angebote zur alternativen und ergänzenden Kommunikation - etwa durch Gebärden, Symbole oder technische Hilfsmittel. Zudem werden Familien unterstützt: Die Mitarbeitenden helfen dabei, sich im Alltag zurechtzufinden, notwendige Leistungen zu beantragen und die Zusammenarbeit mit anderen Diensten zu koordinieren. Das Angebot richtet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an Jugendliche und Erwachsene:
Diakonieverein Carolinenfeld e. V. (Greiz-Obergrochlitz)
Zielgruppen: ältere und pflegebedürftige Menschen; Menschen mit Demenz; Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen; Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen) und ihre Angehörigen; schwangere Frauen und Familien in Konfliktsituationen; Frauen in Krisensituationen; Kinder und Jugendliche (über Kindertagesstätte, Schule, Kinder- und Jugendschutzdienst); Menschen mit Schuldenproblemen; schwerkrankte und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen (über den Hospizdienst); Ehrenamtliche und junge Menschen in beruflicher Ausbildung. Struktur und Netzwerk: Der Diakonieverein Carolinenfeld e. V. ist Mitglied des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und gehört zum Kirchenkreis Greiz. Die Organisation arbeitet in Partnerschaft mit der Diakonie Mitteldeutschland, den Vogtlandwerken und der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung Thüringen: Haupttätigkeitsschwerpunkte: Kranken- und Seniorenhilfe: Ambulant betreute Wohngemeinschaften / Tagespflege «Haus Caroline» (Brückenstraße 40/42, Greiz); Mobile Hilfe und Begleitung zu Hause; Alternative Wohnformen für ältere Menschen (ambulant betreute Wohngemeinschaften). Eingliederungshilfe: Betreutes Wohnen für Erwachsene mit mehrfachen Beeinträchtigungen (Gruppen bis ca. 7 Personen); Pädagogische, alltägliche und pflegerische Begleitung; Historisch - ein zentrales Arbeitsfeld seit der Zeit der DDR. Bildung: Carolinenschule - staatliche regionale Förderschule, Schwerpunkt «Geistige Entwicklung» (Am Salzacker 2, 07973 Greiz, Tel. 03661-674193); Evangelische Grundschule - evangelische Grundschule; Kindertagesstätte / Waldkindergarten – Kindertagesstätte / Waldkindergarten; Schullandheim Zeulenroda – Schullandheim. Weitere Angebote: Café Jedermann - soziales Café; Ambulant betreutes Wohnen - ambulant betreutes Wohnen. Ehrenamt und Ausbildung: Programme des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD); Berufsausbildung (Erzieherin/Erzieher, Pflegefachkraft, Koch/Köchin, Sonderpädagogin/Sonderpädagoge):
Amal‑Stiftung für krebs‑ und schwer chronisch kranke Kinder (Hof)
Hauptarbeitsfelder: Finanzielle Unterstützung für Familien: Übernahme unvorhergesehener krankheitsbedingter Kosten: zusätzliche Therapien, Spezialausrüstung, Anpassung der Wohnumgebung (z. B. barrierefreie Ausstattung im Badezimmer). Komplementäre Therapien: Finanzierung von Musiktherapie, Hippotherapie, sporttherapeutischen Maßnahmen für die Kinder. Erfüllung kleiner Lebenswünsche von schwer kranken Kindern. Unterstützung des Brückenteams Erlangen: Das Team besucht onkologische Kinder zu Hause: Versorgung von Zugängen (z. B. Kathetern), Wechsel von Verbänden, Beratung zu Medikamenten – und erspart den Familien damit wiederholte Fahrten in die Klinik (bis zu 260 km einfach). Die Stiftung hat dem Team 15 000 Euro gespendet - die höchste Einzelspende in der Geschichte des Brückenteams. AVATAR‑Projekt: Anschaffung eines AVATAR‑Systems für den Landkreis Hof – einer robotischen Lösung, die es schwer kranken Kindern ermöglicht, virtuell am Schulunterricht teilzunehmen und soziale Kontakte zu erhalten. Netzwerk- und Selbsthilfearbeit: Organisation von Treffen und Austausch zwischen betroffenen Familien, Aufbau nachhaltiger Unterstützungsnetzwerke und freundschaftlicher Verbindungen. Persönliche Begleitung: Emotionale und psychologische Unterstützung der Familien während der gesamten Behandlungsphase und darüber hinaus:
Die Stiftung fördert freie gemeinnützige Träger, die folgende Zwecke verfolgen: Betreuung kranker, sozial benachteiligter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener; seelisch erkrankter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener; von Behinderung bedrohter und behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener; Hilfe zur Selbstverwirklichung für diese Personenkreise. Schwerpunkte: Integration und Teilhabe: Förderung der Integration kranker und beeinträchtigter Menschen in die Gesellschaft, gleichberechtigtes Zusammenleben. Wohnformen und Betreuung: Geschaffene beschützte Wohnformen, medizinische, soziale, pädagogische, psychologische und kulturelle Betreuung. Rehabilitation: Einrichtungen zur umfassenden medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Arbeitsintegration: Initiativen zum Schaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen. Ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote im Rahmen des SGB. Jugendhilfe und Selbsthilfe: Förderung der Jugendhilfe, Erschließung von Selbsthilfepotenzialen im Gemeinwesen. Kunst und Wissenschaft: Gemeinsame künstlerische Aktivitäten von gesunden und kranken Menschen, Forschung im Zusammenhang mit der Betreuungsarbeit. Weiterbildung: Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungsqualität für die genannten Personengruppen:
Diakonie in Nordhausen - Stiftung «Maria im Elende» GmbH (Nordhausen)
Struktur und Netzwerk: Die Diakonie Nordhausen ist Teil der Diakonie in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Die Organisation arbeitet in Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Südharz, der Diakonie Mitteldeutschland und den kommunalen Strukturen der Stadt und des Landkreises Nordhausen. Ergänzende Arbeit im westlichen Teil des Landkreises leistet eine eigenständige Organisation - das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e. V. (Am Hagen 4, 99735 Werther OT Günzerode, Tel. 036335 29090, Website: diakoniewerk-west.de). Zielgruppen: ältere Menschen, die Pflege oder Unterstützung benötigen; Menschen mit Demenz; Menschen mit Suchterkrankungen (Alkohol, illegale Drogen, Medikamente, Glücksspiel); Kinder im Vorschulalter; Familien; Ehrenamtliche und junge Menschen in beruflicher Ausbildung. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Altenhilfe: Hermann-Arnold-Stiftung - stationäres Altenpflegeheim; St. Jakob Haus - stationäres Altenpflegeheim mit Demenzbereich (Rautenstraße 17, Nordhausen); Ev. St. Marien-Hospital – stationäres Altenpflegeheim in Bleicherode; Ambulanter Pflegedienst «Am Ammerberg» – ambulante Pflege zu Hause (ab 2025); Tagespflege St. Johannis - Tagespflege in Niedersachswerfen; Ambulant betreute Wohngemeinschaften - betreute Wohngruppen (bis zu 12 Personen, u. a. für Menschen mit Demenz); Seniorengerechtes Wohnen - seniorengerechte Wohnangebote in Nordhausen und Bleicherode; Seniorenwohnungen - Seniorenwohnungen; Beratung - Beratung zu Pflege- und Unterstützungsfragen für ältere Menschen. Suchtkrankenhilfe: Suchtberatung - kostenlose, vertrauliche Suchtberatung; Tagesstätte für Suchtkranke - Tagesstätte für Menschen mit Suchterkrankungen; Ambulant betreutes Wohnen - ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit Suchterkrankungen; Prävention, Krisenintervention, Vermittlung - Prävention, Krisenintervention und Vermittlung in Behandlung; Therapie - therapeutische Begleitung. Arbeit mit Kindern: Kindergarten «Pinocchio» - Kindergarten in der Gemeinde Sonnenstein; Kindergarten «Sonnenschein» - Kindergarten in der Gemeinde Sonnenstein. Ehrenamt und Ausbildung: Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) - FSJ-Programme in Nordhausen, Bleicherode und Sonnenstein; Berufsausbildung und Praktika (Pflegefachkräfte, Praktikum):
Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH (Weimar)
Zielgruppen: ältere und pflegebedürftige Menschen; Menschen mit Demenz; Menschen mit geistigen, psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen; Menschen mit Suchterkrankungen und ihre Angehörigen; Kinder, Jugendliche und Familien (auch in belastenden Lebenssituationen); Geflüchtete und Migrantinnen/Migranten; Menschen mit Schuldenproblemen; Arbeitslose und Personen, die bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden sollen; schwerkrankte und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen (über den Hospizdienst); Ehrenamtliche und junge Menschen in beruflicher Ausbildung. Struktur und Netzwerk: Die Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Gesellschafter sind vier christliche Stiftungen. Tochtergesellschaften: Diakonie Sozialdienst Thüringen gGmbH, Diakonie Landgut Holzdorf gGmbH, inclusio Weimar gGmbH, LobTec gGmbH, Sophien‑ und Hufeland‑Klinikum Weimar gGmbH, DeColor 24 gGmbH. Ab dem 1. Januar 2026 ist die Einrichtung mit Diako Thüringen zur Diakoniestiftung Thüringen zusammengeschlossen. Haupttätigkeitsschwerpunkte: Altenhilfe: Stationäre Seniorenpflegeheime - in Weimar, Erfurt, Saalburg-Ebersdorf, Blankenhain, Ilmenau, Donndorf u. a.; Diakonie-Sozialstationen (ambulante Pflegedienste) - in Bad Lobenstein, Erfurt, Saalfeld, Weida, Weimar; Tagespflegeangebote - in Saalfeld, Erfurt, Weimar, Bad Lobenstein u. a.; Betreutes Wohnen und Senioren-Wohngemeinschaften (Senioren-WGs); Diakonie-Quartiersarbeit (quartiersbezogene soziale Arbeit); Mobile Seniorenbüros; Ambulanter Hospizdienst und palliative Beratung; Pflegeberatung; Demenzgruppen (Unterstützungs- und Angehörigengruppen). Eingliederungshilfe: Werkstätten für Menschen mit Behinderungen - in Altengeßnitz, Bad Lobenstein, Saalfeld; Inklusionsbetriebe; Betreutes Wohnen in speziellen Wohnformen sowie in der eigenen Wohnung. Berufsbildungsbereiche (Ausbildungsangebote); Tagesstrukturierende Angebote; Heilpädagogische Fördergruppen; Sozialpsychiatrische Hilfe. Suchthilfe: Psychosoziale Suchtberatungsstellen - in Saalfeld und Rudolstadt; Sozialtherapeutisches Zentrum Martinshaus Saalfeld; Tagesstrukturierende Angebote für Menschen mit Suchterkrankungen; Ambulante und stationäre Suchtbehandlung. Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien: 16 Kindertagesstätten – in Weimar, Bad Blankenburg, Saale-Orla, Saalfeld u. a.; Frühförderstellen – in Bad Blankenburg und Weimar; Schulsozialarbeit; Flexible Familienbegleitung; Jugendberatung - im Landkreis Saalfeld‑Rudolstadt; Jugend- und Stadtteilzentrum Saalfeld; Wohnangebote für Kinder und Jugendliche; Sozialpädagogische Tagesgruppen; Erziehungs- und Familienberatung Saalfeld. Schulen: Johannes‑Landenberger‑Förderzentrum Weimar - Förderschule; Evangelische Gemeinschaftsschule Weimar - evangelische Gemeinschaftsschule; Fürstin‑Anna‑Luisen‑Schule Bad Blankenburg - Förderschule; Michaelisschule Bad Lobenstein - Förderschule und freie Montessori‑Gemeinschaftsschule. Beratungs- und medizinische Angebote: Gemeindepsychiatrische Kontakt- und Beratungsstellen - in Saalfeld und Rudolstadt; Praxis für Ergotherapie und Logopädie in Weimar; Beratung zur Versorgungsplanung am Lebensende; Kirchenkreissozialarbeit. Sozialprojekte und Integration: Tafeln (Tafel Weimar, Tafel Blankenhain, Weimarer Tafel plus); Sozialkaufhäuser und Diakonieläden («Geben und Nehmen», Sozialkaufhaus möbiLé); Flüchtlingsarbeit und Integrationsprojekt Weimar; Projekt Jobmanager - Unterstützung bei der Arbeitsmarktintegration; SozialKontor Johannes Falk Weimar - Hilfe in besonderen Lebenslagen. Kulturelle Angebote und eigene Produktionen: Landgut Holzdorf - Gutshof mit Park, Galerie, Café und Werkstätten; Christo‑Café und Christo‑Atelier (Bad Lobenstein); SAMOCCA‑Café (Weimar); Bäckerei, Milchbetrieb, Töpferei, Zigarrenmanufaktur, Fahrradwerkstatt u. a. Ehrenamt und Ausbildung: Programme des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD); Berufsausbildung (Pflege, Erziehung, Sonderpädagogik):
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